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Lafferde setzt auf Kampf und Fritz-Walter-Wetter

Fußball-Kreispokal-Halbfinale Lafferde setzt auf Kampf und Fritz-Walter-Wetter

Wer darf weiter von der 1000-Euro-Siegprämie träumen? Heute Abend stehen die Halbfinals im Wettbewerb um den Volksbank-Peine-Kreispokal an. Mit Bosporus, Edemissen, Groß Lafferde und Hohenhameln treffen ausschließlich Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Kreisliga aufeinander.

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Im Kreisliga-Hinspiel im August überraschten die Groß Lafferder (blau) den TSV Hohenhameln schon einmal. Die Teutonia siegte 1:0.

Quelle: rb

Teutonia Groß Lafferde - TSV Hohenhameln (heute, 19 Uhr). Genau vor einer Woche fegten die formstarken Hohenhamelner Groß Lafferde mit 5:1 vom Platz. „Der Sieg ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber verdient war er“, erinnert sich Teutonia-Coach Uli Kropp. Hauptgrund für die mauen Ergebnisse der vergangenen Wochen sei die enge Personalsituation der Teutonia. „Wir pfeifen personell aus dem letzten Loch, werden aber eine schlagfertige Truppe stellen“, verspricht der Coach.

Für seine Mannschaft sei die Begegnung das „Highlight des Jahres“ - und so wollen die Gastgeber auch auftreten. Mit Kampf und Leidenschaft wollen die Groß Lafferder gegen Hohenhamelns Spielstärke dagegenhalten. Zudem komme seinem Team ein weiterer Faktor zu Gute. „Es ist 19 Uhr und angenehmes Fritz-Walter-Wetter - sicher kein Nachteil für einen Außenseiter“, merkt Kropp an. Die Hohenhamelner erwarten so oder so einen heißeren Tanz als in der vergangenen Woche. „Die Groß Lafferder werden mit Sicherheit eine andere Mannschaft aufstellen und es uns deutlich schwieriger machen“, vermutet TSV-Kapitän Jannik Richau. Da er die Saison mit seiner Mannschaft höchstens noch als Tabellendirtter abschließen kann, „liegt bei uns die Priorität auf dem Einzug ins Pokalfinale“, unterstreicht der Kapitän, der eine defensiv ausgerichtete Teutonia erwartet. „Wir dürfen nur wenige Konter zulassen“, warnt Richau.

Ausfallen wird beim TSV Torwart Philip Schaare.

Bosporus Peine - TSV Edemissen (heute, 19 Uhr). Pfingstmontag mussten die Peiner bei der 0:1-Niederlage beim VfL Woltorf einen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft hinnehmen. „Nach dem Spiel haben wir uns zusammengesetzt und das Team wachgerüttelt“, verrät Bosporus-Spielertrainer Alparslan Urfa. Er kritisierte vor allem das zu lässige Auftreten in der entscheidenden Saisonphase. Das soll heute anders sein. Denn die Gastgeber wollen das Double holen und gegen den Tabellenfünften Edemissen dementsprechend auftreten. Urfa rechnet jedoch mit motivierten Gästen. „Für die spielstarken Edemisser geht es schließlich nur noch um den Kreispokal.“ Die Peiner wollen den Heimvorteil nutzen und mit vielen Zuschauern im Rücken konzentriert zu Werke gehen. „Wir sind seit zwei Jahren zu Hause ungeschlagen und werden hoch motiviert sein. Jeder weiß, worum es geht“, stellt Urfa klar.

Nicht mitwirken kann sein Cousin Mohammed Urfa (Studium). Fraglich sind die Einsätze von Onur Bacaksiz, Andi Yasti und Burak Acun (alle Arbeit).

Bei den Gästen wird nur Maik Düsterhöf fehlen. Edemissens spielender Co-Trainer Sven Siedentop erwartet eine ausgeglichene Begegnung. „Die Tagesform und auch Glück wird entscheiden“, ist er sich sicher. In der Liga fuhren beide Teams auf eigenem Rasen jeweils einen klaren Sieg im direkten Duell ein. „Wir wissen, dass die Meisterschaft weg ist, daher wollen wir unbedingt ins Finale“, betont der Spielertrainer.

jl

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