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Mansfelds Kopfballtor-Fernseher läuft noch

Hallenfußball Mansfelds Kopfballtor-Fernseher läuft noch

Heute startet der PAZ-Cup mit den Gruppenspielen. Zwölfmal in der Endrunde dabei war Dennis Mansfeld (heute SV Lengede). Siebenmal stand er im Finale. Und er hätte nichts dagegen, wenn es am Sonnabend ein achtes Mal wäre.

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Dennis Mansfeld vor zwei Jahren: Hier stürmt er am Vöhrumer Jean-Marie Lohmann vorbei (Foto l.).– Dennis Mansfeld vor zwölf Jahren: Für sein Kopfball-Tor gab es einen Fernseher. Der ist heute noch in Betrieb.

Quelle: rb/sd

„Okay, meine Ausbeute war vielleicht nicht so groß wie die von Norman Willatowski. Der hat bei 13 Endrunden gespielt und gewann viermal den Cup. Ich habe ihn nur zweimal gewonnen“, sagt Mansfeld. Er hofft natürlich auf seine nächste Endrunde am 7. Januar, aber: „Dafür müssen wir erstmal die Gruppe überstehen. Und das wird schwer.“ Die Lengeder bekommen es am Mittwoch in Gruppe 3 mit dem VfB Peine, SV Takva, Viktoria Ölsburg, TSV Bildung und RW Schwicheldt zu tun.

Mit Arminia Vöhrum und dem VfB Peine hatte Mansfeld in der Endrunde gestanden, aber erst mit dem SV Lengede ist ihm der Cup-Gewinn gelungen. Dennoch erinnert er sich genauso gern an einige der früheren PAZ-Cup-Auftritte. „Wir haben mit Arminia Vöhrum Anfang 2005 mit einer jungen Mannschaft die Endrunde erreicht und erst das Finale verloren. Trotz der Niederlage war das ein Riesenerfolg.“

Die Arminen spielten damals in der Bezirksklasse, und Mansfeld war mit 25 Jahren der mit Abstand Älteste in seinem Team. Im Gruppenspiel hatte er den 1:0-Sieg gegen den SV Lengede herausgeschossen, seinen heutigen Verein, und dem SVL damit das Endspiel vermasselt.

Fünf Jahre zuvor war Mansfeld mit dem VfB im Endspiel, der damals in der Kreisliga spielte. Diese Endrunde ist ihm auch deshalb in guter Erinnerung, weil ihm beim 2:1-Sieg über Vöhrum das einzige Kopfballtor gelang. Dafür gab es einen Fernseher. „Der läuft heute noch“, sagt Mansfeld.

Für dieses Jahr sieht er Grün-Weiß Vallstedt als den Favoriten an. „Die sind super besetzt und spielen in der Landesliga eine gute Rolle.“ Bei den Bezirksligisten komme es auf die Tagesform an. „Ich traue Woltwiesche einiges zu. Die Viktoria hat eine erfahrene Mannschaft und mit André Schnotale einen richtig guten Hallenspieler.“

Mansfeld freut sich aufs Turnier, trauert aber vergangenen Jahren ein wenig hinterher. „Früher war es spielerisch besser und es fielen mehr Tore. Inzwischen wird mehr Wert auf Taktik gelegt und darauf, in der Defensive gut zu stehen. Das ist für Zuschauer nicht mehr so attraktiv. Aber für die Mannschaften geht es ja auch um viel Geld.“

mp

Pfiff des Tages

Peines Schiri-Lehrwart Michael Knigge beantwortet vor jeder PAZ-Cup-Gruppe eine knifflige Frage zu Hallenfußball-Regeln:

Alle Freistöße in der Halle sind indirekt. Ein Spieler schießt trotzdem direkt aufs Tor. Der gegnerische Torwart ist irritiert und versucht, den Ball abzuwehren, kann ihn allerdings nur ins Tor lenken. Wird das Tor gewertet?

„Tor und Anstoß. Genau wie auf dem Feld draußen. Denn  durch die Abwehr des Torwarts ist die zweite Berührung erfolgt.“

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Wollen wieder alles geben: Die Leistungsklassen-Kicker des BSC Bülten (roter Dress).

An seinen entscheidenden Neunmeter vor vier Jahren kann sich Maik Schendera noch gut erinnern. Mit seinem Schuss im Finale sicherte er dem TSV Edemissen den PAZ-Cup 2008. Zum Auftakt der 15. Hallenfußball-Kreismeisterschaft heute Abend ist der 31-Jährige allerdings nur Außenseiter.

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