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Marcus Stucke rast im Hamburg auf Rang 72

Triathlon Marcus Stucke rast im Hamburg auf Rang 72

10 000 Triathleten, die ins 23 Grad warme Wasser der Binnenalster springen - man hätte Angst haben können, dass der See im Herzen Hamburgs über die Ufer tritt.

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Michael Mühlbach mit isotonischer Erfrischung.

Ist aber nicht passiert. Dafür sprudelten nach dem Wettkampf die Peiner Triathleten Marcus Stucke, Ralf Schareina (beide Tri Speedys Peine) und Michael Mühlbach (Lauftreff Ilsede/Lahstedt) über vor Begeisterung. Geschätzt 270 000 Zuschauer hatten die Athleten an der Strecke angefeuert.

Die beiden Tri Speedys starteten über die olympische Distanz. Sie schwammen 1,5 Kilometer vom Jungfernstieg unter der Lombardsbrücke hindurch zur Außenalster und wieder zurück zum Ausstieg am Hamburger Rathaus. Stucke brauchte 28:01 Minuten, Schareina 31:39. „Danach folgte die wohl längste Wechselzone der Welt“, stellte Schareina fest. „Bis zu knapp einem Kilometer waren es zu laufen, um am Ballindamm das Rad zu erreichen.“

Es folgten 42 Kilometer Sightseeing durch Hamburg: Über die Reeperbahn, direkt an der Elbe entlang durch Altona, Ottensen, Othmarschen und Klein Flottbek. Von dort aus ging es zurück über die Elbchaussee. Zweimal wurde diese Runde gefahren, und Stucke demonstrierte seine Stärke auf dem Rad. In 1:04 Stunden raste er auf den 72. Rang insgesamt. Schareina brauchte 1:10 Stunden und war ebenfalls sehr zufrieden.

Auch beim Laufen über 10 Kilometer entlang der Binnenalster und bis zur nördlichen Spitze der Außenalster und zurück war Stuckes sehr schnell. Er brauchte 40:17 Minuten. Schareina, der in diesem Jahr sein Training beruflich bedingt deutlich reduziert hatte, brauchte 46:41 Minuten.

Mit einer Gesamtzeit von 2:20:13 Stunden erreichte Stucke den blauen Zielteppich direkt vor dem Hamburger Rathaus. Schareina kam nach 2:36:32 Stunden ins Ziel. Beide Triathleten waren sehr zufrieden. „Stimmung und Atmosphäre sind in Hamburg wirklich einzigartig“, schwärmte Stucke.

Auch Michael Mühlbach war vom Wettbewerb begeistert: „Für mich war es sportlich rundum eine gelungene Sache, die auch durch die tolle Unterstützung des Hamburger Publikums verstärkt wurde.“ Er war über die Sprintdistanz (500 m Schwimmen, 22 km Radfahren, 5 km Laufen) gestartet und nach 1:30:24 Stunden im Ziel. „Am späten Nachmittag kam ich dann noch in den Genuss, die Profis anzuschauen, die im Rahmen ihrer WM-Tour in Hamburg am Start waren. Ein Erlebnis der besonderen Art“, freute er sich.

rd

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