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Kolja Frey: Geburtstagsparty mit Derby-Ehrenpunkt

Tischtennis-Bezirksoberliga Kolja Frey: Geburtstagsparty mit Derby-Ehrenpunkt

Der zufriedenste Spieler des Abends kam vom Verlierer: Mit zwei starken Auftritten im Vereins-Derby gegen die eigene Erste glänzte Kolja Frey vom Tischtennis-Bezirksoberligisten Arminia Vechelde II. Erst holte er den Ehrenpunkt bei der 1:9-Niederlage gegen den Titelfavoriten und kurz nach Mitternacht sangen ihm die Vereinskollegen noch ein Ständchen im Klubheim - das Abwehr-Ass feierte 37. Geburtstag.

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Kolja Frey gewann den Vechelder Derby-Schmankerl gegen Thore Richter mit 3:2.

Quelle: Ralf Büchler

Arminia Vechelde - Arminia Vechelde II 9:1 (29:11). Die Reserve verkaufte sich im ersten Arminen-Derby aller Zeiten in der Bezirksoberliga teuer. Gleich fünfmal zwang der Aufsteiger den Titelfavoriten in den fünften Satz - und verlor trotzdem hoch. Aber: „In vielen Spielen war kein Klassenunterschied zu erkennen. Es wurde auf Augenhöhe miteinander gefightet“, stellte Josef Rempe, der Spitzenspieler der Ersten, anerkennend fest. „Im Vorfeld hatte ich gesagt, dass ich uns in jedem Paarkreuz einen Punkt zutraue - und es wäre tatsächlich möglich gewesen“, freute sich auch Florian Schomburg, der Kapitän der Zweiten, über den guten Auftritt des Außenseiters.

Den meisten Eindruck hinterließ Abwehr-Ass Kolja Frey aus der Reserve. „Kämpferisch, läuferisch, spielerisch - das war ganz stark von ihm. Er war sicherlich der interessanteste Spieler des Abends“, lobte Teamkollege Martin Depner seinen Spitzenspieler, der sich zunächste lange Ballwechsel mit Thore Richter lieferte. Mit seinen sicheren Abwehrbällen kaufte er dem Youngster der Ersten in fünf Sätzen den Schneid ab. „Das war ein überragendes Match für die Zuschauer. Kolja hat hinterm Tisch die Bälle ausgegraben“, schwärmte Zweite-Kapitän Schomburg. Auch im Duell der Spitzenspieler zeigte Kolja Frey Biss, verlor aber im fünften Satz gegen Josef Rempe.

Es blieb beim Ehrenpunkt, drin war jedoch mehr für die Reserve. Im Doppel etwa hatten Christian Blank und Martin Depner den Sieg schon auf dem Schläger. Im fünften Satz führten sie gegen Thomas Schiffner und Rainer Lindigkeit schon 8:5 und verloren noch 10:12. „Darüber habe ich mich richtig geärgert, weil wir das Spiel durch Fehler selber noch verdaddelt haben“, verriet Depner.

Im Vereinsheim war die Stimmung aber wieder prima. Denn: Der Aufsteiger hatte sich das Arminen-Derby ausgesucht, um seine kleine Bezirksliga-Meister-Prämie auf den Kopf zu hauen.

Spiele: Josef Rempe/Thore Richter - Kolja Frey/Florian Schomburg 3:0, Thomas Schiffner/Rainer Lindigkeit - Christian Blank/Martin Depner 3:2, Christian Havekost/Mirko Quoll - Carsten Redmann/Luca Anders 3:0, Rempe - Blank 3:0, Richter - Frey 2:3, Havekost - Redmann 3:2, Lindigkeit - Depner 3:0, Quoll - Anders 3:0, Gruhn - Schomburg 3:2, Rempe - Frey 3:2.

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