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Marathon in anderthalb Stunden

Skate-Marathon Marathon in anderthalb Stunden

Unter den 400 Startern beim Skate-Marathon in Prezelle (nahe Lüchow-Dannenberg) waren drei Teilnehmer aus dem Landkreis Peine: Thomas Luttkus, Manfred Rettinghausen und Steffen Knoblauch.

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Gut gerollt: Thomas Luttkus, Steffen Knoblauch und Manfred Rettinghausen.

Quelle: oh

Alle drei starten für das Raceteam Ilsede/ Peine.Während sich Luttkus und Knoblauch für die Marathonstrecke (rund 42 Kilometer) angemeldet hatten, wagte Rettinghausen den Start über die doppelte Distanz. Bereits im vergangenen Jahr lief er den Doppelmarathon, konnte ihn aber aufgrund von Krämpfen nicht beenden.

Beim Start auf die 19,5 Kilometer lange Runde, die mehrfach zu durchfahren war, war es bereits 30 Grad heiß. Knoblauch und Luttkus hatten schnell eine Gruppe gefunden, die ihrem jeweiligen Tempo entsprach. Als es in Richtung Ziel ging, begann das Taktieren von Fahrern, die für das gleiche Team starteten. Knoblauch wollte sich zwei Ausreißern anschließen, konnte das hohe Tempo aber nicht halten.

Nachdem er sich in die Gruppe zurückfallen lassen hatte, probierte er es ein zweites Mal und hatte Glück. Kurz vor dem Ziel setzte er zum Sprint an und überquerte die Ziellinie in einer Zeit von 1:32,08 Stunden.

Luttkus, der in seiner Gruppe mit zwei Stürzen anderer Fahrer zu kämpfen hatte, kam nach 1:43,21 Stunden ins Ziel. Beide Starter waren sehr zufrieden mit ihren Zeiten und belegten insgesamt die Plätze 6 und 22. Knoblauch wurde in der Männer-Hauptklasse Zweiter, Luttkus belegte den vierten Platz in der M40.

Einen schweren Stand bei der Hitze hatte Rettinghausen über die doppelte Marathondistanz. Sein Ziel war es, die Distanz von rund 84 Kilometern zurückzulegen – Platzierung oder Zeit spielten keine Rolle.

Doch wie vergangenes Jahr konnte er das Rennen nicht beenden. „Ich fühlte mich eigentlich gut, doch auf einmal sah ich meinen Vordermann nicht mehr. Die Gesundheit ging in dem Fall vor und war wichtiger, als die Beendigung des Rennens“, sagte Rettinghausen, der nach knapp 70 Kilometern das Rennen abgebrochen hatte.

Er war nicht der einzige: Insgesamt 30 Prozent der Skater mussten der Hitze Tribut zollen und vorzeitig das Rennen aufgeben.

kno

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