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„Mein Wechsel ist fix“

Interview „Mein Wechsel ist fix“

NACHGEFRAGT … bei Omar Fahmy (21), Ex-Stürmer des TSV Edemissen.

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Omar Fahmy.

Quelle: im

Herr Fahmy, es kursiert das Gerücht, dass Sie in der Rückrunde nicht mehr für den Fußball-Bezirksligisten TSV Edemissen stürmen. Was ist da dran?

Es stimmt. Mein Wechsel zum Oberligisten BSV Ölper ist fix. Die Entscheidung ist mir allerdings nicht leicht gefallen. Ich habe 16 Jahre für Edemissen gespielt und hatte eine verdammt schöne und erfolgreiche Zeit. Zweimal habe ich mit der Mannschaft den Härke-Pokal gewonnen, einmal den PAZ-Cup. Aber ich hatte den Verantwortlichen schon im Sommer mitgeteilt, dass ich vermutlich in der Winterpause wechseln werde.

Eintracht Edemissen kämpft gegen den Abstieg aus der Bezirksliga. Warum verlassen Sie ausgerechnet jetzt den Verein?

Ich hoffe, dass die Edemisser meine Entscheidung verstehen. Ich hatte mehrmals Angebote abgelehnt, diesmal war der Wechsel frühzeitig geplant. Ich brauchte eine neue Herausforderung und möchte mich fußballerisch weiterentwickeln. Als B-Jugend-Trainer bleibe ich dem TSV bis zum Sommer auf jeden Fall erhalten.

Bei Ihrem neuen Klub ist die Tabellensituation noch viel prekärer. Der BSV Ölper ist Letzter in der Oberliga, einige Spieler haben den Verein in der Winterpause verlassen. Warum haben Sie sich dennoch für den Klub entschieden?

Ich habe die Vorbereitung von Anfang an mitgemacht und bin vom Training unter Holger Wehlage begeistert. Er ist mit Werder Bremen Deutscher Meister geworden. Das merkt man am Training. Man schaut zu ihm hinauf, ich habe viele neue Dinge gemacht, die ich bisher so nicht aus dem Trainingsalltag kannte. Es ist sehr abwechslungsreich aber auch sehr anstrengend. Ich bin mit 82 Kilo eingestiegen, inzwischen habe ich vier Kilo weniger.

Sie sind mittlerweile der vierte Abgang beim TSV Edemissen in der Winterpause. Wohin führt der Weg für die Mannschaft?

Ich bin mir sicher, dass sie nicht absteigen wird. Dafür ist sie zu stark. Edemissen hat viele Talente in der Jugend, die nun nachkommen.

Haben Sie sich von der Mannschaft schon verabschiedet?

Noch nicht, aber das werde ich nachholen. Wir hatten tolle Jahre zusammen. Für diese Zeit möchte ich mich bei allen bedanken.

Interview: Christian Meyer

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