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Kutlu Arslan lässt die SG jubeln

Badminton-Regionalliga Kutlu Arslan lässt die SG jubeln

Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hat Badminton-Regionalligist SG Vechelde/Lengede: Denn er besiegte den BV Gifhorn II mit 5:3.

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Im hitzigen Spitzeneinzel behielt Kutlu Arslan die Nerven, gewann in drei Sätzen und machte damit den wichtigen Sieg für die SG Vechelde/Lengede im Derby gegen den BV Gifhorn II perfekt.

Quelle: rb

Entsprechend groß war die Erleichterung: „Hätten wir das Derby verloren, wären wir tot gewesen“, erklärte der verletzte SG-Kapitän und Ex-Gifhorner Henning Zanssen.

SG Vechelde/Lengede - BV Gifhorn II 5:3 (13:8 Sätze). „Wir wollten den Sieg einfach mehr“, begründete SG-Coach Volke Daube den äußerst wichtigen Erfolg. Und dieser Wille war von Beginn an zu sehen: Katrin Schindler und Katja Stolte brachten die Gastgeber souverän in Führung, die Christian Schlüter und Björn Wirthsmann auf 2:0 ausbauten. Zwar verloren die beiden den ersten Satz mit 17:21, doch anschließend drehten sie die Partie noch zu ihren Gunsten (21:18, 21:12).

Da inzwischen auch das zweite Herrendoppel der SG, Stefan Komljenovic/Kutlu Arslan, den ersten Satz gewonnen hatte, sah es nach einem Bilderbuch-Start aus. Aber die Gifhorner stellten taktisch um - und gewannen daraufhin am Ende ungefährdet.

Davon ließen sich die Lengeder jedoch nicht irritieren. Im Gegenteil: Anschließend erhöhten Katrin Schindler und Wolf-Dieter Papendorf mit ihren jeweiligen Einzelsiegen auf 4:1 - damit war das Unentschieden bereits gesichert.

Doch mit einem Punkt wollte sich der Gastgeber nicht begnügen. Christian Schlüter musste zwar im dritten Einzel seiner unter der Woche überstandenen Grippe Tribut zollen, aber dafür trumpfte Kutlu Arslan im Spitzeneinzel auf. Vom Papier her war der Gifhorner Dennis Friedenstab zwar deutlich überlegen, Arslan gestaltete jedoch das Spiel offen und behielt in der hitzigen Schlussphase die Nerven und setzte sich mit 21:19, 10:21 und 21:18 durch - der Sieg war perfekt und der Jubel groß.

„Mein Team hat eine tolle Einstellung gezeigt“, lobte Trainer Volker Daube. „Sicherlich waren die Gifhorner gerade im Damenbereich geschwächt, aber man darf nicht vergessen, dass auch wir nahezu die gesamte Saison ohne unseren Spitzenherren Henning Zanssen auskommen mussten.“ Gifhorn ließ die besseren Damen im Oberliga-Spiel gegen Peine auflaufen.

Gerettet ist die SG aber trotz des 5:3-Sieges noch nicht. Zwar hat sie einen Punkt Vorsprung auf Platz sechs und sogar drei Zähler auf den Siebtplatzierten (Berliner SC), doch am letzten Spieltag (15./16. Februar) muss die SG in Hamburg gegen den Zweiten und Dritten antreten. Zudem droht auch noch Gefahr aus der 2. Bundesliga, denn dort schwebt die Erstvertretung der Gifhorner in Abstiegsgefahr.

Die Spiele: Schlüter/Wirthsmann - Joop/Friedenstab 17:21, 21:18, 21:12, Arslan/Komljenovic - Fitzgerald/Langpaap 21:18, 13:21, 9:21, Stolte/Schindler - Leschke/Andres 21:6, 21:6, Arslan - Friedenstab 21:19, 10:21, 21:18, Papendorf - Joop 21:11, 21:17, Schlüter - Fitzgerald 21:16, 14:21, 14:21, Schindler - Andres 21:12, 21:6, Papendorf/Kaack - Langpaap/Leschke 17:21, 21:11, 14:21.

röv

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