Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Lengede: „Wir müssen uns das Glück erarbeiten“

Fußball-Bezirksliga Lengede: „Wir müssen uns das Glück erarbeiten“

Ausgeruht geht der SV Lengede in das heutige Derby der Fußball-Bezirksliga 2 gegen den TSV Hohenhameln, denn die beiden vergangenen Mittwochsspiele wurden jeweils zur Pause mangels ausreichendem Flutlichts abgebrochen.

Voriger Artikel
Personalprobleme und zwei schwere Gegner zum Auftakt
Nächster Artikel
Zoff bei Schiedsrichtern: Metzing und Knigge sind zurückgetreten

Auch heute im Heimspiel gegen den TSV Hohenhameln wollen die Lengeder jubeln, denn ihr Ziel ist es, das Derby zu gewinnen.

Quelle: im

Der Aufsteiger aus Hohenhameln kommt mit Rückenwind, denn beim TV Mascherode nahm er am vergangenen Mittwoch einen Punkt mit - und hat damit nun die gleiche Anzahl von Punkten auf dem Konto wie der SVL.

SV Lengede - TSV Hohenhameln (heute, 14 Uhr).

Die Zähler aus diesem Spiel benötigen beide Mannschaften dringend, denn sie gehören zu den Peiner Teams, die im Moment die Abstiegsplätze belegen. Bei den Gastgebern täuscht jedoch der Fehlstart über die wahre Leistungsstärke hinweg, denn aufgrund der Spielabbrüche haben die Lengeder zwei Partien weniger absolviert als die anderen Teams.

Aber drei Begegnungen ohne Sieg in Folge und ein A-Platz, der derzeit nicht genutzt werden kann, trägt auch nicht gerade dazu bei, die Stimmung weiter anzuheben. „Wir müssen uns das nötige Quäntchen Glück wieder erarbeiten, denn es fällt uns nicht auf den Fuß“, lautet deshalb die Kampfansage von Lengedes Abwehrorganisator Philipp Klein in Bezug auf das heutige Derby.

Die Gäste hingegen wollen ihre Minimalchance nutzen. Zwar reichte die starke erste Halbzeit in Mascherode nicht zum Sieg, „aber es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“, betont Hohenhamelns Angreifer Markus Reiff.

Heute in Lengede plant der Aufsteiger nun den nächsten Schritt. Er will die durchwachsene Phase der Platzherren nutzen und zumindest einen Punkt mitnehmen. „Wir sind heiß drauf“, erklärt Reiff.

Für den Hohenhamelner Angriffsführer ist es nur eine Frage der Zeit, wann die „tickende Zeitbombe“ Lengede endlich zündet. Im Sinne des TSV Hohenhameln dürfen die Platzherren damit aber ruhig noch eine Woche warten.

Aber trotz Halbzeitrückstand und Spielabbruch haben die Lengeder bereits in Braunschweig angedeutet, dass sie besser Fußball spielen können, als es der derzeitige Tabellenplatz aussagt. Dieser Weg soll im Derby fortgesetzt werden. „Der letzte Pass muss einfach noch besser kommen“, fordert Phillip Klein. „Dann werden wir den Umschwung in Richtung Erfolg auch wieder schaffen.“

Angst, dass das Licht wieder einen Strich durch die Rechnung macht, muss heute keiner haben, denn die Begegnung wird bereits um 14 Uhr auf dem kleinen B-Platz in Lengede angepfiffen.

ua

Voriger Artikel
Nächster Artikel