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Mainka: „Die Tabelle lügt nicht“

Fußball-Bezirksliga Mainka: „Die Tabelle lügt nicht“

Es ist der Thomas Schaaf der Fußball-Bezirksliga: Denn genau wie der Coach von Werder Bremen ist Thomas Mainka seit 1999 stets einem Verein treu geblieben: dem TSV Wendezelle. Und wie schon in den vergangenen Jahren ist es ihm trotz schwieriger Rahmenbedingungen erneut gelungen, sein Team aus der Abstiegszone fernzuhalten – es überwintert auf Platz zehn. „Für uns ist das ein Erfolg“, sagt Mainka, der im Gespräch mit der PAZ acht Fragen zur Hin- und Rückrunde beantwortet.

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Starke Leistungen: Für Wendezelles Coach Thomas Mainka ist Keeper Robin Ahlers der Spieler der Hinrunde.

Zugänge: „Aus Vechelde ist Keeper Gerrit Laubitz zurück gekommen. Darüber bin ich sehr froh, da die beiden anderen Torhüter, Andreas Mein und Tobias Ehlers, noch verletzt sind. Außerdem wechselte Mathias Steinborn, der zuletzt für Hohenhameln spielte, zu uns. Er ist erfahren, flexibel einsetzbar und wird uns weiterhelfen. Dagegen benötigt Dennis Knappe, der aus Lamme kam, noch ein bisschen Zeit. Aber er ist willensstark und hat im Training schon gute Leistungen gezeigt.“

Abgänge: „Leider stehen uns in den nächsten Monaten drei Spieler nicht zur Verfügung. Aus beruflichen Gründen fehlt Markus Bottke bis September – das ist ein herber Verlust. Ebenfalls beruflich unterwegs ist Roman Lemke, er ist bis Mai in Stockholm. Und Nils Littmann möchte nach seinem erneuten Kreuzbandriss zunächst einmal nicht mehr spielen. Damit umfasst der Kader nur 16 Leute, darunter sind drei Torhüter. Viel passieren darf also nicht.“

Meine persönliche Bilanz der Hinrunde: „Die fällt zufriedenstellend aus, weil wir gegen die unteren Mannschaften fast ausnahmslos gepunktet und damit die wichtigen Zähler geholt haben. In diese für uns sehr bedeutenden Spiele haben wir viel investiert – und dies wurde honoriert. Dass es dafür dann in Spielen wie gegen Spitzenreiter Ölper nicht so lief, ist angesichts des kleinen Kaders normal und auch nicht weiter schlimm. Aufgrund der Personalsituation können oder müssen wir sogar mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden sein. Letztlich lügt die Tabelle auch nicht: Wir stehen da, wo wir vom Potenzial hingehören.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Das ist Robin Ahlers, weil er uns in einer schwierigen Lage sehr geholfen hat. Denn nachdem sich Keeper Tobias Ehlers verletzt hatte, musste er sich als Feldspieler der zweiten Mannschaft bei uns ins Tor stellen – und in den zehn Spielen hat er seine Sache hervorragend gemacht.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Da gibt es zwei: Nils Littmann hat sich wie schon in der vergangenen Saison erneut das Kreuzband gerissen. Passiert ist das im zweiten Spiel, und zwar am gleichen Knie. Viel Pech hatte auch Andreas Mein. Er hat sich in der Vorbereitung wieder verletzt und bislang kein Spiel absolviert.“

Meine größte Enttäuschung der Hinrunde: „Das war das Spiel gegen Broistedt. Da waren wir klar besser, haben etliche Hundertprozentige vergeben, führen bis zur 88. Minute 1:0 – und verlieren dann noch 1:2. Das war richtig bitter, zumal Broistedt ein direkter Abstiegskonkurrent ist. Auch gegen Leu ist uns Ähnliches widerfahren. Bis zur 90. Minute lagen wir 2:1 vorn, haben dann aber in der Nachspielzeit zwei Treffer kassiert. Hätten wir die beiden Spiele gewonnen, würden wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Doch Hätte, Wenn und Aber – das nutzt alles nichts.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Obwohl der Abstand zum ersten Abstiegsplatz sieben Punkte beträgt, sind wir auf keinen Fall gesichert. Wir brauchen aus den restlichen zwölf Partien noch 12 bis 15 Punkte, um die Klasse zu halten. Das wird schwer, aber ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt. Denn wir haben einen großen Vorteil: Einige andere Mannschaften haben nicht damit gerechnet, dass sie da unten reinrutschen. Meine Spieler dagegen wussten von  vornherein, dass es nur um den Klassenerhalt geht. Diese Zielsetzung habe ich ihnen von Beginn an vermittelt – und das haben sie auch verinnerlicht.“

Meine persönliche Zukunft: „Mein Vertrag läuft im Juni aus. Wie es weitergeht, kann ich noch nicht sagen – es ist in alle Richtungen offen. Ende Februar setzen wir uns zusammen und werden alles klären.“

pet

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