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Mit zwei Gramm mehr zu Platz fünf

Dart Mit zwei Gramm mehr zu Platz fünf

Ein Schrecken mit gutem Ausgang. Ausgerechnet bei seiner Premiere bei den German Masters hat das Peiner Dart-Talent Jan Fröhlich einen seiner Pfeile verloren. Doch mit den Ersatzdarts einer Teamkollegin warf sich der 15-Jährige beinahe ins Halbfinale des wichtigsten deutschen Dart-Turniers.

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Gut gezielt: Sogar ein 180-Punkte-Versuch gelang Jan Fröhlich bei den German Masters in Kirchheim.

Quelle: im

Zwei Gramm mehr oder weniger - im Dart-Sport sind das Welten, die die Flugeigenschaft eines Pfeils stark verändern. Jan Fröhlich wirft normalerweise Pfeile, die 22 Gramm wiegen. In der Brusttasche seines roten Landesauswahl-Hemdes trug er sie - doch als er abends im Hotel das Hemd ablegte, waren nur noch zwei statt drei Pfeile da. Für das Turnier in Kirchheim mit den besten Jugend-Dartern Deutschlands musste er sich notgedrungen Pfeile ausleihen - und die wogen 24 Gramm.

„Es lief trotzdem richtig gut, mir ist sogar eine 180 gelungen“, freute sich der Bodenstedt-Wilhelmschüler über die höchste Punktzahl im Dart-Sport. Mit einem 3:1 besiegte er zum Auftakt seiner Gruppe Rainer Hofweber. Dabei gelang ihm ein 98-Punkte-Finish mit einer Dreifach-16 und dem Bullseye.

Gegen Jan-Lucas Jahn feierte er danach einen 3:2-Krimi-Sieg. Niedersachsens Nummer 1 der Jugend bewies Nervenstärke und benötigte im entscheidenden Leg nur 16 Pfeile, um 501 Punkte und damit den Sieg herauszuwerfen. „Ich bin mit einer 135 und einer 140 gestartet - das war schon echt am Limit“, schilderte Jan Fröhlich.

Mit einem 3:0-Sieg stürmte er schließlich ins Boardfinale der Gruppe 3. Dort traf er auf den derzeit drittbesten deutschen Jugenddarter - Hendrik Dane. „Er hat gut gespielt“, gratulierte Jan Fröhlich zum 3:0, womit er knapp das Halbfinale verpasste. Aber: „Platz fünf bei meinen ersten German Masters, und dann auch noch mit fremden Darts - damit bin ich richtig zufrieden“, resümierte der 15-Jährige.

Insgesamt 64 Jugend-Darter waren in Kirchheim angetreten. „Die Atmosphäre war richtig toll“, schwärmte Fröhlich, der als kleines Bonbon zudem noch im dritten Herren-Team der Niedersachsen mitmischen durfte und dort Erfahrung bei den Erwachsenen sammelte.

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