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Kuhglocken läuten Niederlage ein

Kegeln - 2. Bundesliga Kuhglocken läuten Niederlage ein

Nach dem erfolgreichen Start in die 2. Bundesliga mit dem Gewinn zweier Auswärtspunkte landete das erste Kegel-Herren-Team der Peiner Flotten Neun zu Hause auf dem rauen Boden der Ligawirklichkeit. Gegen den Aufstiegsfavoriten SG Berlin 07 wurde das Team auf heimischen Bahnen glatt mit 0:3 ausgekontert. Etwas besser sah es nach einem 2:1 gegen EBT Berlin 52 aus.

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Bestleistung: Sascha Engel kegelte starke 921 Holz.

Quelle: im

Flotte Neun Peine – SG Berlin 07 5401:5445 (0:3/37:41). „Wir wollten mal in Peine vorbeischauen, gucken und alle Punkte mitnehmen“, so die selbstbewusste Marschrichtung der Hauptstädter nach dem Einkegeln. Die Startachse des Tabellenführers blieb auf dieser Linie, hatte außerdem deutliche Vorteile in der Lautstärke der zahlreichen mitgereisten Schlachtenbummler durch Kuhglocken und Rasseln und spielte sich mit fünf Holz in Führung.

Leichte Entspannung dann auf Peiner Seite im mittleren Abschnitt, als der Rückstand zu einer 22 Holz-Führung gewendet werden konnte. Doch die verhaltene Zuversicht auf den Gewinn der beiden Siegpunkte war nicht von Dauer. Schon nach einer Bahn im letzten Drittel war Gleichstand erreicht, und danach konnten die Peiner Hintermänner den gegnerischen Zauber-Ergebnissen des aktuellen Nationalspieler-Duos Krause/Franke nur gutklassige Holzzahlen entgegensetzen, aber das war an diesem Tag zu wenig. Der Peiner Thomas Gröne stellte fest: „Jetzt wissen wir, wie hoch die Trauben hängen.“

Ergebnisse : Olaf Beckmann/Thorsten Dalibor (872:893), Dirk Pfeiffer (899:883), Gerhard Peckmann (902:914), Sascha Engel (921:882), Thomas Gröne (898:936), Dirk Christiansen (909:937).

Flotte Neun Peine – Empor Brandenburger Tor 1952 Berlin 5376:5370 (2:1/40:38). Empor hatte sich am Vortag nicht in stärkster Besetzung den Zusatzpunkt beim Aufsteiger Ilsenburg geholt, und jetzt war das Team auf den zweiten Aufsteiger aus Peine hoffnungsvoll gespannt.

Aber doppeltes Verletzungspech am Vortag behinderte den Gastgeber und zwang zu einer unplanmäßigen Umstellung. Christoph Deyerling kam zu seinem ersten Bundesligaeinsatz. An der Seite des bewährten Frontmannes Dirk Pfeiffer gelang ihm zwar ein passabler Einstand, aber am Ende führte EBT mit 36 Holz. Ein zweites 0:3 wäre ein herber Knock-Out für den Gastgeber gewesen, und so kämpfte sich die Peiner Mittelachse bis auf einen Zähler zurück.

Nichts für schwache Nerven dann in der Schlussachse. Bei Halbzeit war eine knappe Peiner Führung herausgespielt. Bis zum letzten Wurf stand sie auf der Kippe, aber mit Glück und kräftiger Unterstützung der Zuschauer konnten die beiden Siegpunkte nach Hause geschaukelt werden.

Ergebnisse : Christoph Deyerling (879:908), Dirk Pfeiffer (904:911), Dirk Christiansen (905:875), Olaf Beckmann (893:888), Sascha Engel (912:893), Thorsten Dalibor (883:895).

Team-Chef Thomas Gröne zog Bilanz: „Wir mussten zwei Verletzungen verkraften und sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Schwerstarbeit gegen die Berliner Top-Teams ist erledigt. Wir hoffen jetzt auf normale Gegner.“ Das werden am 22. und 23. Oktober Stavenhagen und Rostock sein.

hst

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