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Kreissportbund sucht Freiwilligen-Dienstleistenden

Flüchtlingshilfe Kreissportbund sucht Freiwilligen-Dienstleistenden

Die mündliche Zusage aus dem Bundesfamilien-Ministerium ist da: Der Kreissportbund Peine darf wie beabsichtigt einen Freiwilligen-Dienstleistenden einstellen, der sich mit Themen befasst, die Flüchtlingen bei der Integration helfen sollen. Der KSB-Vorsitzende Wilhelm Laaf freut sich über die Zusage und hofft nun, ganz schnell einen geeigneten Bewerber zu finden.

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Flüchtlinge spielen Fußball vor der Gebläsehalle in Groß Ilsede. Auch bei solchen Angeboten könnte sich der Bundesfreiwilligen-Dienstleistende einbringen.

Denn die Aufgabe kann schon zum 1. Dezember starten.

Eingesetzt werden können übrigens nicht nur Personen aus Deutschland sondern auch Flüchtlinge, die aus ungesicherten Herkunftsländern eingereist sind. „Der Einsatz von Minderjährigen ist nicht möglich“, merkt Laaf an. Bei Arbeitszeit und Dauer sind verschiedene Varianten möglich: Entweder ein Einsatz in Vollzeit oder bei Personen über 27 Jahren auch in Teilzeit für die Dauer von 6 bis 18 Monaten. Für die Tätigkeit wird ein monatliches Taschengeld gezahlt.

Der zukünftige Bundesfreiwilligen-Dienstleistende werde auf seine Aufgaben gezielt vorbereitet, unter anderem wird er oder sie im Konfliktmanagement und in der Gesprächsführung geschult. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele: Zum Beispiel könnten die Freiwilligen-Dienstleistenden Flüchtlinge zu Sportgruppen begleiten, selber Sport- und Freizeit-Angebote schaffen, Willkommens- oder Kennenlernveranstaltungen organisieren oder bei der Arbeit in Flüchtlingsunterkünften unterstützen. Hilfreich könnten Freiwilligen-Dienstleistende auch für Flüchtlinge sein, die zu Ämtern müssen oder Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen benötigen.

Laaf merkt an, dass auch Vereine die Möglichkeit haben von einem Dienstleistenden beim Thema Flüchtlingsarbeit unterstützt zu werden. „Vereine, die interessiert sind, können diesen Einsatz auch über den KSB organisieren, da wir anerkannte Einsatzstelle sind. Bei Bedarf kann nach derzeitigem Informationsstand gegebenenfalls noch eine zweite Stelle im Rahmen des Programms beantragt werden“, erläutert Laaf.

  • Für weitere Informationen steht KSB-Geschäftsstellen-Leiter Maik Tschetschorke unter Telefon 05171/2979201 zur Verfügung. Bewerbungen nimmt der KSB per Post an Celler Str. 22, 31224 Peine oder per E-Mail an info@ksb-Peine.de entgegen.

cm/rd

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