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LG-Teams siegen im Vier- und Siebenkampf

Leichtathletik-Kreismeisterschaft LG-Teams siegen im Vier- und Siebenkampf

Trotz der widrigen Bedingungen boten die Starter bei den Mehrkampf-Kreismeisterschaften in Edemissen gute Leistungen - unter anderem die Mädchen der LG Peiner Land.

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Sophie Homburg (Vöhrum) wurde Dritte im Vierkampf.

Obwohl das Wetter feucht und die Temperaturen nur einstellig waren, stieß die von der LG Peiner Land ausgerichtete Kreismeisterschaft im Mehrkampf für die U16- und U18-Leichtathleten auf große Resonanz: Zahlreiche Teilnehmer waren bei dem zweitägigen Wettbewerb in Edemissen am Start, einige waren sogar aus Oldenburg und Magdeburg angereist.

Allen Grund zur Zufriedenheit hatten die Mädchen der LG Peiner Land, wurden sie doch sowohl im Vier- als auch im Siebenkampf Teamsieger. „Für das Wetter war es ein guter Wettkampf“, resümierte Marlen Weinert (W15) und freute sich über ihre gute 800-Meter-Zeit (2:59,18 min). „Nur mein Speerwurf hat mich enttäuscht.“

Vizemeisterin W14 Svenja Krause (LG) hingegen gelang neue persönliche Bestleistung im Hochsprung (1,36m). „Da bin ich schon stolz darauf“, sagte sie. „Leider sind wir immer schnell ausgekühlt, wir wussten gar nicht richtig, wie wir uns warmhalten sollen.“

Erfolgreich war auch das 14-jährige Lauftalent Anna Schultalbers (LG), gleich bei ihrem ersten Siebenkampf gab sie allen Konkurrentinnen das Nachsehen - souverän sicherte sie sich Platz eins. Vor allem auf ihrer Paradestrecke (800m) überzeugte sie und benötigte lediglich 2:36,09 Minuten. Aber auch beim Kugelstoßen (8,48m) und Speerwurf (20,35m) sammelte Anna viele Punkte.

Zufrieden mit dem Abschneiden ihre Schützlinge war auch die Trainerin des TSV Arminia Vöhrum. „Da waren einige gute Ergebnisse dabei“, erklärte Katharina Bublitz. Insbesondere die 800-Meter-Zeit von Caroline Schote (2:38,29m) sei hervorzuheben. Aber auch in den anderen Disziplinen bot Caroline starke Leistungen - Lohn war der Kreismeistertitel im W15-Siebenkampf, den sie mit deutlichem Vorsprung errang.

Teamkollegin Alina Haase (W14), die Bronze holte, steigerte sich im Hochsprung auf 1,45 Meter. „Die Höhe von 1,48 hat sie nur knapp gerissen, und auch die Hürden ist sie richtig gut gelaufen“, lobte Bublitz.

Als einziger männlicher Starter aus dem Kreis Peine kämpfte Kai Grove (M15) sich bis zum Ende des zweiten Tages im Neunkampf durch. Er verbesserte sich über die Hürdenstrecke auf 13,14 Sekunden, steigerte sich im Stabhochsprung (3,10m) und warf den Speer 33,03 Meter weit - damit gab es gleich drei neue Bestleistungen für ihn!

Außer Wertung angetreten waren auch 25 Mädchen der LG Braunschweig, unter ihnen die Edemissenerin Rebecca Sack. „Ich bin sehr glücklich mit den stetigen Leistungsverbesserungen von Rebecca“, freute sich ihr Trainer Dennis Wittkuhn, „bei jedem Wettkampf in diesem Jahr sind neue Bestleistungen dabei. Und dies war ein richtig guter Siebenkampf.“

Für die knapp 16-jährige Rebecca war es ein guter erster Tag. „Der Hochsprung hätte besser klappen können, aber 1,64 Meter sind bei diesem Wetter in Ordnung“, erklärte sie. „Dafür hat mich die Steigerung über die 100 Meter auf 13,62 Sekunden positiv überrascht“, sagte Rebecca, die jedoch mit ihrem Team die Qualifikationsnorm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften U18 verpasste. Die drei Mädchen sind indes optimistisch, „dass wir das beim nächsten Siebenkampf und besserem Wetter schaffen“.

Rebeccas Trainingskollegin Lara Groenewold warf den 600g-Speer auf beeindruckende 41,03 Meter. Das 15-jährige Ausnahmetalent qualifizierte sich in Edemissen trotz widriger Witterung mit 3866 Punkten für die Deutschen U16-Mehrkampfmeisterschaften.

vs

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