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Keller-Konkurrenz beobachtet das HSG-Nord-Derby ganz genau

Handball-Regionsoberliga der Männer Keller-Konkurrenz beobachtet das HSG-Nord-Derby ganz genau

Der Abstiegskampf spitzt sich in der Handball-Regionsoberliga der Männer im Saison-Endspurt zu. Ausgerechnet gegen die eigene Erste, die bereits als Landesliga-Aufsteiger feststeht, kann die HSG Nord Edemissen II am Sonnabend einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

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Sebastian Marsch (weißes Trikot) aus Edemissens Erster zieht ab, Jonas Brüge aus der Reserve versucht den Ball mit einer Hand zu blocken. Nach dem klaren 16:30 im Hinspiel, hofft die HSG Nord II im Vereinsderby auf Revanche. Sie braucht schließlich dringend Punkte. Foto: rb

Die SG Zweidorf/Bortfeld II ist bei den bereits abgestiegenen Mascherodern sogar zum Siegen verdammt, soll der Abstieg noch verhindert werden.

HSG Nord Edemissen - HSG Nord Edemissen II (Sonnabend, 18.30 Uhr). Obwohl die zwei Punkte definitiv in Edemissen bleiben, ist es für Martin Staats, den Trainer der ersten Mannschaft, ein „Sch...spiel“. Denn die Kellerkonkurrenz der Reserve wird ganz genau beobachten, wie das Spiel ausgeht: „Wir können nur verlieren. Wenn wir verlieren, heißt es, dass war Schiebung. Und wenn wir gewinnen, heißt es, wie dumm ist das denn, da die Zweite doch die Punkte zum Klassenerhalt braucht.“

Entsprechend froh sei er, wenn das HSG-Derby vorbei ist. „Wir sind ein Verein und deswegen nicht wirklich Gegner“, merkt er an. Entsprechend stehen für ihn an diesem Wochenende die Zuschauer im Vordergrund, die ein schönes Spiel sehen sollen.

Von seiner Mannschaft verlangt er trotz des feststehenden Aufstiegs nochmal volle Konzentration. Er fügt jedoch hinzu: „Man merkt, dass die Saison dem Ende entgegen geht. Dass der Aufstieg feststeht, ist nicht gut für uns. Jetzt ist es meine Aufgabe, die Spannung bei den Jungs hochzuhalten.“

Die Reserve dagegen benötigt noch jeden Punkt im Abstiegskampf. „Wir haben ein schweres Restprogramm. Dennoch sollten wir noch dreimal punkten, um sicher zu sein, dass wir nicht noch absteigen“, verweist Spielertrainer Peter Wilck auf die prekäre Lage.

Sein Team hat derzeit drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, aber auch ein Spiel mehr. Entsprechend werde seine Mannschaft hart für die zwei Punkte kämpfen. „Wir wollen zeigen, dass wir auch gegen den Ersten der Liga mithalten können und in die Regionsoberliga gehören“, betont Wilck, der nach der 16:30-Niederlage im Hinspiel auf Revanche aus ist. Beim Gegner hofft er auf Unkonzentriertheiten. „Vielleicht wirft die Erste in Anbetracht des feststehenden Aufstiegs nicht alles in die Waagschale.“

TV Mascherode - SG Zweidorf/Bortfeld II (Sonnabend, 17 Uhr). Der Drittletzte gastiert beim Vorletzten: „Wir müssen jetzt geistige Stärke beweisen und nochmal alles geben, um der nahezu nicht lösbaren Aufgabe des Nichtabstiegs Herr zu werden“, fordert SG-Torwart Julian Grobe. Drei Punkte trennen Zweidorf fünf Spieltage vor Schluss vom rettenden Ufer. Für die auf Rang 13 liegenden Mascheroder ist der Abstieg bereits Gewissheit. Bereits das Hinspiel haben die Gäste mit 29:25 für sich entschieden. „Die Punkte sind somit Pflicht für uns“, betont Grobe.

Allerdings hat die SG den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand und ist auf Schützenhilfe angewiesen. „Wichtig für uns wäre, wenn direkte Konkurrenten wie Timmerlah und Hondelage Punkte liegen lassen“, hofft der Keeper.

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