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Mit Geheimwaffe Steinert zum Landestitel

Fußball: Ü40-Niedersachsenmeisterschaft Mit Geheimwaffe Steinert zum Landestitel

Mit einem Feldspieler als Neunmeter-Killer im Tor haben Woltwiesches Ü40-Fußballer den großen Coup gelandet: Die Viktoria gewann die Niedersachsen-Meisterschaft in Stade.

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Coach Mario Bender (rechts mit Pokal) und die Ü40-Fußballer von Niedersachsen-Meister Woltwiesche. Am Erfolg beteiligt waren: Karsten Uttikal, Jörg Weigl, Jan Szudzinski, Christian Schlensog, Uwe Volling, Michael Nietz, Hadi Bacaksiz, Ramon Baas, Erik Hartwig, Lars Schiller, Willi Feer, Falko Bremer, Matthias Steinert, Heiko Laschkowski sowie die Betreuer Anja Koziol, Dierk Lampe und Rabea Hoffmann. Die Viktoria durfte sich über 750 Euro Preisgeld, den Krombacher-Pokal, das Niedersachsenross und einen Gutschein über 100 Liter Freibier freuen.

Quelle: oh

Mit einem Feldspieler als Neunmeter-Killer im Tor haben Woltwiesches Ü40-Fußballer den großen Coup gelandet: Die Viktoria gewann die Niedersachsen-Meisterschaft in Stade. Trainer Mario Bender war begeistert: „Die alten Leute haben richtig Gas gegeben und alles, was geht, aus sich herausgeholt“, lobte er. Gleich zwei Neunmeterschießen überstand die Viktoria und besiegte im Finale den TuS Garbsen.

Die Woltwiescher legten einen Traumstart hin. Matthias Steinert und Willi Feer schossen ihr Team zum 2:0-Auftakt-Erfolg gegen die SG Bösel-Thüle. Mit einem 2:2 gegen den FC Ostereistedt/Rhade und einem 0:0 gegen den vermeintlich schwersten Brocken, den Vorjahressieger Hannover 96, der unter anderem mit Ex-Profi Marco Dehne antrat, machten die Woltwiescher ihr Zwischen-Etappenziel perfekt.

Im Viertelfinale erwies sich die Viktoria als nervenstark. Das Tor von Jan Szudzinski hatte beim 1:1 gegen die Freien Turner zum Neunmeterschießen gereicht. Und dort wuchs ausgerechnet ein Spieler auf dem Torwartposten über sich hinaus, der ansonsten im Feld agiert: Matthias Steinert. „Ich wusste, dass Matze noch sehr gelenkig ist und er auf kleine Tore gut halten kann. Deshalb habe ich für das Neunmeterschießen den Torwart gewechselt - und Matze hat sensationell gehalten“, staunte auch Bender. Gleich drei Schüsse der Freien Turner fischte Steinert, Gastspieler Lars Schiller machte mit seinem verwandelten Neunmeter den Halbfinaleinzug perfekt.

Dort wartete das nächste Nervenspiel auf die Viktoria. Auch gegen den SV Sparta Werlte ging es nach dem 1:1 ins Neunmeterschießen - und wieder avancierte Steinert zum Neunmeter-Killer: Finaleinzug!

Vorm Anpfiff zum Endspiel gegen den TuS Garbsen war nicht etwa die Aufregung seines Teams die größte Sorge von Coach Mario Bender. „Nein, aber wir waren einfach alle schon ganz schön kaputt“, sagte er. Doch die Ü40-Akteure bissen noch einmal auf die Zähne. Das wurde belohnt: Einen feinen Pass von Willi Feer verwertete Falko Bremer fünf Minuten vor Ende überlegt zum 1:0-Siegtor. Der Rest war Woltwiescher Jubel. „Das war eine überragende Mannschaftsleistung. Matze Steinert war unsere Geheimwaffe. Er hat aus der starken Truppe noch herausgeragt, hat unser Spiel geführt und war extrem präsent“, lobte Bender.

Einen großen Anteil am Erfolg habe jedoch auch jemand gehabt, der gar nicht auf dem Platz stand: Phsyiotherapeutin Rabea Hoffmann. Sie kurzfristig noch mitzunehmen habe sich auch wegen des Dauerregens und des aufgeweichten Geläufs mehr als gelohnt. „So lange in der Pampe rumzuwühlen ist ganz schön anstrengend. Ob Wade oder Oberschenkel - Rabea hat uns vor jedem Spiel wieder zusammengeflickt“, sagte Bender, der mit seinem Team nicht nur den Pokal hochstemmte, sondern nun auch bei der Norddeutschen Ü40-Meisterschaft Ende August in Hamburg mitmischen darf.

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