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Mit fünf Kaffee läuft’s beim „Spieler der Woche“

PAZ-Sportbuzzer-Wahl Mit fünf Kaffee läuft’s beim „Spieler der Woche“

Der Ölsburger Kreisliga-Torjäger Sascha Voges hat die Wahl zum „Spieler der Woche“ in unserem Fußball-Internet-Portal paz-sportbuzzer.de gewonnen. Er setzte sich nach seinem Doppelpack gegen den MTV Peine knapp mit 30 Prozent der Stimmen vor Hohenhamelns Stürmer Markus Reiff (24) durch, der in der Bezirksliga-Partie gegen den FSV Schöningen ebenfalls einen Doppelpack erzielte.

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Seine Mitspieler nennen ihn „Pukka“. Woher das kommt? In seinem ersten Jahr als Herrenspieler trug Ölsburgs Goalgetter eine Brille, wonach ein guter Freund und Mitspieler, Basti Schrape, ihn mit Puck, der Stubenfliege verglich. Viele Jahre sind vergangen, doch Sascha Voges hat noch maßgeblichen Anteil daran, dass seine Mannschaft nach zwei Spieltagen an der Tabellenspitze der Kreisliga und in der zweiten Runde des Kreispokals steht. Der 33-Jährige führt mit vier Toren die Torjägerliste an. „Die Ausbeute für uns war optimal bisher, dennoch dürfen wir nicht durchdrehen. Der Sieg gegen Woltorf war zum Beispiel ein hartes Stück Arbeit“, betont Voges, der als Kommissionierer tätig ist und vor vier Jahren in Ölsburg ein Haus gebaut hat. Mit der Viktoria will er in dieser Saison einen der Plätze drei bis sechs belegen und konstant Tore für sein Team erzielen. Dies sei möglich, „wenn alle zur Stange halten und weiterhin unter dem neuen Trainer mitziehen“. Der Familienvater freut sich über den derzeitigen Zusammenhalt in der Mannschaft und die Tatsache, dass mit Denis Jankowski und Patrik Frühling starke Sturmpartner als Neuzugänge dazu gekommen seien. Doch er gibt zu bedenken: „Wir haben noch einige Verletzte und hatten einige Abgänge von wichtigen Spielern zu verzeichnen. Das muss erst einmal kompensiert werden - es kommen auch noch andere Gegner.“

Seit der D-Jugend ist das Ölsburger Urgestein bereits bei der Viktoria aktiv und machte nur für anderthalb Jahre einen Abstecher zu Marathon Peine, wo er unter dem jetzigen Lengeder Coach Christian Gleich spielte. Seine stärkste Saison hatte er mit der Viktoria noch zu Bezirksliga-Zeiten, als er gleich 19 Mal einnetzte. In den ganzen Jahren habe sich eins nie geändert - die Nervosität vor den Pflichtspielen. „Das geht schon kurz nach dem Aufstehen los. Ich brauche vor jedem Spiel fünf Kaffee. Meine Frau lacht sich immer kaputt.“

jl

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