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Lisa Behme behält die Nerven

Badminton Lisa Behme behält die Nerven

Ein bisschen musste der Favorit zittern: Zu zwei knappen 5:3-Siegen mühte sich Spitzenreiter VfB/Ski-Club Peine II in der Verbandsklasse. Im Derby gegen die SG Vechelde/Lengede II leitete Jens Niemann mit einem überraschenden Erfolg den Sieg ein.

VfB/Ski-Club Peine II – SG Wolfsburg/Weyhausen 5:3 (10:8 Sätze) . Die Peiner mussten ersatzgeschwächt antreten. Alena Bührig fiel wegen einer Grippe aus. Spielerinnen aus der Kreisklasse halfen aus. Da auch das zweite Herrendoppel des VfB/SC nicht fit war, lagen die Peiner nach den Doppeln mit 1:2 hinten. Drei Siege in den Herreneinzeln brachten den VfB/SC auf die Siegerstraße. Für die Entscheidung beim Stand von 4:3 sorgten Lisa Behme und Philipp Dziosa im abschließenden Mixed. Sie gewannen den Krimi im dritten Satz mit 21:19 und erschmetterten so den vielumjubelten 5:3-Sieg.

Die Spiele: Osten/Strusch – Moser/Thiele 1:21, 10:21; Bertram/I. Behme – Stock/Stock 0:21, 1:21; Niemann/Kiemstedt 21:16, 21:19; Lisa Behme – Heike Stock 20:22, 16:21; Dziosa/L. Behme – Moser/Stock 20:22, 21:6, 21:19; Daniel Kiemstedt – Jörg Lohmann 12:21, 21:13, 21:14; Philipp Dziosa – Peter Thiele 21:6, 21:13; Jens Niemann – Rouven Wessel 21:14, 21:11.

SG Vechelde/Lengede II – VfB/SC Peine II 3:5 (8:11) . Fürs Derby rüsteten beide Teams ihre Mannschaften auf. Gleich vier Oberliga-Spieler aus den Erstvertretungen der Kreisrivalen traten an. Für Peine schmetterten Laura Gredner und Timo Sperber, die SG verstärkte sich mit Björn Wirthsmann und Bastian Dziadzka. Nach den Doppeln führte Vechelde/Lengede mit 2:1. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch auf ein Unentschieden gehofft“, sagte SG-Spielerin Katrin Elsholz. Doch es kam anders: Gredner schaffte gegen Schulze im Einzel den 2:2-Ausgleich. Kiemstedt schmetterte die Peiner gegen Jenke mit 3:2 in Führung. Eine kleine Sensation gelang Jens Niemann. Er rang den Oberliga-Spieler Björn Wirthsmann in drei Sätzen nieder. Im Mixed behielt erneut Lisa Behme die Nerven und landeten diesmal mit Timo Sperber einen souveränen Sieg gegen Dziadzka/Elsholz. Die Partie war entschieden, der VfB/SC bejubelte die uneinholbare 5:2-Führung. Im letzten Einzel verkürzte Schütte für die SG auf 3:5. Er gewann knapp in drei Sätzen gegen Dziosa.

Die Peiner haben nun bereits vier Punkte Vorsprung auf Vechelde/Lengede und den USC Braunschweig. „Eigentlich können wir schon die Planungen für die Landesliga aufnehmen“, freute sich VfB/SC-Mannschaftsführer Dirk Osten.

Die Spiele: Follmann/Schütte – Niemann/ Kiemstedt 21:18, 21:18; Schulze/Elsholz – Gredner/L. Behme 17:21, 21:19, 14:21; Dziadzka/Wirthsmann – Dziosa/Sperber 22:20, 21:13; Franziska Schulze – Laura Gredner 12:21, 11:21; Dziadzka/Elsholz – Sperber/L. Behme 18:21, 8:21; Klaas-Simon Jenke – Daniel Kiemstedt 12:21, 20:22; Malte Schütte – Philipp Dziosa 21:16, 7:21, 22:20; Björn Wirthsmann – Jens Niemann 21:17, 12:21, 18:21.

SG Vechelde/Lengede II – BV Gifhorn IV 7:1 (14:4). Die SG spielte stark auf. Nur zwei Spiele gingen in den dritten Satz. Dort zeigte sich das Südkreis-Team aber nervenstark und gewann. Lediglich das ersten Herrendoppel gab die SG ab. Verwunderlich war das nicht, schließlich lief dort bei Gifhorn mit Robin Niesner ein ehemaliger Zweitligaspieler auflief. Sein Zwillingsbruder Maurice spielt derzeit beim BV Gifhorn in der Bundesliga.

Die Spiele: Schütte/Jenke – Schichta/Vogelsang 21:11, 18:21, 26:24; Schulze/Elsholz – Dittrich/Reichstein 21:14, 21:12; Zanssen/Follmann – Niesner/Krüger 20:22, 18:21; Franziska Schulze – Kerstin Dittrich 21:6, 21:9; Follmann/Elsholz – Niesner/Reichstein 21:15, 21:18; Klaas-Simon Jenke – Lars Vogelsang 21:18, 21:16; Gunnar Zanssen – Max Schichta 22:20, 14:21, 21:17; Malte Schütte – Martin Krüger 21:14, 21:9.

In der Bezirksliga 1 kam es zu einem weiteren Derby zwischen der SG Vechelde/Lengede und dem VfB/SC Peine. Das Duell der Drittvertretungen gewann Peine mit 7:1. Coach Heiner Brandes hatte mit Siegen im Einzel und Doppel großen Anteil am Erfolg des verlustpunktfreien Spitzenreiters, der sich eindrucksvoll auf Aufstiegskurs befindet.

Stefan Röver

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