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Lapsus des Titelfavoriten: Ölsburg kriegt Sieg geschenkt

Tischtennis-Bezirksoberliga Lapsus des Titelfavoriten: Ölsburg kriegt Sieg geschenkt

In Windeseile hat der RSV Braunschweig II seine bisherigen fünf Gegner in der Tischtennis-Bezirksoberliga „geputzt“. Gegen den MTV Ölsburg verlor der haushohe Titelfavorit dennoch - er hatte nämlich falsch aufgestellt.

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Schlug den Top-Spieler der Liga: Ölsburgs Carsten Rook.

Quelle: kn

Grün-Weiß Waggum - MTV Groß Lafferde 9:3 (32:20). Ohne Spitzenspieler Bernd Sonnenberg, der bei einem Senioren-Turnier mitwirkte, sowie den studienbedingt verhinderten Henrik Schirmacher hatten sich die Lafferder für ihren Saisonauftakt nicht viel ausgerechnet. „Deshalb war es ganz gut, dass wir gleich auf einen Top-Gegner getroffen sind. Wir sind warm geworden“, sah MTV-Spieler Christian Samborski etwas Positives an der Niederlage. Mit kompletter Mannschaft wäre wohl mehr drin gewesen, schließlich verloren die Lafferder gleich zwei Doppel unglücklich im fünften Satz. Heinz-Hermann Frobese und Volker Burgdorf hingegen gewannen ihren Doppel-Krimi. In den Einzeln punkteten Karsten Ernst und Tobias Geske für die Lafferder. „Tobias hat super gespielt, er war sehr sicher“, lobte Teamkollege Samborski. Mit einer furiosen Aufholjagd im vierten Satz macht er den Erfolg gegen Carsten Gruhn perfekt. Geske lag bereits 2:8 hinten und gewann noch 13:11.

Spiele: Nicola Cecere/Nermin Dzano - Christian Samborski/Karsten Ernst 3:2, Fred Zamelski/Sascha Beer - Tobias Geske/Rüdiger Grosse 3:2, Carsten Gruhn/Anton Kraft - Heinz-Hermann Frobese/Volker Burgdorf 2:3, Cecere - Samborski 3:1, Zamelski - Frobese 3:1, Gruhn - Geske 1:3, Dzano - Ernst 2:3, Kraft - Grosse 3:1, Beer - Burgdorf 3:1, Cecere - Frobese 3:1, Zamelski - Samborski 3:1, Gruhn - Ernst 3:1.

MTV Ölsburg - TTC Wahrenholz 6:9 (25:32). Einen Pflichtsieg hatte MTV-Kapitän Carsten Rook erwartet. „Aber das ging gründlich daneben“, bedauerte der Ölsburger, dessen Team kurzfristig berufsbedingt auf Christopher Wolff verzichten musste. Doch daran alleine lag es nicht. „Ich war absolut neben der Spur“, ärgerte sich Rook über seine eigene Leistung. Ölsburgs Spitzenspieler gab beide Einzel ab. Nach einer 6:5-Führung verlor der MTV noch 6:9.

Spiele: Carsten Rook/Holger Pätz - Uwe Bösche/Burkhard Hoffmann 3:2, Oliver Müller/Frank Sperling - Thomas Meinecke/Thomas Fromhage 1:3, Marcus Döring/Ingo Lages - Stefan Kloppenburg/Jens Wegmeyer 3:0, Rook - Fromhage 1:3, Pätz - Meinecke 2:3, Müller - Hoffmann 3:1, Döring - Bösche 3:0, Lages - Wegmeyer 1:3, Sperling - Kloppenburg 3:1, Rook - Meinecke 1:3, Pätz - Fromhage 3:1, Müller - Bösche 0:3, Döring - Hoffmann 1:3, Lages - Kloppenburg 0:3, Sperling - Wegmeyer 0:3.

RSV Braunschweig II - MTV Ölsburg 0:9 gewertet. Die Ölsburger hatten schon ein Bier aufgemacht und dem haushohen Titelfavoriten zum 9:2-Sieg gratuliert. Doch ein Lapsus der Braunschweiger bescherte dem MTV noch völlig unerwartet zwei Punkte. „Die haben doch die Doppel falsch aufgestellt“, erkannte Martina Rook, die Frau von Ölsburgs Kapitän Carsten Rook, kurz nach Spielschluss. „Das war uns und den Braunschweigern vorher nicht aufgefallen. Wir haben normal zu Ende gespielt. Das Lächeln des Siegers ist dem RSV daraufhin schnell eingefroren. Aber ich bin mir sicher, dass es trotz dieses verschenkten Sieges niemand schaffen wird, die Braunschweiger vom Titelgewinn abzuhalten. Die sind einfach super stark“, betonte Rook. In nur knapp über zwei Stunden hatten die Ölsburger 2:9 hinten gelegen. Lediglich Rook und Holger Pätz im Doppel sowie Rook im Einzel hatten gepunktet. Über seinen 3:2-Erfolg gegen Braunschweigs Top-Spieler Stefan Schröder freute sich Rook nach dem verkorksten Auftakt umso mehr. Mit 1921 QTTR-Punkten hat Schröder den besten Leistungswert der Liga. „Sein Spiel lag mir, es ähnelt meinem sehr. Ich konnte oft den ersten Ball anziehen und habe ihn dann in der Halbdistanz ausgeguckt“, schilderte Rook.

Spiele: Stefan Schröder/Peter Foehl - Oliver Müller/Rainer Apel 3:0, Mario Materne/Stefan Sandmann - Carsten Rook/Holger Pätz 2:3, Klaus Schwickerath/Oliver Focke - Marcus Döring/Ingo Lages 3:1, Schröder - Pätz 3:1, Materne - Rook 3:0, Schwickerath - Döring 3:1, Focke - Müller 3:1, Foehl - Apel 3:2, Sandmann - Lages 3:1, Schröder - Rook 2:3, Materne - Pätz 3:1.

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