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Lea Steputat soll außen Schwung bringen

Handball-Oberliga Frauen Lea Steputat soll außen Schwung bringen

Schwerer könnte die Auswärtsaufgabe kaum sein, die von den Damen der SG Zweidorf/Bortfeld zu bewältigen ist. Sie müssen am Sonntag beim Oberliga-Zweiten Northeim ran. Für die Herkulesaufgabe haben sie sich mit Lea Steputat Verstärkung geholt.

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Lea Steputat (SG Zweidorf/Bortfeld).

Quelle: Hartmut Butt

Northeimer HC - SG Zweidorf/Bortfeld (Sonntag, 15 Uhr). Die Saison in der Oberliga neigt sich dem Ende zu. Noch vier Begegnungen haben die SG-Damen zu bewältigen. Obwohl sie permanent mit einem dünn besetzten Kader auskommen müssen, haben sie als Achter den Klassenerhalt sicher. Nachdem Trainer Guido Penderock für ein weiteres Jahr zugesagt hat, kann mit den Planungen der nächsten Saison begonnen werden.

Der erste Neuzugang steht seit dieser Woche fest: Es ist Lea Steputat. Die 21-Jährige spielte zuletzt beim Drittligisten TSV Burgdorf und soll für Schwung auf den Außenbahnen sorgen. „Eigentlich spiele ich am liebsten auf Linksaußen“, sagt sie, aber in der Vergangenheit hat die Rechtshänderin auch auf der rechten Seite überzeugt. Auf beiden Seiten benötigen die SG-Damen Unterstützung.

„Es ist gut, dass Lea bereits in Northeim spielberechtigt ist“, sagt Trainer Guido Penderock. Schließlich muss er beim Zweiten erneut ersatzgeschwächt ran. Neele Amme hat zwar das Lauftraining wieder aufgenommen, muss aufgrund ihrer Knieverletzung aber weiterhin pausieren. So muss die eine oder andere Außenspielerinnen auch im Rückraum aushelfen.

Lea Steputat, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Handball spielt, hat das Handball-ABC bei der Leezener SG in Schleswig-Holstein erlernt. Im Oktober 2010 zog sie aus Liebe nach Niedersachsen, schloss sich der TSV Burgdorf an. Nachdem es die Bankkauffrau kürzlich nach Braunschweig zog, entschied sie sich für einen Wechsel zur SG. „Ich sehe gute Zukunftschancen in dem Verein für mich“, ergänzt die 21-Jährige, die sich in den zurückliegenden Wochen auf Anraten von ihrer ehemaligen Teamkollegin Neele Amme mehrfach ihre neue Mannschaft angeschaut und Gefallen am Spiel der SG gefunden hat.

Obwohl sie aus dem Handball-Bundesland Nummer eins Schleswig-Holstein kommt, schlägt ihr Herz für einen Fußball-Verein: den Hamburger SV. „Selbst wollte ich nie Fußball spielen. Ich habe mich frühzeitig für Handball entschieden“, sagt sie.

bt

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