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Mario Otto wirft hin, PSG sucht neuen Trainer

Fußball-Kreisliga Mario Otto wirft hin, PSG sucht neuen Trainer

Im Juni hatten die Spieler ihrem Trainer vor lauter Aufstiegsfreude noch eine Wassereimer-Dusche verpasst. Jetzt gehen beide Seiten getrennte Wege: Mario Otto ist mit sofortiger Wirkung als Coach des Fußball-Kreisliga-Schlusslichts PSG 04 Peine zurück getreten.

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Bei der Aufstiegsfeier: Mario Otto (rote Jacke) führte die PSG in die Kreisliga.

Quelle: im

Auf eine Zusammenarbeit bis Juni 2013 hatten sich der Verein und Mario Otto ursprünglich geeinigt, als der 40-Jährige im März die Nachfolge von Klaus Reineke angetreten hatte. Die PSG legte unter ihrem neuen Coach eine starke Aufholjagd hin und schaffte noch den Aufstieg in die Kreisliga. Doch dort kam das Team nicht wirklich in Tritt und holte aus 16 Spielen nur einen einzigen Sieg. Mario Otto warf allerdings nicht aus sportlichen Gründen hin, ihm fehlte es an Vertrauen. „Ich hatte den Eindruck, dass der Verein sich im Hintergrund bereits um einen neuen Trainer kümmert, der in der Winterpause übernimmt. Das war für mich enttäuschend. Ich finde, man steigt nicht nur zusammen auf sondern notfalls auch zusammen wieder ab“, begründet Otto seinen Entschluss. Zudem nervten ihn die ständigen Disziplinlosigkeiten von Spielern. „Ich sehe es so, dass wir ansonsten gar nicht da unten stehen würden.“

PSG-Fußballobmann Markus Krödel sieht das sogar ähnlich. Die Außendarstellung habe ihm zuletzt gar nicht mehr gefallen. „Für die Tabellensituation muss man eher der Mannschaft den Vorwurf machen“, sagt er und bedankt sich bei dem scheidenden Trainer für seine Arbeit: „Mario war einer der engagiertesten Trainer, die wir hatten. Aber wir wollen unbedingt noch einmal das Blatt wenden und dazu gehört es auch, sich aufgrund der Tabellensituation Gedanken über einen neuen Trainer zu machen“, sagt Krödel.

Bei der Suche nach einem Nachfolger ist der PSG-Fußball-Obmann in aussichtsreichen Verhandlungen, eine Entscheidung fällt aber nicht vor Ende dieser Woche.

Gerüchten von Spielerwechseln in der Winterpause widerspricht Krödel entschieden. „Die Mannschaft wird zusammenbleiben“, betont er und setzt darauf, dass die sechs Punkte bis zum rettenden Ufer noch aufgeholt werden können. „Ich bin optimistisch, dass wir das schaffen.“

cm

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