Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Meyer: „Viele Chancen, aber zu wenig Tore“

Fußball-Kreisliga: Hinrundenbilanz des TSV Dungelbeck Meyer: „Viele Chancen, aber zu wenig Tore“

Als der TSV Dungelbeck im vergangenen Sommer das Finale der Stadtmeisterschaft mit 4:0 gegen Bezirksligist VfB Peine gewann, deutete sich beim Kreisligisten eine vielversprechende Saison an.

Voriger Artikel
Nur ein Treffer fehlt zum Titel
Nächster Artikel
Dieses Team trifft fast elfmal pro Spiel

TSV-Trainer Hubert Meyer erlebte manche Enttäuschung.

Quelle: im

„In der Vorbereitung haben wir noch alles weggeputzt“, erinnert sich Trainer Hubert Meyer. Doch ein halbes Jahr später ist von dieser Euphorie nicht mehr viel vorhanden. Das Team liegt lediglich auf Platz elf und hat neun Punkte Rückstand auf den anvisierten Härke-Pokal-Platz. In der Hinrundenbilanz erläutert Meyer, der jüngst seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hat, warum nach der vielversprechenden Vorbereitung Ernüchterung eintrat, und was er mit der Mannschaft in Zukunft erreichen will:

Meine Bilanz der Hinrunde: „Ich bin nicht zufrieden mit der Hinrunde. Sie war enttäuschend. Wir mussten immer einige Spieler an die Zweite abstellen. Außerdem spielen einige in der Altherrenmannschaft, die häufig Wochentagsspiele hat, sodass diese Spieler nicht immer beim Training sind. Diese Probleme wurden aber besprochen, und seitdem wurde der Abwärtstrend auch gestoppt. In den letzten sechs Spielen haben wir nicht mehr verloren.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Die Mannschaft hat mir insgesamt gefallen. Zwar war Kapitän Dennis Plate manchmal verletzt, aber wenn er da war, lief es. Auch unser Torjäger vom Dienst, Daniel Wolff, ist zuverlässig. Wenn er spielt, trifft er in der Regel auch. Von solcher Qualität kann ich noch mehrere Spieler nennen.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Da er sich in seinem ersten Spiel nach seiner Verletzung nach fünf Minuten wieder verletzt hat, ist das Sebastian Schons. Er ist ein Spieler, der alle Qualitäten hat, jedoch hat er häufig Probleme mit Verletzungen. Er wird langsam wieder fit und wir hoffen, dass er zur Rückrunde wieder einsatzbereit ist.“

Meine größte Enttäuschung: „Das ist unsere Abschluss-Schwäche. Wir haben eine der besten Abwehrreihen, aber wir schießen zu wenig Tore. Wir spielen uns zwar viele Chancen heraus, jedoch sind wir nicht konsequent genug. Wir müssen daran arbeiten, nicht so kompliziert zu spielen.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Wir wollen uns stabilisieren und einen Abstand nach unten schaffen. Zusätzlich wollen wir schon einige junge Spieler in die Mannschaft integrieren und den Generationenwechsel einleiten. Wenn wir dann einen Platz zwischen sechs und acht erreichen, wäre das in Ordnung.“

Meine persönliche Zukunft: „Ich will mit Dungelbeck den Generationenwechsel durchführen. Wir müssen einige Back-Ups schaffen, wenn die älteren Spieler irgendwann kürzer treten. Natürlich wollen wir uns dann wieder im oberen Drittel festsetzen, da ich die Kreisliga für sehr attraktiv halte.Wenn man da oben steht, macht es viel Spaß.“

PAZ-INFO: Drei Neue und zwei Rückkehrer beim TSV Dungelbeck

Neuzugänge: Vom SSV Plockhorst verstärkt Timm Reiff die Offensive der Eintracht. Ebenfalls für den Angriff kommt Mohamad El-Achi von Takva Peine. Aus den eigenen Reihen stößt Nils Kühne aus der Zweiten Mannschaft zum Kader. Außerdem wurde Mike Dähn reaktiviert und Dennis Brandt kehrt nach langer Verletzung in den Kader zurück.

Abgänge: Neben Dennis Görcke, der neuer Trainer bei Ligarivale Herta Equord ist, verlässt auch das Dungelbecker Urgestein Sascha Scheer den TSV. Er spielt nun für den SV Lengede. „Er gehört eigentlich zum Inventar der Mannschaft. Er wollte allerdings nochmal eine neue Herausforderung suchen“, erklärt Meyer.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine