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Maasberg: „Nächstes Jahr fällt Schwimmen wohl weg“

Maasberg: „Nächstes Jahr fällt Schwimmen wohl weg“

Große Resonanz fand die Sportabzeichen-Verleihungsfeier des Stüzpunktes Wendeburg. Die Mehrzweckhalle Meerdorf war gut gefüllt, und auch der Bürgermeister will dieses Jahr die Prüfungen absolvieren.

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Die Sportabzeichen-Erwerber aus der Gemeinde Wendeburg.

Quelle: im

Stützpunktleiterin Doris Müller ärgerte es beider Feier  ein  wenig, dass die Vorjahreszahlen nicht ganz erreicht wurden. 173 Abzeichen standen den 182 aus dem Jahr 2010 gegenüber.

„Macht nichts“, meinte KSB-Vorsitzender Wilhelm Laaf, dessen Wunsch aus dem Vorjahr, dass jeder Erwerber aus der Gemeinde seinen Nachbarn mit zum Sportabzeichen-Treffpunkt bringen sollte, nicht in Erfüllung gegangen ist. Dafür konnte er einen neuen „Fan“ für den Sportabzeichen-Erwerb gewinnen: Bürgermeister Gerd Albrecht, seit November im Amt,  war beeindruckt von der Begeisterung der Anwesenden für den Sport. Er versprach, in diesem Jahr den Erwerb des Sportabzeichens anzugehen: „Das wäre dann das erste Mal seit meiner Zeit in der Bundeswehr, und die liegt schon viele Jahre zurück“, sagte der 53-Jährige.

Sportabzeichen-Referent Hartwig Maasberg dankte Doris Müller und ihren Mitarbeiter für ihr Engagement. „Ihr habt einen guten Job gemacht.“

Maasberg wies darauf hin, dass es im Jahr 2012 nur wenig  Änderungen in den Prüf-Bedingungen gibt:  Neben der Erhöhungen der Gebühren  auf drei Euro dürfen 16- und 17-Jährige der weiblichen Jugend ab sofort beim Kugelstoßen eine drei Kilo-Kugel nehmen, anstatt der Vier-Kilo-Kugel: „Sonst gibt es keine Änderungen“.

Die gibt es dann aber im Jahr 2013, wenn das Deutsche Sportabzeichen  100 Jahre alt wird. „Beim Treffen der Sportabzeichen-Referenten in der kommenden Woche beim LSB in Hannover wird wohl die Katze aus dem Sack gelassen werden.“ Maasberg hofft, dass es nicht zu „solch exotischen Übungen“ wie Hochweitsprung, Zielwerfen und Zonenweitsprung kommen wird.

Sicher scheint aber zu sein, dass ab 2013 das Schwimmen aus dem Programm fallen wird. Hintergrund: Es werden bundesweit immer mehr Bäder aus Kostengründen geschlossen.

Eine besondere Ehrung erhielten die Erwerber mit einer „Gold-Zahl“.

Mit „Gold35“ wurden Herbert Adamczak und die Stützpunktleiterin Dors Müller, beide vom TSV Wendezelle, ausgezeichnet. „Gold25“ erhielten Michael Greve von TB Bortfeld, Frauke Dedek und Marianne Kasten vom TV Sophienthal, Meliotta Dettmer, Gisela Martsch und Jürgen Hornig, alle vom TSV Wendezelle sowie Ingrid Hielscher vom TSV Watenbüttel. „Gold20“ ging an Bernd Kallweit (TB Bortfeld) und „Gold15“ an Andreas Heine und Ferdinand Sokler (beide TSV Zweidorf).

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Pokal wird wieder „geteilt“

Wie im vergangenen Jahr  teilen sich der TSV Meerdorf   und der TSV Wendezelle den „Ersterwerber-Pokal“. Beide Vereine hatten in beiden Jahren jeweils fünf Ersterwerber. Den Wanderpokal hatte das frühere Wendeburger Gemeinderats-Mitglied Rolf Ahlers für den Verein mit den meisten Ersterwerbern gestiftet.

Vergangenes Jahr blieb der Pokal ein halbes Jahr in Meerdorf und wurde dann  beim Fußballgemeindeturniers in Wendezelle an den dortigen Vereins-Vorsitzenden Jürgen Hornig übergeben.

Auch diesmal einigten sich die Vereine spontan: Meerdorfs Vorstandsmitglied Wilma Hansmann übergab den Cup an Hornig mit der Auflage: „Ihr bringt ihn uns im Sommer  nach Meerdorf.“

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Zahlen vom Sportabzeichen-Stützpunkt Wendeburg

Herbert Wehmer (82) ist der älteste Teilnehmer

173 Sportabzeichen wurden im Jahr 2011 erworben. 182 waren es 2010 und 181 im Jahr 2009.
88 Frauen und 85 Männer haben im Jahr 2011 das Sportabzeichen erworben.
24 Ersterwerber und -erwerberinnen haben im zurückliegenden Jahr die Sportabzeichen-Prüfungen bestanden.
23 Familiensportabzeichen wurden erworben.
82 Teilnehmer waren bei dem Familiensportabzeichen dabei: 46 Erwachsene und 36 Kinder.
22 Ehepaare haben die Sportabzeichen-Prüfungen bestanden.
11 Gruppen haben am Mannschaftswettbewerb des Kreissportbundes Peine teilgenommen.
82 Jahre alt war der älteste Teilhnehmer: Hermann Wehmer von TB Bortfeld.

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