Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Leon Finke und Isabel Helmsen nervenstark

Tennis: Jugend-Regionsmeisterschaft Leon Finke und Isabel Helmsen nervenstark

In wahren Endspiel-Krimis haben sie sich durchgesetzt: Die Peiner Tennis-Talente Isabel-Cathleen Helmsen vom MTV Vater Jahn und Leon Finke von Pfeil Broistedt haben bei der Jugend-Regionsmeisterschaft den Titel gewonnen. Weitere vier Medaillen gingen zudem an den Peiner Nachwuchs.

Voriger Artikel
Clauen/Soßmar gewinnt den Gemeindepokal
Nächster Artikel
VfB Peine müht sich ins Finale

Leon Finke (links, Broistedt) gewann das U16-Finale in drei Sätzen, Isabel Helmsen (re., MTV Peine) bezwang Marika Müller (Stederdorf) mit 7:5 und 7:5.

Junioren U16

Ein Nervenspiel der Favoriten: Mit 3:6, 6:2 und 10:8 im Match-Tiebreak setzte sich Leon Finke von Pfeil Broistedt im Finale gegen den an Position zwei gesetzten Lukas Vorwerk (TC Alfeld) durch. „Das war eines der härtesten Endspiele der Regionsmeisterschaften. Leon war der besonnenere und etwas clevere Spieler“, stellte Mentino Cavalli, Jugendwart der Tennis-Region Peine-Hildesheim nach dem Krimi fest.

Leon Finke war glücklich, dass ihm im Finale eine Leistungssteigerung geglückt war: „Ab dem zweiten Satz musste ich mehr Druck mit meinen Schlägen auf meinen Gegner ausüben. Das ist mir nur gelungen, weil ich mich besser bewegt habe“, stellte er zufrieden fest.

Der Broistedter krönte mit dem Titelgewinn seine starke Leistung, hatte er auf dem Weg ins Finale doch nur ein einziges Spiel abgegeben.

Erstmals wurde bei der Jugend-Regionsmeisterschaft auch eine Nebenrunde ausgetragen, in der die Spieler weitermachen durften, die in der ersten Hauptrunde ausgeschieden waren. Batuhan Cimen vom MTV Stederdorf schnappte sich dort den Sieg.

Juniorinnen U16

Ihre Vorhand saß: Isabel-Cathleen Helmsen vom MTV Vater Jahn Peine hat nach dem Triumph in der Halle auch den Regionstitel auf Sand geholt. In der Neuauflage des Winter-Endspiels setzte sie sich in einem packenden Finale mit 7:5, 7:5 gegen Marika Müller (MTV Stederdorf) durch. „Ich glaube, meine mentale Stärke war ausschlaggebend, ich bin nicht nervös geworden“, sagte die 15-Jährige. Vor allem mit ihrer Vorhand war sie zufrieden. „Das Finale war eine enge Geschichte. Isabel hat einen ruhigen, besonnenen Auftritt gezeigt“, stellte Regions-Jugendwart Mentino Cavalli fest. Endspiel-Gegnerin Marika Müller hatte das Kunststück geschafft, ohne Spielverlust ins Finale einzuziehen.

Junioren U14

Von einem Zwillings-Finale träumten die Peiner Brüder Fabian und Julian Helmsen, die an Position eins und zwei gesetzt waren. Doch Oscar Coors (Hildesheimer TC) erwies sich als Spielverderber. In einem hart umkämpften Spiel schaltete er Julian Helmsen im Viertelfinale mit 6:4, 7:5 aus.

Kurioserweise mit dem exakt gleichen Ergebnis verlor Winter-Regionsmeister Fabian Helmsen dann das Finale gegen den Hildesheimer - und war trotzdem zufrieden. „Klar hätte ich das Spiel gerne gewonnen, und im zweiten Satz lag ich auch schon vorne. Aber Oscar ist ein Jahr älter und hat körperliche Vorteile“, erkannte Fabian ganz fair die Niederlage an.

Juniorinnen U14

Leonie Aurelia Müller vom MTV Stederdorf erkämpfte sich die Bronzemedaille. Im Halbfinale steigerte sie sich zwar deutlich gegen Aida Ibrahimi (TC Alfeld), verlor die Partie aber 0:6, 6:7.

Junioren U12

Lennart Kiehne vom MTV Peine gewann die Nebenrunde mit zwei klaren Siegen.

Juniorinnen U12

Mitfavoritin Gina-Marie Severit (MTV Stederdorf) schied im Halbfinale gegen die spätere Überraschungssiegerin Marie Machtens (MTV Harsum) aus. Die Nebenrunde gewann die Stederdorferin mit einem 6:3, 6:1-Erfolg gegen Lani Haberer (TV RW Bad Salzdetfurth).

cm

Voriger Artikel
Nächster Artikel