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Latten-Pech, Elfer vergeben: Titel-Traum des VfB beendet

Frauen-Fußball-Landesliga Latten-Pech, Elfer vergeben: Titel-Traum des VfB beendet

Peinerinnen verlieren das Verfolgerduell ärgerlich 0:2, weil sie in Überzahl noch dicke Chancen haben. Und Groß Lafferde zeigt beim 2:5 im Kellerduell Nerven.

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Michaela Mörtzsch (roter Dress) verlor mit dem VfB Peine unglücklich 0:2 im Verfolgerduell gegen die SVG Göttingen.

Quelle: Isabell Massel

Matchball vergeben: Die Feierlichkeiten zum Klassenerhalt mussten Groß Lafferdes Landesliga-Fußballerinnen noch einmal verschieben. Die Teutonia verlor das Kellerduell beim FC Eisdorf mit 2:5 und haderte mit Pfosten- und Lattenpech. Mehrmals Aluminium traf auch der VfB Peine, der nach dem 0:2 im Verfolgerduell gegen die SVG Göttingen seine Titel-Träume endgültig begraben musste.

FC Eisdorf - Teutonia Groß Lafferde 5:2 (3:1). „Wir haben Nerven gezeigt“, ärgerte sich Teutonia-Trainer Olaf Pickhardt über eine unnötige Niederlage beim Drittletzten. Sein Team war gut in die Partie gekommen, gleich zweimal hatte Liesa Behrens die Führung auf dem Fuß, zudem sprang ein Distanzschuss von Claudia Bremer von der Unterkante der Latte wieder zurück.
Die Abschlussschwäche zeigte Wirkung, die Groß Lafferderinnen ließen ihren Gegnerinnen fortan zu viel Raum, den vor allem die starke Christiane Rütters mit einem Doppelpack bestrafte.
„Dann waren die Nerven da. Die ersten 15 und die letzten 20 Minuten haben wir gut gespielt - dazwischen haben wir nicht mehr an uns selber geglaubt“, stellte Pickhardt fest, der im Laufe der Partie noch mehrere Pfosten- und Lattentreffer gezählt hatte.
Tore: 1:0 Anders (8.), 1:1 Behrens (12.), 2:1, 3:1 Rütters (42., 45.), 4:1 Schulz (73.), 4:2 Gardewin (81.), 5:2 Schulz (89.).

VfB Peine - SVG Göttingen 0:2 (0:1). Göttingens Top-Stürmerin Miriam Wedemeyer wäre beinahe noch zur tragischen Figur des Verfolgerduells geworden. Denn erst hatte sie ihr Team durch einen Distanzkracher (30.) und ein Dribbling über den halben Platz (55.) mit 2:0 in Führung geschossen, doch dann kassierte sie nach einem Disput mit dem Schiri die Rote Karte (65.).
Die Peinerinnen setzten alles auf eine Karte, stellten auf Dreierkette um und erkämpften sich in Überzahl tatsächlich Chance um Chance. Doch Michaela Mörtzschs Freistoß landete auf der Latte, Jessie Jakob klärte unglücklich für die SVG auf der Linie und Yasmin Endorf verschoss zu allem Überfluss auch noch einen Foulelfmeter.
„Es war unfassbar. Wir hätten die Partie tatsächlich noch drehen können. Obwohl Göttingen anfangs klar überlegen war, lag mindestens noch ein 2:2 drin“, bilanzierte VfB-Coach Michael Brennecke. Sein Team habe sich in einem temporeichen Spiel aber gut geschlagen.
Tore: 0:1 und 0:2 Wedemeyer (30., 55.).

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