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Lafferde verliert hoch, SG siegt hoch

Handball-Landesliga Lafferde verliert hoch, SG siegt hoch

Mit 16 Toren Differenz verloren: Groß Lafferdes Landesliga-Handballer erlebten in Lehre ein Debakel, bei dem sie während der ersten Halbzeit sieben Treffer erzielten. Anders die Zweidorf/Bortfelder, die ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Der Tabellendritte besiegte das Tabellenschlusslicht aus Wittingen deutlich.

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Schöner Flug von Groß Lafferdes Robert Schröder. Er traf zwar in Lehre zweimal, verlor aber mit dem MTV deutlich.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. VfL Lehre - MTV Groß Lafferde 35:19 (17:7). „Wir waren in diesem Spiel einfach nicht auf der Höhe“, erläutert Groß Lafferdes Spieler Christoph Meyer einen Grund der hohen Niederlage. Der zweite Grund sei im personellen Bereich zu finden. So hätten sechs Stammkräfte gefehlt und die Auswechselbank sei mit nur zwei Feldspielern besetzt gewesen. Mehr noch: „Von unserem Torwart Florian Frühling einmal abgesehen, spielte die wohl jüngste Lafferder Herren-Mannschaft aller Zeiten. Jan-Henrik Nikutowski ist Jahrgang 1994, er war an diesem Tag unser ältester Feldspieler. Das sagt alles.“

Bis Mitte der ersten Hälfte (7:5) deutete indes wenig darauf hin, dass die MTV-Youngster am Ende derart eingehen. „Unsere Taktik war, dass Tempo zu verschleppen. Und es klappte halbwegs. Das auch, weil wir vorne getroffen haben“, berichtete Meyer. Im folgenden habe man zu früh oder aus ungünstigen Positionen geworfen und sich Unkonzentriertheiten geleistet.

Die Gastgeber nutzten die Schwächen der Groß Lafferder gnadenlos aus. „Wir fingen uns einen Konter nach dem anderen. Zur Pause war das Spiel praktisch entschieden. Für Lehre war es dann ein Schaulaufen“, räumt Meyer ein, der A-Jugend-Spieler Dominik Rodemeier ein Lob ausstellte. „Dominik hat für sein Debut in der ersten Herren einen schlechten Moment erwischt. Er wurde in eiskaltes Wasser geworfen. Dafür hat er seine Sache gut gemacht.“

MTV Groß Lafferde: Florian Frühling, Simon Brecht (beide Tor) - Schröder (2), Henrik Frühling (2), Tillack, Brunke (1), Waschke (1), Rodemeier (2), Nikutowski, Meyer (5/1).

SG Zweidorf/Bortfeld - VfL Wittingen II 33:18 (15:12). SG-Trainer Michael Nechanitzky musste kurzfristig auf seine torgefährlichen Rückraumspieler Tobias Brümmer und Gerrit Büüs verzichten. Davon zeigten sich die Gastgeber unbeeindruckt. Sie spielten sich von Beginn an gute Chancen heraus. Bereits nach rund zweieinhalb Minuten gab es Siebenmeter, den Nils Zakravsky allerdings vergab. Trotzdem gelang Stephan Waltermann nach siebeneinhalb Minuten bereits die 5:2-Führung.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte erzielten die Gäste zwar zwischenzeitlich den Anschlusstreffer, doch in der Endphase der ersten Halbzeit zog die SG mit drei Toren davon. „In der ersten Hälfte haben wir uns in einigen Phasen von der Spielweise der Wittinger einschläfern lassen“, sagte SG-Chef Sigurt Grobe.

Nach der Pause agierten die Gastgeber aggressiver, erhöhten das Tempo und zogen Tor um Tor davon. Spätestens nach 40 Minuten war die Entscheidung gefallen, nachdem der starke Marius Schröder zum 21:14 traf. Die Gäste fanden keine Mittel mehr, den Abstand zu verkürzen.

Bei den Gastgebern bekam auch der ehemalige erste Herrenspieler Jan Behrens seine Spielanteile. Er war aufgrund der Ausfälle eingesprungen und erzielte drei Tore.

SG Zweidorf/Bortfeld: M. Lehne, Strzoda, Riehl (alle Tor) - Schröder (7), C. Weigel (6), Schulze (4), Frühauf (3), Waltermann (3), Schwesinger (3), Behrens (3), Schmidt (2), P. Lehne (2), Zakravsky, Borchers.

jh/bt

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