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Lafferde lässt Geismar keine Chance

Handball-Landesliga Männer Lafferde lässt Geismar keine Chance

Die SG Zweidorf/Bortfeld ist ihrer Favoritenrolle in der Handball-Landesliga gerecht geworden. In Münden feierte die Mannschaft einen ungefährdeten Sieg. Noch deutlicher gewann der MTV Groß Lafferde gegen Geismar.

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Das schmerzt: Groß Lafferdes Jan Nikutowski wird hier von zwei Geismarern beim Wurf gebremst.

Quelle: im

Wenig zu lachen hatten dagegen die Spieler der HSG Nord, die beim Titelaspiranten Rhumetal hoch verloren.

MTV Groß Lafferde - MTV Geismar 33:25 (17:13). Hocherfreut zeigte sich Lafferdes Betreuer Dennis Bühn: „Die gesamte Mannschaft zeigte eine tolle Leistung. Wir waren fast die ganze Zeit klar überlegen, spielten diszipliniert, und unsere Abwehrarbeit war klasse. Außerdem lief vorne der Ball gut.“ Nach der 1:0-Führung der Gäste drehten die Gastgeber auf, warfen drei Tore in Folge und bauten ihren Vorsprung auf 7:3 (12.) aus. Der Abstand wurde bis zur Pause gehalten.

Unmittelbar nach dem Wechsel leisteten sich die Lafferder ein kurze Schwächephase. „Wir waren in doppelter Unterzahl und machten dann noch den Fehler, vorn zu schnell abzuschließen“, erläuterte Bühn, weshalb die Geismarer auf 18:17 herankamen. Deren Hoffnungen wurden jedoch schnell zunichte gemacht, da die Gastgeber - als sie wieder vollzählig waren - schnell in die Spur fanden. Über 21:18 und 25:20 erhöhten sie auf 29:21 (53.). „Danach war das Ding gegessen“, berichtete Bühn, der betonte, dass MTV-Trainer Gerrit Meyer viel durchgewechselt habe.

MTV Groß Lafferde: Könnecker, Frühling (beide Tor), Wosnitza (1), Petitjean (4), Reuter (9), Slabon (3), Grobe (1), Jarzombek, Marris (5), Nikutowski (2), Meyer, Schröder (1), Bühn (5).

HSG Rhumetal - HSG Nord Edemissen 33:20 (15:12). Die hohe Niederlage nahm HSG-Nord-Trainer Udo Falkenroth wenig dramatisch. „Die Rhumetaler hatten schon vergangene Saison eine sehr starke Mannschaft. Jetzt haben sie noch Verstärkungen dazu gekriegt. Hier muss man nicht gewinnen.“ Seinem Team könne er nichts vorwerfen. „45 Minuten lag das Spiel weitgehend auf Augenhöhe. Und wir haben nie aufgesteckt.“

In die Begegnung starteten die Edemisser holprig, sie lagen schnell 1:6 in Rückstand. „Weil wir viele freie Torchancen verwarfen. Das Manko bekamen wir danach aber in den Griff.“

Nach der Pause blieben die Gäste zunächst auf Schlagdistanz: 16:15 (37.), 20:16 (40.). Ab Mitte der zweiten Hälfte wurde Edemissens Widerstand gebrochen, Rhumetal zog von 23:18 auf 32:19 davon. „Bei uns konnte man merken, dass die Kräfte schwanden. Bei den Rhumeltalern nicht. Die haben eine sehr gut besetzte Bank und konnten daher fast beliebig durchwechseln“, analysierte Falkenroth.

HSG Nord Edemissen: Donker, Oppermann (beide Tor), Mokrys (2), Marsch (1), Funk (1), Moritz Streit (5/3), Wietfeld (7/1), Jakob Streit (1), Seffer (1), Bendrien, Müller (2).

TG Münden II - SG Zweidorf/Bortfeld 26:32 (11:18). „Es kann fast von einem Start-Ziel-Sieg gesprochen werden“, sagte SG-Leiter Sigurt Grobe. Lediglich zweimal gerieten die Gäste in Rückstand - zum 2:3 und 3:4.

„Am Anfang war es von beiden Seiten eine nervös geführte Partie. Das ist normal an den ersten Spieltagen“, sagte Grobe. So dauerte es über drei Minuten, bevor Gerrit Büüs den ersten Treffer des Tages erzielte. Der Spielmacher der SG bildete mit Jan Behrens und Dirk Buchholz den starken Rückraum der Gäste, die nach einer Viertelstunde die erste Zwei-Tore-Führung zum 6:4 erzielten. Das Trio erzielte 16 der 26 Tore für die Bremer-Sieben und war damit wesentlich am Sieg beteiligt.

Ein weiterer Garant für den Erfolg war die kompakte Abwehr und ein starker Jannis Grotevold zwischen den Pfosten. Die Mündener Angreifer bissen sich immer wieder die Zähne an der guten Gästeabwehr aus. „Da wir im Angriff sicher abgeschlossen haben, wuchs der Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich an“, freute sich Grobe.

Nach dem Seitenwechsel stellte Münden seine Abwehr auf eine offensive 4:2-Formation um. Die SG-Herren mussten sich darauf einstellen und der Vorsprung schmolz zwischenzeitlich auf vier Tore (15:19) zusammen. Nachdem Andreas Bremer seine Riege auf die veränderte Situation nachjustiert hatte, zog der Favorit auf 27:17 davon.

SG Zweidorf/Bortfeld: Grotevold, Baldauf (beide Tor); Buchholz (7), Behrens (6), Reckewell (4/2), Schulze (4), Weber (3), Büüs (3), A. Pietruk (2), Schwesinger (2), Schröder (1), Schumann, Lehne.

jh/bt

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