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„Manuel hätte auch aus der Kabine getroffen“

Handball-Regionsoberliga Männer „Manuel hätte auch aus der Kabine getroffen“

Angeführt vom glänzend aufgelegten Linksaußen Manuel Winkler und mit einer überragenden Leistung gewann die HSG Nord Edemissen das Topspiel der Handball-Regionsoberliga. Nach dem 39:30 beim MTV Braunschweig III ist die HSG wieder Tabellenführer.

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Erwischte einen Sahnetag: Manuel Winkler erzielte im Topspiel 14 Tore für die HSG Nord Edemissen.

Quelle: rb

MTV Braunschweig III - HSG Nord Edemissen 30:39 (14:18). „Dass es so deutlich wird, ist für mich überraschend“, staunte HSG-Trainer Martin Staats, „ich muss ein Riesenkompliment an die Mannschaft aussprechen. Alle haben ihren Beitrag zu diesem Sieg geleistet.“

Allerdings mussten die Gäste lange für den Sieg kämpfen. Denn zu Beginn schien das Spitzenspiel in die andere Richtung zu laufen. Der MTV führte früh mit 9:4 ehe die HSG ausgerechnet in doppelter Unterzahl aufwachte. Mit einem 3:0-Lauf konnte diese Phase bewältigt werden, sodass es aus der Sicht der Edemissener nur noch 7:9 stand. In der Folgezeit habe die Mannschaft die Vorgaben immer besser umgesetzt und konnte die Partie bis zur Pause auf den richtigen Weg bringen, lobte Staats.

Die Entscheidung fiel zu Beginn des zweiten Durchgangs. Mit drei Toren in Folge zog die HSG auf 21:14 davon. „Das war der Genickbruch für Braunschweig“, meinte Staats. Die Gastgeber versuchten, sich durch mehrere Umstellungen nochmal zurückzukämpfen, „doch wir fanden immer die richtige Antwort“.

Insbesondere Linksaußen Manuel Winkler erwischte einen Sahnetag. Von seinen 15 Würfen landeten 14 im Tor. „Er hätte sogar aus der Umkleidekabine ins Tor getroffen“, scherzte Staats, der auch seinen Torwart Christian Oppermann lobte: „Er hat einige Bälle abwehren können.“

Mit diesem Sieg machen die Edemissener einen wichtigen Schritt in Richtung Wiederaufstieg. Doch davon will Martin Staats noch nichts hören: „Vor Weihnachten haben wir noch zwei extrem schwere Spiele. Wir müssen genauso konzentriert wie bisher weitermachen“, mahnte er.

HSG Nord: Winkler (14), Bendrien (8), Schöne (6), M. Streit (3), Müller (3), Hoffmann (2), Wietfeld (1), Marsch (1), Funk (1).

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