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Krimi-Siege und eine holländische Freundin

internationales Tischtennis-Turnier für den Nachwuchs Krimi-Siege und eine holländische Freundin

Tischtennis-Talente wohin das Auge sieht: Mehr als 500 Nachwuchsspieler aus ganz Europa haben bei den 13. Internationalen Österreichen Meisterschaften aufgeschlagen - und drei Peinerinnen schlugen sich in dem erlesenen Feld in Linz richtig gut. 58 Tischtennis-Tische hatte der Veranstalter für sein Mammut-Turnier aufgebaut.

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Viola Blach.

Quelle: rb

Thuy Vy Nguyen

Die Stederdorferin startete nach Maß mit Siegen gegen eine Weißrussin und eine Italienerin. Trotz einer überraschenden Niederlage gegen die Gruppenletzte aus Luxemburg erschmetterte die Silberkamp-Gymnasiastin den Gruppensieg. Doch in der Hauptrunde unterlag die für den Mädchen-Niedersachsenligisten TTV Evessen spielende Thuy Vy schließlich der Schweizerin Mireille Kroon 0:3. Die Stederdorferin rutschte in die Trostrunde, wo sie noch zwei Siege sammelte. „Schade, ich hätte besser spielen können. Aber meine Spieleröffnung hat leider nicht so gut geklappt“, bedauerte Thuy Vy. Traurig war sie dennoch nicht, hatte sie doch eine neue Freundin bei dem internationalen Turnier gefunden. Die kommt aus den Niederlanden. „Wir schreiben uns jetzt fast jeden Tag im Internet bei Facebook.“

Julia Stranz

Mit knappen Siegen gegen eine Italienerin, eine Rumänin und eine Tschechin kämpfte sich das Talent aus Woltorf als Vorrunden-Gruppen-Siegerin in die Hauptgruppe. Und auch dort lief es für die Zehnjährige ziemlich gut. Fünf Siege sammelte sie dort und verlor nur zweimal. „Ich war ziemlich nervös, weil das dort alles so groß war. Aber mit der Vorhand habe ich viele Punkte gemacht“, freute sich Julia.

Nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses verpasste sie Rang zwei und durfte als Vierte das Spiel um Platz sieben bestreiten. Dort unterlag sie der Niederländerin Karlijin van Lierop in einem echten Fünfsatz-Krimi ärgerlich mit 8:11 im Entscheidungssatz. Julia war dennoch zufrieden - und selbst als sie nach vier Tagen Tischtennis am Stück nach Hause kam noch nicht geschafft. „Die ganze Familie hing in den Seilen - und sie wollte um 22.30 Uhr gerne noch mal in Ruhe Fernsehen gucken“, verriet ihre Mutter Marion mit einem Schmunzeln.

Viola Blach

Die Gadenstedterin, die für den Jugend-Niedersachsenligisten RSV Braunschweig spielt, schnappte sich mit Siegen gegen eine Russin und eine Französin den Sieg in der Vorrunden-Gruppe.

An ihre gute Leistung knüpfte sie auch in der Zwischenrunde an. Sie ließ weitere fünf Siege aus sieben Spielen folgen und durfte das Spiel um Platz fünf bestreiten. Dort verlor sie mit 0:3 gegen die Französin Gwendoline Dardari, die sie in der Vorrunde noch bezwungen hatte.

Mit dem Landeskader-Team aus Niedersachsen schafften es Viola Blach und Julia Stranz auf Rang vier im Wettkampf mit den zehn Teams.

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