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Kreissportbund will den Vorstand verkleinern

Nur noch sechs statt zwölf stimmberechtigte Mitglieder Kreissportbund will den Vorstand verkleinern

Weniger ist manchmal mehr. Der Kreissportbund Peine stellt deshalb Mitte Juni eine Neufassung der Satzung zur Abstimmung, mit der die Zahl der Vorstandsmitglieder halbiert wird. "Wir wollen die Vorstandsarbeit effektiver und schlagkräftiger machen", sagt KSB-Vorsitzender Wilhelm Laaf.

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Die Jugendlichen haben ihren Spaß beim Lehrgang zum Sportassistenten. Die Ausbildung übernimmt die Sportjugend im KSB. Der Sportjugend-Vorsitzende gehört auch nach dem Satzungsentwurf zum KSB-Vorstand.

„Es ist einfacher sechs Leute unter einen Hut zu kriegen, als zwölf“, begründet er. Doch vor allem sollen mit der Reform die Handlungsfelder des Landessportbund-Vorstandes „eins-zu-eins abgebildet“ werden. Dann gäbe es sowohl im Kreissportbund Peine als auch in der Sportregion und im LSB jeweils einander entsprechende Vorstandsposten.

Bisher gehörten in Peine die Referenten (für Sportabzeichen, Schulsport, Frauen, Senioren, Behinderte, Integration) und der Ehrenvorsitzende zum Vorstand, das soll künftig nicht mehr der Fall sein. Stattdessen werden die Referenten jetzt vom Vorstand berufen.

„Das heißt, dass man sich nicht für eine komplette Wahlperiode verpflichten muss“, sagt Laaf. „In Zeiten, in denen es immer schwerer wird, Ehrenamtliche zu gewinnen, komme das manchem entgegen.“

Weitere Flexibilität bekäme der Vorstand dadurch, dass er Referenten nach Bedarf einsetzen kann - und zwar nicht nur in den genannten Bereichen, sondern auch in weiteren, die sich ergeben. Im Satzungsentwurf sind als Beispiele „Kommunikation und Internet“ oder auch „Sportstätten und Umwelt“ genannt. Die Referenten bekommen ein Stimmrecht beim Kreissporttag und können auf Wunsch an den Vorstandssitzungen und den Sitzungen des Hauptausschusses teilnehmen.

Änderungen gibt es aber auch innerhalb des Vorstandes, der in der alten Satzung als „geschäftsführender Vorstand“ bezeichnet wurde. Das Amt des „Stellvertretenden Vorsitzenden für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing“ entfällt. Dafür gibt es den „Stellvertretenden Vorsitzenden für Vereins- und Organisationsentwicklung“. Und das bisherige Amt für „Bildung und Sportentwicklung“ wird auf zwei Vorstandsposten verteilt. „Jeder im Vorstand ist für seinen Bereich zuständig und übernimmt dafür auch die Öffentlichkeitsarbeit“, erläutert Laaf. Neu ist, dass der Leiter der KSB-Geschäftsstelle mit beratender Stimme dem Vorstand angehören soll.

Beim Kreissporttag am Mittwoch, 12. Juni, wird über die neue Satzung abgestimmt. „Bis dahin suchen wir für alle Vorstandposten Kandidaten“, sagt der KSB-Chef. Vor allem für die Ämter der Stellvertretenden Vorsitzenden „Bildung“ sowie „Vereins- und Organisationsentwicklung“ gebe es noch keine Vorschläge. Laaf selbst stellt sich zur Wiederwahl für zwei Jahre zur Verfügung. „Zum letzten Mal“, kündigte er an.

mp

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