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Leipzig zieht in der ersten Halbzeit davon

Handball Leipzig zieht in der ersten Halbzeit davon

Vor knapp 300 Zuschauern verlor die weibliche A-Jugend der HSG Nord in der Silberkamphalle das Viertelfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft.

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Katharina Buchholz (HSG Nord Edemissen) drehte nach der Pause mächtig auf.

Quelle: Hartmut Butt

Es war nur ein kleiner Trost: Die HSG Nord Edemissen gestaltete die zweite Halbzeit des Spiels gegen den HC Leipzig ausgeglichen. Nach einer schwächeren ersten Halbzeit unterlag der norddeutsche Vizemeister mit sieben Toren Unterschied.

HSG Nord Edemissen- HC Leipzig 28:35 (11:18). Schreck in der Anfangsphase der Begegnung: Nach vier Minuten lagen die in Bestbesetzung aufgelaufenen Gastgeber in der Peiner Silberkamp-Sporthalle bereits mit 1:3 hinten, als Torfrau Frauke Kemmer einen Kopftreffer kassierte und in die Umkleidekabine verschwand. „Meine Kontaktlinse hatte sich verschoben.

Es war also nichts Schlimmes“, meinte die Torfrau, die während der 60 Minuten ihr Team vor einem deutlicheren Rückstand bewahrte.

Obwohl Kemmer rasch ins Tor zurückkehrte, wuchs der Rückstand kontinuierlich an. Der Grund: Im Angriff wurde zu ängstlich agiert, unpräzise zugespielt, schlecht gefangen. Bereits nach siebeneinhalb Minuten sah sich Trainer Timo Liepelt gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, die nicht den erhofften Erfolg brachte. Nach einer Viertelstunde betrug der Rückstand schon sieben Tore (3:10).

Kämpferisch konnte der Liepelt-Sieben kein Vorwurf gemacht werden. Die HSG-Mädels gingen auf die Nahtstellen der Abwehr, suchten ihre Torchance. Vor allem die Rückraumschützinnen Katharina Buchholz und Ivonne Krängel wurden immer wieder unfair gestoppt, holten Siebenmeter heraus. „Leider haben wir vier verworfen“, bedauerte Timo Liepelt.

Nach der Pause stellte die Heimmannschaft ihre Nervosität ab, minimierte ihre Fehler. Dank einer stark aufspielenden Katharina Buchholz wurde der Rückstand zwischenzeitlich auf fünf Tore verkürzt. Näher kam der Außenseiter nicht mehr heran.

HSG Nord Edemissen: Kemmer, Trautmann (beide Tor); Buchholz (9/2), Krängel (8/1), Geier (4), Berkhoff (3), Rangnick (2), Hennigs (1), Ewert-Schönstein (1), Dietrich, Borchard, Biskup. Siebenmeter: Edemissen 7/3, Leipzig 7/7. Zeitstrafen: Edemissen 3, Leipzig 6 .

bt

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