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„Kleine Fehler machen den Unterschied“

Badminton: Deutsche Meisterschaften „Kleine Fehler machen den Unterschied“

Gleich mit sieben Badminton-Spielerinnen und -Spielern war der Kreis Peine bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld vertreten. Und in der Gegenwart der deutschen Badmintonelite gelang es den Peinern und Peinerinnen, respektable Ergebnisse zu erzielen.

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Während Nadine Cordes (VfB/SC Peine, rechts) an der Seite von Philipp Salow (Berlin) bei der Deutschen Meisterschaft im Mixed bis ins Achtelfinale kam, schied Lucas Gredner (links) zusammen mit seiner Schwester Laura (beide VfB/SC) in Runde zwei aus.

Quelle: rb

Am erfolgreichsten schnitten Nadine Cordes und Franziska Weiner (beide VfB/SC Peine), erreichten sie doch jeweils das Achtelfinale.

Zwar schied Cordes im Einzel in der ersten Runde nach einem Dreisatzmatch aus, erreichte aber an der Seite von Philipp Salow (Berliner Brauereien) mit einem hauchdünnen Sieg (21:19, 22:20) gegen die Zweitligisten Alexander Schmitz und Inken Wienefeld (Emsdetten) das Achtelfinale im Mixed. Hier mussten sie sich dann jedoch in zwei Durchgängen dem Bundesliga-Duo Richard Domke (TV Refrath) und Kira Kattenbeck (Lüdinghausen) mit 14:21 und 19:21 geschlagen geben.

Auch Franziska Weiner schaffte im Damen-Doppel den Sprung in die Runde der besten 16. Gemeinsam mit Maren Völkering (PSV Bremen) schlug sie Hellhorst/Kaufhold (Spvgg Sterkrade) in drei umkämpften Sätzen (21:23/ 21:16/ 21:19), bevor gegen Janssens/Kaulitzky (Beuel/Refrath) das Turnier im Entscheidungssatz mit 19:21 für die beiden endete.

Eine schwerere Aufgabe erwischte Laura Gredner (VfB/SC Peine), die zusammen mit Anja Buchert (EBT Berlin) nach einem Freilos gleich auf Bundesligistin Lara Käpplein (BV Mülheim) und Linda Effler (TSV Emsdetten) traf. Gegen die an zwei gesetzte Top-Paarung blieben Gredner und Buchert, die im Januar Norddeutsche Meister wurden, machtlos und verloren am Ende deutlich mit 9:21 und 8:21.

Im Mixed erreichte Gredner mit Bruder Lucas nach einem Sieg immerhin die zweite Runde, bevor die an drei gesetzten Käsbauer/Volkmann (BC Bischmisheim/Fun-Ball Dortelweil) eine Achtelfinal-Teilnahme der amtierenden Norddeutschen Meister in zwei Sätzen (21:11/21:15) verhinderte.

Stark präsentierte sich Frank Juchim (VfB/SC Peine), der mit Dominic Scherpen (BW Solingen) gleich in Runde eins auf einen Zweitligaspieler traf. Nach einem ungefährdeten Zweisatzsieg unterlag er jedoch in der zweiten Runde David Kramer (SG Schondorf) mit 21:17, 18:21 und 7:21.

Auch Robert Hinsche (SG Vechelde/Lengede) bot eine starke Leistung gegen Robert Georg (TuS Schwanheim). Zunächst verlor er Satz eins mit 10:21, doch anschließend kämpfte er sich ins Spiel zurück und mit 21:11 und 25:23 auch in die zweite Runde. Dort unterlag er Kai Schäfer (BC Düren) mit 18:21 und 13:21. „Ich habe zu viele Fehler gemacht“, begründete er die Niederlage.

Ein schweres Los erwartete Hinsche dann im Doppel. Zwar hatte der Ex-Gifhorner mit seinem früheren Mannschaftskollegen Daniel Porath einen erfahrenen Doppelakteur an seiner Seite, doch die an drei gesetzte Paarung aus Bundesligaspieler Fabian Holzer (TV Refrath) und Johannes Pistorius (TSV Freystadt) war dann allerdings eine Nummer zu groß (15:21, 18:21).

„Die beiden haben aber gut mitgespielt, gegen solche Gegner machen zwei, drei kleine Fehler dann halt schon den Unterschied“ berichtete Hinsches Teamkollege Wolf-Dieter Papendorf, der mit Alexander Ohk (BV Gifhorn) ebenfalls in der Doppelkonkurrenz antrat, aber in Runde eins gegen Hohenberg/Schneider (Gladbecker FC/TSV Neubiberg) mit 17:21 und 11:21 ausschied.

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