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Kreissportbund will Servicekraft einstellen

Vorstand plant Umtsrukturierung Kreissportbund will Servicekraft einstellen

Es sollten mehr Arbeitsbereiche vom Ehrenamt ins Hauptamt überführt werden - das ist einer der Lösungsansätze, die kürzlich beim sogenannten Impuls-Seminar in Woltorf empfohlen wurden.

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Suchen Entlastung in Teilen der Verwaltungsarbeit (von links): Wolfgang Behrens (hinten), Maik Tschetschorke und Wilhelm Laaf.

Das vom Landessportbund mit namhaften Referenten angebotene Seminar beschäftigte sich mit der Frage, wie Ehrenamtliche im Sport zu gewinnen sind.

Der Vorstand des Kreissportbundes hat daraus jetzt Schlüsse gezogen. Resultat: Eine Servicekraft soll in der Geschäftsstelle eingestellt werden. Diese Kraft soll zeitlich flexibel Büroarbeiten erledigen, damit Geschäftsstellenleiter Maik Tschetschorke und Sportlehrer Ralf Klemm Zeit für fachspezifische Arbeiten gewinnen.

„Wolfgang Behrens zum Beispiel bewältigt die gesamte Finanzabwicklung des Kreissportbundes mit einem Umfang von gut 400 000 Euro als Ehrenamtlicher. Das kann man nicht von jemandem erwarten“, sagte KSB-Vorsitzender Wilhelm Laaf, der die Struktur des KSB auf die Zukunft vorbereiten möchte. „Wolfgang Behrens ist Rentner und kann das deshalb erledigen. Aber wer macht es, wenn er mal nicht mehr zur Verfügung steht?“

„Es ist ja ohnehin so, dass eigentlich dynamische Menschen im Alter von ungefähr 40 Jahren Führungaufgaben im Kreissportbund übernehmen müssten, und nicht Rentner - vielleicht mit althergebrachtem Denken - Zukunftsaufgaben bewältigen müssen“, fügte Behrens hinzu. Neben einem Hauptjob sei das bei der momentanen Arbeitsverteilung und Struktur nur schwer zu bewältigen.

Der Kreissportbund engagiert sich bereits in gesellschaftspolitischem Bereich und hat zum Beispiel in einem Projekt die dritte wöchentliche Sportstunde an der Pestalozzischule und der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule sichergestellt. Zudem beteiligt sich der KSB am Projekt „Im Alter in Form - Gesunde Lebensstile fördern“. Der Landkreis ist eine von bundesweit vier Pilotkommunen für dieses Projekt, und der Kreissportbund übernimmt den Teil, in dem es um Bewegung geht. Speziell auf KSB-Sportlehrer Ralf Klemm wird da einiges an Arbeit zukommen.

Umso dringender sei die Einstellung der Servicekraft, meint Laaf. Er würde sie gern schon zum September im Amt sehen. Geplant ist eine flexible Arbeitszeit von 15 bis 20 Stunden pro Woche auf der Basis eines Jahresarbeitskontos. Pflege von Listen und Statistiken, Bearbeitung des Sportabzeichens, Buchhaltung auch für die Sportjugend und weitere Arbeiten gehören zu den Aufgaben.

Finanziert werde die Stelle aus dem bestehenden Etat heraus, ohne dass die Sportvereine dafür extra belastet werden, sagt der KSB-Chef.

mp

  • Auskünfte gibt KSB-Geschäftsstellenleiter Maik Tschetschorke unter der Rufnummer 05171/ 2979201, E-Mail: info@ksb-peine.de
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