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Lengede behält im packenden Derby die Nerven

Volleyball-Landesliga Männer Lengede behält im packenden Derby die Nerven

Einen aufregenden 105-Minuten-Schlagabtausch lieferten sich die Volleyballer aus Lengede und Stederdorf im Landesliga-Derby. Dass der gastgebende SVL den Krimi 3:2 gewann, machten die Stederdorfer auch an der Schiedsrichter-Leistung fest.

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Stederdorfs Peter Wachtmeester (vorn) versucht, die Lücke im Lengeder Block zu treffen.

Quelle: im

SV Lengede - MTV Stederdorf 3:2 (20:25, 26:24, 24:26, 25:12, 15:11). „Es war ein umkämpftes und schön anzuschauendes Spiel“, berichtete SVL-Trainer Marcus Petersen von einem packenden Derby. Gästespieler Bernd Naas war die Partie hingegen zu nervenaufreibend. „Für die Zuschauer war es schön, für die Beteiligten eher nicht“, sagte er und machte das unter anderem an vier vergebenen Satzbällen seines Teams im zweiten Durchgang fest.

„Das Ergebnis wurde allerdings massiv vom Schiedsrichter beeinflusst, es gab die krassesten Fehlentscheidungen. Wenn der zweite Satz an uns geht, ist die Sache für uns gelaufen“, ärgerte sich Naas.

Irgendwann konnte der MTVer seinen Unmut nicht mehr unterdrücken. „Weil ich von der Bank aus zu laut gedacht habe, habe ich auch noch einen Strafpunkt kassiert. Wenn man nicht nur mit dem Gegner kämpft, sondern auch mit dem Schiedsgericht, macht das einfach keinen Spaß“, haderte Naas.

Die Lengeder nutzten die Unruhe beim Gegner aus. „Nach dem dritten Satz brach im Gegensatz zu uns die Leistung des MTV ein“, freute sich SVL-Trainer Petersen über eine Leistungssteigerung seines Teams.

SV Lengede - SG Mörse/Sülfeld 0:3 (21:25, 19:25, 25:27). Der SVL konnte nicht an die Leistung aus dem Derby anknüpfen. Lengedes Trainer Marcus Petersen machte das vor allem an der Annahme fest. „Die war unerwartet durchgängig schlecht“, sagte er. Daran litt dann auch die Effektivität im Angriffsspiel. „Außerdem haben wir es oft nicht geschafft, eine Führung bis zum Satzende durchzubringen“, bedauerte Petersen, der mit seinem Team 6:2-Punkte aus den vergangenen beiden Heimspiel-Tagen holte und auf Platz zwei kletterte. „Damit können wir zufrieden sein.“

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