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Leader, Top-Zweikämpferin, Spielmacher und Flügel-Ass

Elf der Saison: Das Mittelfeld Leader, Top-Zweikämpferin, Spielmacher und Flügel-Ass

Wer hat es in die PAZ-Sportbuzzer-Elf-der-Saison geschafft? Keeper Sven Kiontke (SV Lengede) sowie die Verteidiger Jannik Richau (TSV Hohenhameln), Michelle Kalberlah (VfB Peine, Frauen) und Benjamin Gerloff (Arminia Vechelde) durften sich bei der Wahl auf unserer Fußball-Internetseite schon über einen der begehrten Plätze freuen.

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Leo Grigorjan vom TSV Fortuna Oberg (rotes Trikot) erhielt die meisten Stimmen bei der Abstimmung.

Quelle: im

Richtig spannend ging es im Kampf um die vier Mittelfeld-Positionen zu. Die Abstimmung war sogar so knapp, dass für den letzten verbliebenen Platz ein Stechen einberufen werden musste. Dort setzte sich Kerrim Driesen (Hohenhameln) gegen die zuvor stimmengleichen Timo Puchalowitz (Vechelde), Justin Folchmann (Lengede) und Martina Farkasovska (VfB Peine) durch. Zuvor hatten sich schon ein Oberger, ein Schwicheldter und eine Broistedterin über die Wahl in das „Mittelfeld der Saison“ gefreut.

Leo Grigorjan verpasste mit Fortuna Oberg knapp den Aufstieg aus der 1. Kreisklasse, bei der Wahl zur PAZ-Sportbuzzer-Elf der Saison setzte er sich hingegen mit 13 Prozent aller abgegebenen Stimmen an die Spitze bei den Mittelfeld-Akteuren. Für seinen Trainer Klaus Reinecke war dies keine Überraschung: „Er ist der absolute Leader in der Mannschaft. Leo will immer gewinnen, motiviert seine Mitspieler und gibt mehr als 100 Prozent für die Fortuna“, lobt er. Auch neben dem Platz sei Obergs Mittelfeldmotor immer engagiert bei der Sache. „Für die Sommerpause organisierte er zum Beispiel, dass in den Strafräumen Rollrasen verlegt werden konnte und die Kabine neu gestaltet wurde. So einen Spieler wünscht sich jeder Trainer in seinem Team“, betont Reinecke.

Fenja Ahrens von Broistedts Landesliga-Fußballerinnen durfte sich nach dem Aufstieg mit ihrer Mannschaft in die Oberliga auch über eine persönliche Auszeichnung freuen. Nach Abwehrspielerin Michelle Kalberlah (VfB Peine) hat sie es als zweite Frau in die „Elf der Saison“ geschafft. Ahrens erzielte 14 Tore in der vergangenen Spielzeit. Doch nicht nur deshalb schätzt Pfeile-Coach Börge Warzecha sie: „Fenja ist mit ihrer Dynamik und Ballsicherheit ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Sie gewinnt in der Offensive und in der Defensive sehr viele Zweikämpfe und ist nicht mehr aus unserem Team wegzudenken. Zudem ist Fenja ein richtiger Teamplayer“, lobt der Coach.

René Rieger ist bei Schwicheldts Kreisliga-Fußballern der Mittelfeldmotor. Sein Trainer Dominik Feer freut sich für den antrittsschnellen Spielmacher, dass er es in die „Elf der Saison“ geschafft hat: „René ist in vielerlei Hinsicht unglaublich wichtig für uns. Er verfügt mittlerweile über die Erfahrung und Ruhe aus seiner Landesliga-Zeit. Er übernimmt Verantwortung für das Team, auf und neben dem Platz und kann durch seine unbestreitbare fußballerische Klasse Spiele entscheiden. Wenn er mit dem Ball am Fuß auf die gegnerischen Abwehrspieler zuläuft, möchte ich nicht mit denen tauschen. René tritt sehr uneigennützig auf und kann sehr kluge und gefährliche Pässe spielen.“

Kerrim Driesen vom Bezirksligisten TSV Hohenhameln gewann das Kopf-an-Kopf-Stechen nach einer achtstündigen Zusatz-Abstimmung. „Kerrim ist schnell, sehr dribbelstark, torgefährlich und steht zurecht in der Elf der Saison“, findet sein Trainer Nick Gerull. Er hält seinen Flügelflitzer für einen der stärksten Außenspieler, die es im Landkreis Peine gibt. „Mit seinen Leistungen in dieser Saison bin ich zufrieden, in den vergangenen drei Jahren hat er sich riesig entwickelt. Leider fiel er durch Verletzungen häufig aus, dennoch hat er einen großen Sprung gemacht. Ich habe des öfteren das Gefühl, dass Kerrim gar nicht weiß, wie gut er ist“, sagt Gerull.

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