Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Landesliga, Jahn ist dabei!

Handball-Regionsoberliga Frauen Landesliga, Jahn ist dabei!

So jung, aber schon so abgezockt: Im entscheidenden Spiel um den Landesliga-Aufstieg haben die Regionsoberliga-Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine die Nerven behalten und einen souveränen 26:18-Start-Ziel-Sieg bei der SG Sickte/Schandelah gefeiert. „Ich als Trainer war sogar nervöser als die Mannschaft“, stellte Jahn-Coach Dietmar Giersch nach dem coolen Auftritt fest. Nerven im Torabschluss zeigte dagegen die SG Zweidorf/Bortfeld II, die das Saisonfinale bei Meister Eintracht Braunschweig klar verlor.

Voriger Artikel
1:6 - Ölsburg kriegt das große Zittern
Nächster Artikel
Zwei Spiele, vier Punkte: VfB hofft wieder

Gelbe Rosen für den Vizemeister: Die Jahnerinnen schafften als Zweitplatzierter der Regionsoberliga den Aufstieg. Gleich 617 Tore warf die Mannschaft von Trainer Dietmar Giersch.

SG Sickte/Schandelah - MTV VJ Peine 18:26 (7:11). Die SG versuchte alles, um den MTV auf der Zielgeraden zur Vizemeisterschaft noch zu ärgern. Wenn der Drittletzte im Angriff war, opferte er anfangs sogar seine Torhüterin für eine siebte Feldspielerin. Doch die Jahnerinnen ließen sich nicht überraschen. „Die Mannschaft hat das verdammt souverän runtergespielt, war von Anfang an hochkonzentriert“, lobte MTV-Trainer Giersch.

Eine schnelle 4:0-Führung beruhigte die Jahnerinnen, die in der Abwehr hervorragend arbeiteten. Nur zweimal in dieser Saison hatte die Torfabrik der Liga weniger Gegentreffer zugelassen. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Im Gegenteil: „Sickte hatte Glück, dass wir keine 40 Tore geworfen haben, wir haben nämlich unheimlich viel liegen gelassen“, betonte Giersch.

Mit 617 Toren in 22 Spielen stellen die Peiner trotzdem den besten Angriff der Liga. „Das ist schon eine tolle Marke, wir haben halt extrem schnellen Handball gespielt“, lobte Giersch seine gesamte Mannschaft für eine herausragende Saison. Eine habe für ihn sogar noch ein wenig herausgestochen: Torhüterin Karo Kilsbach. „Sie war konstant gut und hat der Mannschaft in schwierigen Phasen geholfen“, erklärte Giersch.

Nach vielen Jahren in tieferen Klassen freut sich der Ex-Zweitligist Vater Jahn nun auf die Landesliga. Ausgiebig gefeiert haben Peines Youngster den Erfolg noch nicht. „Das liegt daran, dass einige Mädels mitten im Abitur stecken, aber das wird gebührend nachgeholt“, verspricht Giersch.

Jahn: L.-S. Bührig (3), Heiligentag (1), A. Bergmann (5), Eggeling (4), Hacke (3), H. Bergmann (2), Rother (3), L.-M. Bührig (2), Thurau (3).

Eintracht Braunschweig - SG Zweidorf/Bortfeld II 22:13 (10:5). Der SG gelang es nicht, den Meister wie im Hinspiel zu ärgern. Angetrieben von lautstarken Fans revanchierte sich die Eintracht für die 19:23-Niederlage. SG-Trainer Dirk Körber erklärte die Niederlage vor allem mit der Angriffsleistung. Dort agierte die SG ungenau und fing sich Konter. „Wir haben uns selbst geschlagen, die Abwehrleistung meiner Mannschaft war auf Augenhöhe mit der der Eintracht. Leider konnten wir unser Möglichkeiten im Angriff nicht zählbar umsetzten“, bilanzierte Körber. Ein großer Rückhalt für seine Mannschaft sei die starke Torhüterin Lisa Behme gewesen, die unter anderem drei Strafwürfe der Eintracht entschärfte.

SG: Fauteck (2), Feistel (1), Malzahn (1), Kallweit (3/2), Sonnenberg (1), Nonn (1), Scholz (1), Vollrath (1), Ulrich (2).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine