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Kellerduell: PSG siegt mit starker Torfrau

Handball-Regionsliga der Frauen Kellerduell: PSG siegt mit starker Torfrau

Die PSG hat in der Handball-Regionsliga der Frauen den letzten Tabellenplatz verlassen. Die Peinerinnen gewannen das Kellerduell gegen Groß Lafferde. Adenstedt und die HSV trennten sich unentschieden, und der TSV Bildung verlor, weil er Nerven am Siebenmeterpunkt zeigte.

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Romina Handrich hebt ab: Fünf Tore steuerte sie zum Erfolg der PSG im Kellerduell gegen Groß Lafferde bei.

Quelle: im

PSG 04 Peine - MTV Groß Lafferde 22:18 (12:9) . PSG-Torhüterin Walli Becker aus der zweiten Mannschaft half aus. „Sie strahlte Ruhe aus“, lobte Trainerin Monika Kruse. Auch dadurch habe sich ihr Team zur Halbzeit auf drei Tore und zu Beginn der zweiten Halbzeit auf sechs Tore absetzen können.

Die PSG hatte eine Auswechselspielerin, die Lafferderinnen zwei. „Die am Wochenende davor fehlenden Laura Webersinn und Ann-Kathrin Mucha belebten das Angriffsspiel spürbar“, sagte MTV-Trainer Sven Jähner. „Dafür fanden wir jedoch in der Abwehr zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf unsere Gegenspielerinnen. Hier machte sich das Fehlen unserer Abwehrrecken Kathi Wenzel und Julia Forche bemerkbar.“ In der Abwehr habe sein Team nicht aggressiv genug und viel zu lethargisch gespielt. „Immer wieder produzierten wir im Gegenstoßspiel technische Fehler, oder spielten diese nicht clever und konsequent genug zu Ende“, kritisierte Jähner.

PSG Peine: Grote (5), R. Handrich (5), Genz (3), Schmidt (3), Wedemeyer (3), Yegin (2), Krampitz. MTV Groß Lafferde: Mucha (5), Blöcker (5), Webersinn (3), Reimann-Bah (2), Eickmann (2), Bollmann.

HSG Schladen-Hornburg - TSV Bildung Peine 19:18 (9:6). Es war zum Haareraufen: Gleich sieben Siebenmeter verwarfen die ersatzgeschwächten Peinerinnen. „Wir waren der Sonntagschancen-Tod. Wir haben unsere Chancen zwar gut rausgespielt, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor“, haderte Bildung-Spielerin Alexandra Mühe, die die erkrankte Trainerin Heidi Caspari an der Linie vertrat. Durch die zweite Saisonniederlage sind die Peinerinnen auf Platz drei abgefallen.

Bildung: Marquering (3), Kielhorn (2), Domfeld (29, Verhas (39, Brix (4), Genter (4).

HSG Nord Edemissen II - Viktoria Thiede 16:13 (11:5). Handball paradox: In der ersten Hälfte ließen die Edemisserinnen nur fünf Gegentore zu, nach der Pause warfen sie selbst nur noch fünf Tore: „Da haben wir einige Würfe zu früh genommen und hatten auch ein bisschen Pech, aber wirklich eng ist es nicht mehr geworden“, konstatierte HSG-Trainer Roland Bufe. Dafür war die erste Hälfte der Edemisserinnen einfach zu stark. „Wir haben Tempo gemacht und super Pässe nach vorne gespielt“, lobte Bufe. Immer besser in Fahrt nach ihrer Babypause kommt Janine Müller, sie warf sechs Tore.

HSG II: Müller (6), Stolte (5), Homann (2), Zessack (2), Wilpert.

SG Adenstedt - HSV Vechelde-Woltorf 29:29 (18:16). „Meine Mannschaft war nach dem schwachen Auftritt in Vienenburg wie ausgewechselt und konnte das Tempo der HSV nicht nur mitgehen sondern es über weite Phasen auch bestimmen“, freute sich SGA-Trainer Frank Bugdoll. Mitte der zweiten Halbzeit habe der Gast eine Schwächephase seines Teams zu schnellen Kontern genutzt und zum 25:25 ausgeglichen. „In den letzten zehn Minuten erzielte Jessica Fischer vier ihrer insgesamt sieben Tore. Damit hat sie uns den Punktgewinn gesichert.

„Die Gastgeber kämpften und überzeugten durch schnelles Angriffsspiel“, lobte HSV-Spielerin Julia Attermeyer die SGA. „Unsere Abwehr bekam dieses einfach nicht in den Griff. Zu unserer schwachen Abwehrleistung kamen noch unnötige Ballverluste im Angriff.“

Ein Aufbäumen brachte die 28:27-Führung für die HSV. „Aber auch unsere Haupttorschützinnen Tina Langeheine, Jennifer Jung und Helen Fiedler, die je sechs Tore warfen, konnten die Führung nicht über die Zeit retten“, bedauerte Attermeyer.

SGA: Gieselmann (4), Damian (2), Löfflath (3), Schulze (5), Claus (4), Fischer (7), Zastrow (4). HSV: Langeheine (6), Preißner (5), Ebeling, Jung (6), Scholz (2), Fiedler (6), Grobe, Naumann (2).

mp/cm

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