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"Manchmal vermisse ich den letzten Biss"

Fußball-Bezirksliga "Manchmal vermisse ich den letzten Biss"

Einen Platz unter den Top Fünf: Mit dieser Vorgabe schickte Woltwiesches Coach Matthias Steinert sein Team im August in die Saison der Fußball-Bezirksliga - und ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu sehen, dass die Viktoria ihrer eigenen Erwartungshaltung bislang vollauf gerecht geworden ist, steht sie doch auf Rang drei.

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Sebastian Franczak (links) hat eine starke Saison gespielt. Die 0:2-Niederlage gegen Thomas Mainka (rechts) und den TSV Wendezelle konnte aber auch er nicht verhindern.

Quelle: rb

Ein solch gutes Abschneiden sei nur möglich gewesen, „weil der Zusammenhalt hier super ist“, betont Steinert, der die Woltwiescher bereits im neunten Jahr coacht. Im Gespräch mit der PAZ beantwortet er acht Fragen zur Hin- und Rückrunde.

Zugänge: „Zu uns gewechselt in der Winterpause sind Erhan Demirci, der zuletzt für Ölsburg gespielt hat, und Mirko Beier. Allerdings hat Mirko seit eineinhalb Jahren nicht mehr gespielt. Deshalb benötigt er auch noch Zeit. Zunächst einmal will er versuchen, den Anschluss wieder zu schaffen.“

Abgänge: „Gibt es nicht einen. Aber das ist ohnehin sehr selten, dass uns ein Spieler in der Winterpause verlässt.“

Meine persönliche Bilanz der Hinrunde: „Von der Anzahl der Punkte her haben wir das beste Hinrunden-Ergebnis eingefahren, seitdem ich hier Trainer bin. Allerdings muss ich auch sagen, dass durchaus noch mehr drin gewesen wäre. Leider haben wir jedoch vier, fünf Punkte liegen gelassen. Doch angesichts der Möglichkeiten, über die wir hier in Woltwiesche verfügen, haben wir uns im großen Forellenteich mehr als achtbar geschlagen. Für ein noch besseres Abschneiden fehlt bei einigen manchmal der letzte Biss. Doch diese zehn Prozent noch rauszuholen, ist enorm schwer, in dieser Beziehung haben etliche Vereine ganz andere Rahmenbedingungen. Dafür aber ist die Kameradschaft bei uns ausgezeichnet - und nur darüber funktioniert das auch in Woltwiesche. Aber selbst wenn wir noch drei, vier Punkte mehr geholt hätten, würde das am Endergebnis nichts ändern. Denn Erster werden wir definitiv nicht, das wird Vahdet.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Das ist Sebastian Franczak. Er hat sich hervorragend entwickelt und bislang eine ganz starke Saison gespielt.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Da hat sich keiner herauskristallisiert.“

Meine größte Enttäuschung: „Das war zum einen das 2:2 gegen Salzdahlum, wo wir bereits mit 2:0 geführt hatten. Zum anderen haben wir wieder einmal in Wendezelle verloren, aber das ist ja schon fast generell der Fall. Dabei hätten wir eigentlich aufgrund unseres Kaders, ohne dass ich Thomas Mainka und den Wendezellern zu nahe treten will, dort als Sieger vom Platz gehen müssen. Im Prinzip muss man sich als Trainer dann nach einer solchen Niederlage hinterfragen, was man falsch gemacht hat. Aber das mache ich ja nach den Spielen in Wendezelle schon seit Jahren, ohne dass ich eine echte Antwort darauf gefunden habe (lacht).“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Unser bislang bestes Resultat waren 54 Zähler - und in diese Richtung wollen wir steuern und somit auch Platz drei verteidigen. Allerdings wird das nicht einfach, wenn Süd Braunschweig wieder seine komplette Truppe zusammen hat. Und weil ich - wie schon erwähnt - manchmal den letzten Biss vermisse, wäre es schön, wenn die Mannschaft sich in dieser Hinsicht steigert - da sollte sich jeder mal hinterfragen.“

Meine persönliche Zukunft: „Die ist derzeit noch offen. Denn es gibt noch ein, zwei Punkte, über die mein Co-Trainer Daniel Schierding und ich noch nachdenken müssen. Sollten wir weitermachen, dann werden wir das aber auch nur gemeinsam tun.“

pet

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