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Meyer zielt am Finale vorbei

Luftpistolen-EM Meyer zielt am Finale vorbei

Verzettelt: Mit einem enttäuschenden 30. Rang beendete Luftpistolenschütze Hans-Jörg Meyer vom Schützenbund Broistedt die Europameisterschaft im norwegischen Meraker. Der Olympia-Teilnehmer aus Wolfenbüttel verpasste damit ebenso wie seine beide deutschen Kollegen Abdullah Ustaoglu und Leo Braun den Einzug ins Finale.

Meyer hatte zum Saisonhöhepunkt sein Zielverhalten verändert. „Im Training stellte sich das sehr positiv dar“, erläutert Broistedts Trainer Philip Bernhard. Doch ausgerechnet in Norwegen lief es für Meyer mit der neuen Taktik nicht rund. „Die Höhenkontrolle fiel ihm sehr schwer, weswegen er für jeden Schuss sehr lange brauchte und dadurch hinten raus in Zeitnot geriet“, verdeutlicht Bernhard.

Mitten im Wettkampf wechselte Meyer zum gewohnten Zielverhalten zurück. Mit Erfolg: Es lief wieder besser. „Aber dann kam das Pech hinzu und er schoss nur noch 9,9er“, bedauerte der Trainer.
Um eine Erfahrung reicher

Mit insgesamt 573 Ring beendete Meyer den Wettkampf auf Platz 30. „Er ist zwar sehr unzufrieden, aber auch um eine Erfahrung reicher“, bilanzierte Bernhard für seinen Schützling. Den Titel im Einzelwettbewerb holte der Italiener Mauro Badaracchi mit 683,6 Ringen (583 plus 100,6 im Finale). Serhiy Kudriya (Ukraine) sicherte sich Silber mit 682,0 Ringen (581+101,0) vorm ringgleichen Slowaken Juraj Tuzinsky (583+99,0). Im Shoot-off siegte der Ukrainer mit 10,4:8,7.

Den Teamwettbewerb schloss Meyer mit der deutschen Mannschaft mit 1722 Ringen auf Platz zehn ab. Gold ging an Russland (1738) vor der Ukraine (1736) und der Slowakei (1734).

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