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Kellerduell: SG nutzt Überzahl gut aus

Handball-Regionsoberliga Kellerduell: SG nutzt Überzahl gut aus

Gut, dass die Gäste so undiszipliniert waren: Die Regionsoberliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld II gewannen das Kellerduell gegen Bad Harzburg und kletterten von den Abstiegsrängen. Eine 18:14-Führung gegen Stöcken brachte der TVJ Abbensen hingegen nicht ins Ziel. Von einem Torwart-Problem des MTV Wolfenbüttel profitierte Jahn beim 41:31-Sieg.

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Siegmund Maus im Anflug: Der Routinier warf zwei Tore beim Auswärtssieg im Heimspiel. Fürs Kellerduell gegen Bad Harzburg zog Zweidorf/Borfeld II in die Peiner Silberkamphalle um.

Quelle: im

Herren

TVJ Abbensen – MTV Stöcken 22:22 (10:7). Die Remis-Könige der Liga spielten nach einer 18:14-Führung (50.) einmal mehr unentschieden. Dabei hatte es anfangs gut ausgesehen. Durch einen starken Start setzten sich die Hausherren schnell auf 6:1 ab. Dann kam Stöcken langsam ins Spiel und bei Abbensen häuften sich Fehler. „Wenn die Chancenauswertung besser gewesen wäre, hätten wir das Spiel auch schon in der ersten Hälfte entscheiden können“, erklärte TVJ-Trainer Jörg Wilpert den Hauptgrund für das Remis. Dennoch hielt der Gastgeber das Tempo weiter hoch, führte bis zehn Minuten vor Ende mit vier Toren. „Aber dann schwanden die Kräfte.“
TVJ: Kollmeyer (10), Wilke (4), Lappe (3), J. Brüge, Manschwetus, Guttmann, Richter, Menz.

SG Zweidorf/Bortfeld II – HSG Bad Harzburg 29:25 (14:12) . Im Duell Vorletzter gegen Drittletzter erwischte die SG den besseren Start. „Wir waren in der Anfangsphase konzentriert und setzten uns leicht ab“, beschrieb Trainer Frank Pausewang. Doch Harzburg steigerte sich und glich zum 7:7 aus. Nach einer eigentlich harmlosen Abwehrsituation schwächten sich die Gäste dann aber selbst: „Ein Harzburger Spieler regte sich dermaßen auf, dass er sich eine 2+2-Minuten-Zeitstrafe einhandelte. Die Überzahl nutzen wir aus und setzten uns ab.“
In der zweiten Halbzeit warf sich die HSG noch einmal heran, doch erneut profitierte die SG von einer Zeitstrafe der Gäste. Pausewang freut’s: „Das waren zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf, die uns wieder etwas Selbstvertrauen geben.“
SG: Hoyer (4), Sebastian Bürger (6), Löpmeier (5), Schultze (2), Maus (2), Goes, Zutz (2). George (3), Simon Bürger (3), Büüs, Dönch.

MTV Vater Jahn Peine – MTV Wolfenbüttel 41:31 (20:12). Einen ungefährdeten Sieg fuhren die Peiner ein. Und der stand im Prinzip schon nach fünf Minuten fest. Denn: „Der einzige Torwart der Gäste erhielt eine Rote Karte, daraufhin musste ein Feldspieler ins Tor“, erläutert Jahn-Trainer Jens Klein. Sein Team setzte sich in der Folge ab und geriet nicht mehr in Gefahr.
„Wir hatten leichtes Spiel“, sagte Klein. Zwar war der Coach zufrieden mit dem Sieg, in der Abwehr erhofft er sich aber mehr Cleverness in den nächsten Spielen. „Bei so einem Spiel schleicht sich schon mal der Schlendrian ein, aber wir haben zu viele Tore kassiert.“ Dafür gefielen ihm die 41 erzielte Tore und die Leistungen der Torhüter Marius Meier und Jürgen Scharf.
MTV VJ: Bertram (5), Brandes (6), Busch (3), Deister (2), Görl (4), Henning (6), Kaufmann (9), Netzel (2), Ziball (4).

Frauen

SG Zweidorf/Bortfeld II – Eintracht Braunschweig II 15:16 (8:6). Lediglich zweimal führten die Gäste: Kurz nach Anpfiff (0:1) sowie beim Abpfiff. „Wir müssen unseren Hut vor dem effizienten Spiel der Eintracht ziehen“, resümierte SG-Spielerin Alke Malzahn. Eigentlich habe ihr Team das gesamte Spiel über dominiert. „Wir waren einige Male kurz davor, uns entscheiden abzusetzen“ – doch das misslang. „Im Angriff haperte es an Konstanz und Durchschlagskraft. Viele Fehler und Nachlässigkeiten haben uns den Sieg gekostet“, konstatierte Malzahn.
SG: Friese (2), Gehrmann (3), Malzahn, Scholz, Lehne (3/2), Essmann (5).

js

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