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Mit Tor-Rekord: SGA erobert Spitze

Handball-Regionsliga der Frauen Mit Tor-Rekord: SGA erobert Spitze

Mit dem höchsten Saisonsieg an die Spitze: Die Regionsliga-Handballerinnen der SG Adenstedt eroberten dank eines 40:25-Kantersiegs im Derby gegen die SG Zweidorf/Bortfeld III die Tabellenführung. Einen Minusrekord stellte der TSV Bildung bei seiner Niederlage auf. Er warf in Bad Harzburg nur fünf Tore.

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Derby-Klatsche: Lisa Behme verlor mit Zweidorf/Bortfeld III gegen Adenstedt.

Quelle: Isabell Massel

SG Adenstedt - SG Zweidorf/Bortfeld III 40:25 (18:15). Adenstedts Kantersieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Denn: Als sein Team 15:8 führte, stellte SGA-Trainer Axel Gronau um. Doch das ging schief. „Ich nehme das auf meine Kappe. Ich habe die Mannschaft komplett durchgetauscht. Das war ein Fehler“, erläuterte er. Zweidorf kämpfte sich heran und lag zur Pause nur noch mit drei Toren zurück.
Nach Wiederanpfiff war die Aufholjagd jedoch beendet. „Technische Fehler im Angriff ermöglichten Adenstedt leichte Kontertore“, schilderte SG-Trainer Thomas Crone, der mit der Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte überhaupt nicht zufrieden war. „Da hatten wir keine Chance. 25 geworfene Tore sind zwar ordentlich, aber 40 Gegentreffer sind indiskutabel“, bilanzierte er.
Die Adenstedterinnen dagegen wurden dafür belohnt, in Hälfte zwei mit der Anfangsformation das Tempo erhöht zu haben. „Bei Zweidorf war dann die Luft raus“, stellte SGA-Coach Axel Gronau fest, der anmerkte, dass sein Team für die Spielweise sogar Lob von den Schiris bekommen habe. „Sie meinten, dass nur wenige Landesligisten so schnell spielen würden wie wir.“
SGA: Schulze (13), Wittenberg (7), Zellmann (6), Hoffmann (4), A. Bertram (3), Becker (2), Hamoel (2), Pape (2), Burgdorf (1).
SG Zweidorf/Bortfeld III: Cordes (4), Lüddecke (4), Behme (3), Körber (3), Wolf (3), Kremling (2), Scholz (2), Kamp (1), Wesemann (1), Goes (1), Richter (1).

HSG Nord Edemissen II - HSG Liebenburg-Salzgitter II 11:16 (7:10). „Normalerweise wünscht sich ein Trainer Linkshänderinnen in seiner Mannschaft. Doch in diesem Spiel hatte ich das Gefühl, alle hätten zwei linke Hände gehabt“, nahm Edemissens Trainer Roland Bufe die Niederlage mit Humor. „Das war ein ganz schlechtes Spiel von uns. Wir sind vor dem Tor kläglich gescheitert.“ Die wenigen Tore, die die Gastgeberinnen erzielten, warfen sie meist nach Gegenstößen. „Wir hätten noch zwei Wochen spielen können und hätten nicht gewonnen.“
In der Defensive agierte sein Team ebenfalls unglücklich. „Wir sind nicht mit der Spielweise von Liebenburg klar gekommen“, erläuterte Bufe. Mit einfachen Körpertäuschungen überlisteten die Gäste Edemissens Deckung. „Wir haben uns einfach verschaukeln lassen.“
HSG Nord Edemissen II: Scholz (3), Reiter (2), Feldt (2), Walter (1), Leithäuser (1), Becker (1), Brandes (1).

HSG Bad Harzburg/Vienenburg - Bildung Peine 13:5 (3:3). Gegen den Titelkandidaten krankte Bildung an der Tor-Flaute. „Es hat einfach nichts geklappt“, versuchte Spielerin Liv Kuban eine Erklärung für die schwache Leistung zu finden. Fünf Tore sind Saison-Minus-Rekord. „Wir haben es einfach nicht geregelt bekommen, den Ball ins Tor zu kriegen. Wir haben Bad Harzburgs Torfrau zur Heldin geworfen.“
Umso ärgerlicher ist die Niederlage, weil der Zweite im Angriff auch nicht wirklich etwas zustande gebracht habe. Von den 13 Toren erzielten die Gastgeberinnen sogar noch 4 per Siebenmeter. „Wenn wir uns im Angriff zusammengerissen hätten, hätten wir Bad Harzburg schlagen können“, meinte Kuban.
Bildung: Gawlista (3), Gieselmann (2).
MTV Seesen - MTV Vater Jahn Peine II 18:22 (9:11). Die Peinerinnen gewannen zwar, taten sich aber mit der robusten Spielweise des Gastgebers schwer. „Seesen war ein sehr unangenehmer Gegner. Ich war froh, dass sich niemand verletzt hat. Das hatte nicht viel mit Handball zu tun“, monierte Jahn-Trainerin Anke Bergmann. „Meine Spielerinnen hatten am Ende Angst.“ So erklärte sie auch den kleinen Einbruch in der Schlussphase des Spiels. „Es hat am Ende keinen Spaß mehr gemacht. Aber der Sieg war hochverdient.“
Jahn II: Hüsing (10), H. Bergmann (5), Eschemann (3), L.-M. Bührig (3), L.S. Bührig (1).

PSG Peine - HSG Liebenburg-Salzgitter III 18:27 (8:15). Auch ihr sechstes Spiel verlor die PSG. „Der Sieg der HSG geht völlig in Ordnung, wenn er auch um drei bis vier Tore zu hoch ausgefallen ist“, gestand PSG-Coach Lutz Benckendorf, der dennoch mit dem Auftritt seines Teams zufrieden war. „Meine Mannschaft hat allen Unwägbarkeiten zum Trotz eine gute Leistung gezeigt, auf die sich aufbauen lässt.“
Entscheidend für Benckendorf war die Schwäche bei den Siebenmetern. „Sechs Siebenmeter zu vergeben, kann man sich in keinem Spiel erlauben - und schon gar nicht, wenn man gegen ein Topteam der Liga bestehen will“, ergänzte er.
PSG: Grote (6), Kilic (3), Avila (3), Genz (2), Koch (2), Möller (1), Fischer (1).

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