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Lieckfeldts Standpauke zeigt Wirkung

Jugend-Fußball Lieckfeldts Standpauke zeigt Wirkung

Vechelde deklassiert Oberg mit 20:0 und Hohenhameln dreht einen Pausen-Rückstand. Die Entscheidung im Titelkampf fällt daher am Mittwoch.

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Nicht zu stoppen: Die PSG Peine (am Ball Ziattin Dagasan) besiegte die JSG Wendezelle/Bortfeld mit 5:1. Heute müssen die Peiner zum Saisonabschluss beim Spitzenreiter in Vechelde antreten. Gewinnen die gastgebenden Arminen, ist die Meisterschaft perfekt.

Quelle: Isabell Massel

Keine Blöße gab sich das Spitzenduo in der Fußball-Kreisliga der A-Junioren im Titelrennen: Während der Tabellenerste aus Vechelde die JSG Oberg mit 20:0 deklassierte, setzte sich der TSV Hohenhameln mit 3:2 gegen die JSG Groß Bülten durch. Beide Mannschaften haben nun 46 Punkte auf dem Konto, allerdings weisen die Vechelder die weitaus bessere Tordifferenz auf. Wenn die Hohenhamelner noch Meister werden wollen, müssen sie also ihr letzten Spiel am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr) gegen Edemissen nicht nur gewinnen, sondern zudem noch auf einen Ausrutscher der Vechelder gegen die PSG Peine (ebenfalls heute) hoffen.


TSV Hohenhameln - JSG Groß Bülten/Groß Ilsede 3:2 (0:1). „Der Sieg war ein bisschen glücklich, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, resümierte Hohenhamelns Trainer David Lieckfeldt und verwies auf den ersten Durchgang. Denn dort sei der Gast klar besser gewesen. „Deshalb haben wir zur Pause auch verdient hinten gelegen. Bülten hätte eigentlich sogar mit 3:0 führen müssen - darüber hätte sich keiner von uns beschweren können“, gestand Lieckfeldt. Entsprechend fiel seine Ansprache in der Pause auch etwas lauter aus. „Es gab eine Standpauke.“ Und die zeigte Wirkung, steigerten sich doch die Gastgeber. „Wir haben deutlich zugelegt“, sagte Lieckfeldt, dessen Team durch die Treffer von Tanis Driesen und Alex Karjaka den Rückstand in eine 2:1-Führung umwandelte. Zwar glichen die Bültener in der 77. Minute aus, doch fünf Minuten vor Schluss war Janik Herbst zur Stelle und nickte den Ball ein - dabei blieb es bis zum Schluss.

„Letztlich haben uns 30 starke Minuten in der zweiten Halbzeit gereicht“, erklärte Lieckfeldt, der sich jedoch keine Hoffnungen mehr macht, den Titel noch gewinnen zu können. Grund dafür ist das 0:20-Debakel der Oberger gegen den Tabellenführer.

„Damit ist die Meisterschaft nun entschieden. Dass man sich als Tabellenvierter allerdings so abschlachten lässt, dafür habe ich überhaupt kein Verständnis“, erklärte David Lieckfeldt.

Tore: 0:1 Bugdoll (34.), 1:1 Driesen (61.), 2:1 A. Karjaka (68.), 2:2 Bugdoll (77.), 3:2 Herbst (85.).


TSV Edemissen - JSG Oberg 5:1 (0:0). „Das war eines unserer schlechtesten Spiele in dieser Saison“, gestand Obergs Jugendfußball-Obmann Marco Ramm. Allerdings habe Edemissen auch deutlich besser gespielt als es der Tabellenplatz aussagt, lobte Ramm, der nur einmal Grund zur Freude hatte. „Unser Kapitän Tim Nowak hat einen Freistoß von Höhe der Mittellinie aus direkt verwandelt.“

Mehr Erfolgserlebnisse gab es jedoch für die Gäste nicht. „Wir waren in fast allen Belangen unterlegen, und deswegen geht der Sieg der Edemissener auch in Ordnung“, erklärte Obergs Trainer Leo Grigorjan.

Tore: 1:0 Karge (63.), 2:0 Mahler (69.), 3:0 Osten-Göbel (78.), 4:0 Staar (81.), 4:1 Nowak (82.), 5:1 Henze (84.).


