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Kreispokal soll Stoltes Abschied versüßen

Fußball-Kreisliga Kreispokal soll Stoltes Abschied versüßen

Ein Trainer auf Abschiedstour: Es läuft mit seinem Fußball-Kreisligisten TSV Edemissen, dennoch wird Frederik Stolte sein Amt beim derzeitigen Tabellendritten aus privaten Gründen am Saisonende abgeben (PAZ berichtete).

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Ein Vorbild in Sachen Einsatz auf und neben dem Platz: Edemissens Kapitän Sebastian Mass (rot, mit Binde) wird von seinem Trainer gelobt.

Quelle: rb

Tschüss sagen würde er gerne mit einem Schmankerl: „Mein Ziel ist es, den Kreispokal zu holen. Darauf werden wir unser Hauptaugenmerk legen“, kündigte der 36-Jährige im Gespräch mit der PAZ an.

Der derzeit dritt-treffsicherste Spieler der Kreisliga könnte im Finale sogar wieder helfen, viel früher jedoch kaum. Denn der TSV konnte sich mit Rot-Weiß Schwicheldt nicht über eine Ablösesumme für den im Dezember gewechselten 13-Tore-Offensivakteur Daniel Müller einigen, der nun bis zum 31. Mai gesperrt ist. „Das ist sehr ärgerlich für uns, aber Daniel hängt sich rein und trainiert immer mit“, lobt Stolte die Einstellung. Von wem der Coach außerdem angetan ist, verrät er in seiner Halbzeit-Bilanz.

- Meine Bilanz der Hinrunde : „Mit Platz drei bin ich sehr zufrieden. Allerdings haben wir sogar einige Punkte liegen gelassen, weil wir uns vor allem auswärts teilweise sehr schwer getan haben und zum Beispiel bei Bildung, Vater Jahn und auch in Equord verloren haben. Der Grad zwischen Genie und Wahnsinn ist leider sehr schmal bei uns.“

- Mein Spieler der Hinrunde: „Sebastian Mass, er ist ein Vorzeigekapitän, der sich hervorragend reinhängt. Ich kann mich kaum an einen Zweikampf erinnern, den er verloren hat. Auch neben dem Platz engagiert er sich, macht klare Ansagen und hängt sich rein. Zusammen mit Gordon Leßmann und Maik Düsterhöf bildet er ein wichtiges Dreigestirn auf dem Platz.“

- Mein Pechvogel der Hinrunde: „Das ist Yannick Buchholz. Wegen Knieproblemen hat er sogar eine Schmerztherapie gemacht, doch niemand konnte ihm so richtig sagen, woran es liegt. Er hat fast ein Jahr lang kein Fußball gespielt, deshalb freue ich mich umso mehr, dass er jetzt wieder mittrainiert und so langsam in Fahrt kommt. Er ist nämlich ein richtig guter Fußballer.“

- Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Das war unser Auftritt bei der PAZ-Cup-Endrunde. Ich weiß nicht, woran es lag, ob die Jungs nach dem Turniersieg in Edemissen dachten, wir schaukeln das schon, oder ob sie zu aufgeregt waren. Sie haben zumindest alles vermissen lassen. Was mir aufgefallen ist: Immer wenn Gordon Leßmann tags zuvor Nachtschicht hatte, ist er einfach ziemlich platt. Doch bei allen hat es einfach nicht gepasst.“

- Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Ich will den Aufbau vorantreiben und weiterhin die A-Jugendspieler gut einfügen. Und defintiv ist es noch unser Ziel, den Kreispokal zu holen. Das wäre ein schöner Abschied für mich als Trainer. Und wenn die Mannschaft ihre mitunter Larifari-Einstellung abstellt, bin ich sehr optimistisch, dass wir auch am Saisonende unter den ersten Dreien stehen.“

- Meine persönliche Zukunft: „Für mich ist der Abschied sehr traurig, aber aus privaten Gründen möchte ich am Saisonende aufhören. Gerne stehe ich meinem Nachfolger Carsten Doliwa mit Rat und Tat zur Seite, dem Verein werde ich erhalten bleiben. Wenn alles klappt, unterstütze ich vielleicht unseren Jugend-Abteilungsleiter Olaf Heuer irgendwann im Jugendbereich.“

INFO

Zwei Neuzugänge, drei Abgänge

Neuzugänge: Vom Tabellenzweiten Rot-Weiß Schwicheldt kam Offensivakteur Daniel Müller, er ist aber noch bis zum 31. Mai gesperrt. Vom SV Bosporus wechselte Firat Arvis zum TSVEdemissen. „Firat ist sehr engagiert, er hat noch nicht eine Trainingseinheit verpasst“, lobte TSV-Coach Stolte.

Abgänge: Drei junge Akteure verlassen den TSV. Der 18-jährige Marius Hornbostel wechselt zurück zum SSV Plockhorst in die 1.Kreisklasse. Edemissens Trainer bedauert das: „Marius hat großes Potenzial und ist ein super Typ.“ Hornbostel folgen wird Joshua Williamson. Ebenfalls in die 1. Kreisklasse zieht es Sebastian Fiege, der sich dem Aufstiegskandidaten Fortuna Oberg anschließt. „Leider ist es inzwischen so, dass die jungen Spieler gleich etwas anderes machen wollen, wenn der Wind mal etwas von der Seite weht“, bedauert Stolte.

cm

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