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Kugelstoßer Weber wird WM-Achter im Sperrholz-Ring

Leichtathletik Kugelstoßer Weber wird WM-Achter im Sperrholz-Ring

Ziel erreicht: Kugelstoßer Werner Weber von der LG Peiner Land ist bei den Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften in Budapest in den Final-Wettkampf eingezogen. Er platzierte sich damit unter den acht weltbesten Kugelstoßern der Altersklasse M65.

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Werner Weber wollte ins WM-Finale - das hat er geschafft.

Quelle: Ralf Görlitz

„Mit Platz acht und dem Erreichen des WM-Finales war ich sehr zufrieden, die Weite entsprach nicht ganz meiner Vorstellung, war aber unter Berücksichtigung der zum Teil weltmeisterschaftsunwürdigen Bedingungen zu verschmerzen“, bilanzierte der Jahner Kugelstoßer.

Weber trat in Ungarn mit der zehntbesten Vorleistung zum Wettkampf in der Symya-Halle A in unmittelbarer Nachbarschaft des Ferenc-Puskas-Stadions an. Von den gemeldeten 21 Kugelstoßern aus 13 Nationen traten 19 zum Vorkampf an. Den drei deutschen Teilnehmern Hans-Josef Weitz (Pulheimer SC), Holger Knie (LAV Bokel) und Werner Weber war bewusst, dass es nicht leicht sein würde, sich für das Finale der besten Acht zu qualifizieren. Aufgrund der besonderen WM-Atmosphäre, aber auch aufgrund der gewöhnungsbedürftigen äußeren Bedingungen wie maximal großes Teilnehmerfeld mit entsprechend langen Wartezeiten, minimale Einstoßvorbereitung und rutschiger Kugelstoßring aus Sperrholz, stießen fast alle Wettkämpfer zunächst deutlich unter ihren Bestleistungen.

Den beiden Vertretern des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbands, Holger Knie und Werner Weber, gelang es mit einigen Mühen sich für das Finale zu qualifizieren. Der dritte Deutsche, Hans-Josef Weitz, eigentlich mit der besten Vorleistung von über 13 Metern favorisiert, verpasste den Einzug in das Finale und wurde mit für ihn indiskutablen 11,58 Meter Zehnter. Vor dem Russen Abramov, der 11,73 Meter erzielte, wurde Werner Weber mit 11,85 Meter schließlich Achter. Siebter wurde der amtierende NLV-Meister Holger Knie (LAV Bokel) mit 12,12 Meter. Alle Platzierten ab Rang sechs blieben einen halben bis einen Meter unter ihrer Bestleistung.

Im sechsten und letzten Versuch wurde es noch einmal sehr spannend. Arvo Nurm (Estland) verteidigte seinen Weltmeistertitel mit 13,78 Meter vor dem Ukrainer Stanislav Kukota, der mit 13,70 Meter nur knapp dahinter lag. Stipo Knez, der Deutsche Hallenmeister 2014, durfte für sein Heimatland Kroatien starten und schleuderte die Kugel als Drehstoßtechniker auf 13,27 Meter und erhielt dafür die Bronzemedaille.

Pech hatte der Pole Andrzej Semborowski, der ebenfalls 13,27 Meter stieß, aber aufgrund eines schlechteren zweitbesten Versuchs auf dem undankbaren vierten Platz landete.

ww

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