JSG Oberg - SV Arminia Vechelde 0:20 (0:8). „Die Jungs haben den Abend vorher gefeiert und waren noch stark angeschlagen“, begründete Obergs Jugendfußball-Obmann Marco Ramm das Debakel. Keiner sei auch nur annähernd in der Lage gewesen, „an seine Leistungsgrenze zu gehen - und deswegen hatten wir nichts entgegenzusetzen“, sagte Marco Ramm.

Tore: 0:1, 0:3, 0:8 Depner (1., 10., 45.), 0:2, 0:6, 0:12, 0:14, 0:19 Magistro (4., 32., 60., 62., 87.), 0:4 Tübbesing (14.), 0:5, 0:7, 0:11 Fenske (17., 34., 54.), 0:9, 0:17 Hausmann (51., 75.), 0:10, 0:16 Henn (52., 73.), 0:15 Diester (Eigentor, 70.), 0:18 Saatze (Eigentor, 84.), 0:20 Hiltner (88.).


TSV Edemissen - TSV Eixe vom 9:0 (3:0). „Die Jungs haben stark gespielt und klasse kombiniert“, erklärte Edemissens Coach Arne Lonnemann. Lob gab es jedoch auch für den Gegner. „Die Eixer haben bis zum Schluss gekämpft.“ Allerdings war der Druck der Gastgeber dermaßen stark, „so dass die Eixer kaum aus der eigener Hälfte herausgekommen sind“, sagte Lonnemann. Maßgeblichen Anteil an dem deutlichen Erfolg hatte Edemissens Kapitän Batuhan Cimen, erzielte er doch vier Tore. „Er hatte einen Sahne-Tag“, erläuterte Lonnemann.

Tore: 1:0 Könecke (10.), 2:0 Wolthausen (15.), 3:0, 6:0, 7:0, 9:0 Cimen (33., 65., 72., 89.), 4:0, 5:0, 8:0 Osten-Göbel (48., 60., 87.).


PSG Peine - JSG Wendezelle /Bortfeld 5:1 (1:0). ,,Es war ein schönes und gutes letztes Heimspiel“, resümierte PSG-Trainer Markus Krödel. Grund für den deutlichen Erfolg seien die Zweikampfstärke und die Ballsicherheit seines Teams gewesen. „Hinzu kommt der ‚Saison ist vorbei-Charakter‘ der Wendezeller, sodass wir das Spiel klar dominiert haben“, schilderte Krödel. Besonders begeistert habe ihn die tolle Mannschaftsleistung. JSG-Trainer Nader Amer hingegen war enttäuscht von der Einstellung seiner Jungs: „Das Schützenfest in Zweidorf war einigen leider wichtiger, die PSG hätte sogar noch höher gewinnen können“, sagte er. Einzig Fabio Spinello habe sich mit viel Kampf wirklich gegen die Niederlage gestemmt.

Tore: 1:0 Z. Dagasan (17.), 2:0 Karaca (47.), 2:1 Oppermann (49.), 3:1, 4:1 Y. Sincar (51., 60.), 5:1 A. Sincar (90.).


TSV Eixe - JSG Wendezelle/Bortfeld 1:8 (1:4). Die JSG zeigte eine starke Reaktion auf die Schlappe bei der PSG. „Die Mannschaft hat endlich einmal so gespielt, wie sie es tun sollte“, lobte Wendezelles Coach Nader Amer. Schlüssel zum klaren Erfolg seien aber die Umstellungen gewesen, „die ich innerhalb des Teams vorgenommen hatte“, sagte er. Das habe sich sehr positiv ausgewirkt. „Die Jungs haben den Ball nicht nur gut laufen gelassen, sondern die Eixer auch ständig unter Druck gesetzt und sie so zu Fehlpässen gezwungen“, lobte Nader Amer. „Am Ende war der Sieg dann auch in dieser Höhe verdient.“

Tore: 1:0 Homann (4.), 1:1 Oppermann (20.), 1:2 Josephowski (37.), 1:3 Spinello (40.), 1:4 Saue (42.), 1:5 Scheffler (71.), 1:6 Oppermann (83.), 1:7 Schwalm (85.), 1:8 Josephowski (87.).

pet/kw/jls

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