Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Lieckfeldt besiegt Hoiersdorf im Alleingang

Fußball-Bezirksliga 2 Lieckfeldt besiegt Hoiersdorf im Alleingang

Erleichterung beim SV Bosporus Peine: Denn er machte im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga 2 Boden gut, gewann bei Leu Braunschweig nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:3. Ebenfalls dreifach punktete der TSV Hohenhameln. Immerhin einen Zähler erkämpfte der TSV Wendezelle gegen den Titelaspiranten Germania Wolfenbüttel, leer ging dagegen der TSV Edemissen aus.

FT Braunschweig II TSV Edemissen 1:0 (0:0). „Es war eine ärgerliche Niederlage“, bilanzierte TSV-Trainer Volker Herfort. Zwar habe der Gastgeber wesentlich mehr Spielanteile besessen, „doch eine echte Chance hatte er in den gesamten 90 Minuten nicht“. Grund: „Weil wir klasse verteidigt haben“, lobte Herfort die Seinen.

Zudem erarbeiteten sich die Gäste vier gute Einschussmöglichkeiten. „Darunter waren zwei Hundertprozentige“, erklärte Herfort. Doch entweder zeigten sich die Edemisser nicht entschlossen genug (47., 87.) oder aber die Braunschweiger retteten auf der Linie (35., 72.). Und wie so oft im Fußball wurde das Auslassen der Chancen bestraft: Nach einer Stunde droschen die Braunschweiger einen Freistoß direkt ins Tor. „Schade“, haderte Herfort, „einen Punkt hätten wir aufgrund der starken Leistung verdient gehabt.“

TSV Edemissen: Samland Stolte, Mainz, Grobe Omar, Kobsch, Spickschen (80. Neman), Beyer, S. Qollakaj Thomas Erich (61. Füge), Riethmüller.

Tor: 1:0 (60.).

HSC Leu Braunschweig SV Bosporus Peine 3:4 (2:2). Zunächst sah es nicht nach einem Sieg für die Peiner aus, gerieten sie doch mit 0:2 in Rückstand. „Doch die Mannschaft hat sich anschließend enorm gesteigert“, sagte Jürgen Simon. Und die verstärkten Offensivbemühungen wurden kurz vor der Pause belohnt: Burak Acun verkürzte, und nur 120 Sekunden später glich Ibrahim Karahancer aus.

Auch nach Wiederbeginn dominierten die Gäste. Kapital aus der Überlegenheit schlug Alparslan Urfa, er brachte die Peiner in Führung (63.). „Danach haben wir die Partie klar kontrolliert“, sagte Simon. Dennoch gelang Leu acht Minuten vor dem Ende das 3:3. Doch erneut ließ sich der SV nicht schocken: Kurz vor dem Abpfiff erzielte Marouen Bel-Aich den 4:3-Siegtreffer. „Ein verdienter Erfolg für uns, weil wir eine Stunde die bessere Mannschaft waren“, erklärte Simon.

SV Bosporus: Goeksen Acun Aslan, Karahancer M. Urfa, Capan, O. Bacaksiz (46. Bel-Aich), Kalem, A. Urfa Karahan (T. Koc), H. Koc (55. Öztürk).

Tore: 1:0, 2:0 (1., 24.), 2:1 Acun (42.), 2:2 Karahancer (44.), 2:3 Alparslan Urfa (63.), 3:3 (82.), 3:4 Bel-Aich (88.).

TSV Hohenhameln – SV Hoiersdorf/Twieflingen 3:0 (0:0). Fast im Alleingang verhalf David Lieckfeldt dem TSV zu drei Punkten, gelang ihm doch nach dem Seitenwechsel ein Hattrick. Allerdings mussten die Gastgeber sich bis kurz vor Schluss gedulden, ehe der Sieg perfekt war, fiel doch der zweite Treffer erst in der 89. Minute. „Wir haben es vorher versäumt, den Sack zuzumachen“, bemängelte Spielertrainer Michael Jarzombek.

Und das hätte sich fast gerächt: Denn in der 70. Minute wäre dem über weite Phasen destruktiv auftretenden Gast nach einer Ecke fast der Ausgleich gelungen, „doch zum Glück hat Tim Schauer auf der Linie geklärt“, sagte Jarzombek. „Es war aber die einzige Chance, die Hoiersdorf im ganzen Spiel hatte.“

TSV Hohenhameln: Schaare – Brandau, Schauer, Kretschmann – Faust (80. F. Richau), J. Richau, Apel, Steinborn (40. Lieckfeldt) – T. Buchner, Jarzombek, Akkoc (75. Mehrmann).

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Lieckfeldt (58., 89., 90.).

TSV Wendezelle Germania Wolfenbüttel 1:1 (0:0). „In der ersten Halbzeit gab es kaum Höhepunkte“, erklärte Wendezelles Trainer Thomas Mainka, dessen Team kurz nach der Pause in Führung ging: Nach einer Flanke von Markus Bottke drückte Markus Puscher den Ball aus kurzer Distanz über die Torlinie. Doch die Freude währte nicht lange, wenig später glich der Titelaspirant aus. „Danach sind die Wolfenbütteler stärker geworden“, gestand Mainka.

Zu guten Chancen kamen sie jedoch erst in der Schlussphase, als die Gastgeber in Unterzahl agieren mussten (80., Gelb-Rot für René Ahlers). „Da hat Wolfenbüttel richtig Druck gemacht und hätte durchaus das zweite Tor erzielen können.“ Doch auch der TSV besaß noch die Möglichkeit, die Partie für sich zu entscheiden: Puscher lief in der 90. Minute allein auf das Germania-Tor zu, „aber leider war er zu unentschlossen“. Fazit: „Der Punkt für uns war ein bisschen glücklich, aber nicht unverdient“, bilanzierte Mainka.

TSV Wendezelle: Mein Ahlers Heike, Schwan Arikan, Bottke, Sallemi, Puscher, Kallweit (80. Littmann) Sachse (87. Lemke), Di Nunno (85. Rickmann).

Tore: 1:0 Puscher (53.), 1:1 (65.).

Peter Konrad

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.