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Mittelfristiges Ziel ist die zweite Bundesliga

Badminton Regionalliga: VfB/SC Peine Mittelfristiges Ziel ist die zweite Bundesliga

Als er vor zwölf Jahren das Traineramt beim VfB/SC Peine übernahm und kurz nach seinem Antritt von der zweiten Badminton-Liga sprach, „haben mich bestimmt ganz viele belächelt und gedacht, dass ich sie nicht mehr alle habe“, sagt Coach Heiner Brandes und lacht.

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Kapitän Lucas Gredner und der VfB/SC Peine haben sich für ihre zweite Drittliga-Saison viel vorgenommen und wollen mindestens Vierter werden.

Quelle: rb

Mittlerweile ist diese Vision von der Wirklichkeit jedoch nicht mehr weit entfernt. Denn der VfB/SC ist vor gut einem Jahr in die dritte Liga aufgestiegen und hat dort in seiner Premieren-Saison souverän die Klasse gehalten. Entsprechend ist die Zielsetzung für die zweite Regionalliga-Serie eine andere: Rang vier soll am Ende herausspringen. Doch Brandes geht davon aus, dass eine noch bessere Platzierung durchaus machbar ist. „Wir können es unter die Top 3 schaffen“, erklärt der Coach, dessen Team an diesem Wochenende mit zwei Auswärtspartien in die neue Spielzeit startet.

TSV Trittau II - VfB/SC Peine (heute, 16 Uhr), BW Wittorf II - VfB/SC Peine (Sonntag, 10 Uhr). „Der Spielplan meint es nicht gerade gut mit uns“, hadert VfB/SC-Trainer Heiner Brandes und verweist darauf, dass die Bundesliga noch nicht spielt. Folglich haben der heutige und morgige Kontrahent der Peiner die Möglichkeit, sich an diesem Wochenende mit Spielern aus der Erstvertretung, die jeweils in der 1. Liga aufschlägt, zu verstärken. „Das ist super viel Pech für uns, denn beide Mannschaften werden sich von oben verstärken - und das wird uns Punkte kosten“, betont der 52-Jährige, der schon zufrieden wäre, wenn sein Team zwei Zähler mit auf die Heimreise nimmt.

Doch trotz des schweren Saisonauftaktes blickt er der zweiten Saison in Liga drei zuversichtlich entgegen. Ein Grund dafür ist, „dass das Team in der vergangenen Serie dazugelernt und sich weiterentwickelt hat“. Zudem gab es mit Niklas König (kam vom VfL Hamburg) und Nadine Cordes (Trittau) zwei Zugänge, „die echte Verstärkungen sind“, sagt Brandes. König wird bei den Herren an Position 2 spielen, „so dass wir dort jetzt top besetzt sind. Und mit Nadine sind wir bei den Frauen nun eine Nummer stärker als noch im vergangenen Jahr“, erläutert er.

Entsprechend sind die Ambitionen auch groß: „Wir wollen mindestens Vierter werden.“ Damit dieses Vorhaben auch realisiert wird, wurde eine umfangreiche Vorbereitung absolviert. „Wir haben so intensiv trainiert wie noch nie.“ Außerdem organisierte der Coach eine Kanu-Tour als teambildende Maßnahme. Ziel dieser Aktion war es, das Gruppengefühl zu stärken - und das gelang. „Die Leute verstehen sich ausgezeichnet, es herrscht richtige Aufbruchsstimmung.“

Beste Voraussetzungen also für eine erfolgreiche Saison, die in erster Linie dazu dienen soll, an die Top-Mannschaften der dritten Liga wieder ein Stück näher heranzurücken und sich oben festzusetzen. „Dass das Potenzial dafür vorhanden ist, haben wir schon in der vergangenen Saison gezeigt, als wir in einigen Begegnungen mit den Spitzen-Teams gut mitgehalten haben“, sagt Brandes. Auf mittelfristige Sicht will er sich damit jedoch nicht zufrieden geben, vielmehr möchte er sich seinen Traum vom Aufstieg in die zweite Bundesliga in zwei bis drei Jahren erfüllen.

In dieser Saison sei der Titelgewinn jedoch absolut illusorisch, versichert der Peiner Coach. „Aber wenn wir es schaffen, all das, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben, in den ersten Spielen auch zu bestätigen, dann kann das ein richtig gutes Jahr werden“, prognostiziert Heiner Brandes, der sich vor allem auf eine Partie freut - die gegen den Kreisrivalen. „Ich finde es super, dass die SG Lengede/Vechelde nun doch in der Klasse drin geblieben ist, denn ein Derby ist immer geil und macht Spaß, schon allein der Stimmung wegen.“

pet

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