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Meyer will gewinnen, Düsterhöf reicht ein Remis

Fußball-Kreisliga Meyer will gewinnen, Düsterhöf reicht ein Remis

In der Fußball-Kreisliga kommt es morgen zum Topspiel: Spitzenreiter TSV Dungelbeck erwartet den Viertplatzierten aus Edemissen. Die Dungelbecker, die mehr Partien absolviert haben als die Konkurrenz, wollen unbedingt gewinnen, um die Titelchance zu wahren.

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Der TSV Dungelbeck (v. r. Jan Metzler, Hägar Bellinskies, Dennis Plate, Mike Dähn und Kapitän Dennis Plate) stellt in der Kreisliga die beste Abwehr und den stärksten Angriff. Morgen will er das Spitzenspiel gegen den TSV Edemissen gewinnen.

Quelle: rb

TSV Dungelbeck - TSV Edemissen (Sonntag, 15 Uhr, Fröbelschule). „Edemissen ist besonders in der Offensive mit den beiden Erichs gut besetzt“, sagt Dungelbecks Trainer Hubert Meyer. Aber in der Defensive sei der Gast anfällig. „Das müssen wir nutzen, indem wir aggressiv nach vorne spielen“, fordert Meyer, dessen Ziel ein Sieg ist. Denn mit dem würden die Dungelbecker den SV Bosporus und Vechelde weiterhin unter Druck setzen.

„Wir haben zurzeit eine Serie - und das macht uns selbstbewusst. Aber wir müssen konzentriert bleiben und dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben“, fordert Meyer. Seine Taktik für morgen: „Wir werden in der gegnerischen Hälfte angreifen und werden so spielen, wie wir es in den vergangenen Spielen getan haben“, sagt Meyer und verweist darauf, dass seine Mannschaft sowohl den besten Angriff als auch die beste Abwehr der Liga stellt.

Entsprechend groß ist der Respekt bei den Gästen. „Dungelbeck ist zweikampfstark, robust und torgefährlich“, lobt Edemissens Trainer Reinhold Düsterhöf. Um dennoch bestehen zu können, „müssen wir zweikampfstark und gut in der Deckung aufgestellt sein“, verlangt Düsterhöf, der jedoch nicht die Bestbesetzung aufbieten kann.

Grund dafür seien die Platzverhältnisse. „Wir haben zuletzt nur auf Rumpelackern gespielt. Dadurch haben wir sieben Verletzte dazu bekommen“, ärgert er sich. So viele Ausfälle könne man nicht kompensieren. „Wir müssen uns irgendwie so dahin schleppen und versuchen, alle drei Manschaften spielfähig zu halten“, sagt Düsterhöf. Dies tun die Edemissener schon seit Wochen mit Hilfe der A-Junioren. Aufgrund der Personalsorgen wäre Düsterhöf morgen bereits mit einem Remis zufrieden, obwohl seine Elf jüngst Vechelde aus dem Pokal geworfen hat. „Dieser Sieg gibt aber keinen allzu großen Auftrieb, da ich zurzeit nur acht gesunde Spieler habe“, erklärt Düsterhöf.

lr

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