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Keiner läuft Spezial-Agent Müller weg

Fußball-Landesliga Keiner läuft Spezial-Agent Müller weg

Lengede. Vom Laufwunder bis zum Aggressive-Leader-Joker: Für die PAZ hat Lengedes Trainer Christian Gleich seinen Fußballern ein Landesliga-Zeugnis ausgestellt. Und das fällt fast immer gut aus, schließlich hat sich der Aufsteiger sensationell auf Rang drei vorkombiniert.

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Der schnelle Mann für Spezial-Aufgaben: Auf Verteidiger Lukas Müller hält SVL-Coach Christian Gleich große Stücke. „Für mich war er der beste Verteidiger der Landesliga.“

Quelle: Isabell Massel

„Die Jungs haben eine optimale Saison gespielt. Wir hatten sicherlich auch viel Glück, aber wir hatten immer einen Matchplan und haben einen super Start hingelegt, weil wir topfit waren“, sagt Gleich. Daniel Kudlek bekam in seinem ersten Jahr als Kapitän gleich die meiste Spielzeit, die meisten Spiele absolvierte jedoch Christian Lemke.

Christian Lemke (28 Einsätze): „Er hat die meisten Einsätze bekommen, auch weil er so flexibel ist. Christian hat auf vier, fünf Positionen gespielt und ist sicherlich einer der laufstärksten Spieler bei uns. Als er auf der Sechs gespielt hat, hat er gefühlt 17 Kilometer abgerissen. Christian ist einer der starken Spieler aus dem 94er-Jahrgang und hat sich überragend entwickelt.“

Daniel Kudlek (27 Einsätze): „Dass ihn die Mannschaft zum Kapitän gewählt hat, zeigt, welche Akzeptanz er hat. Er hat eine überragende Saison auf der Sechs gespielt und deshalb die meiste Spielzeit. Er hat gezeigt, dass er in die Mitte gehört. Seine Spieleröffnung ist klasse, er hat Spielintelligenz.“

Marcel Runge (25 Einsätze): „Dass er vergangene Saison bereits als A-Jugendlicher bei uns mittrainiert hat, war ein Riesen-Vorteil für ihn. Er ist körperlich robust, hat einen super Antritt und wird immer cleverer vorm Tor. Zudem hat er wichtige Tore geschossen. Als er etwa in der Nachspielzeit gegen Landolfshausen das 2:1-Siegtor erzielte, hat er uns die Weihnachtsfeier gerettet. Marcel hat nicht umsonst bereits gute Angebote von anderen Klubs bekommen.“

Justin Folchmann (24 Einsätze): „Er ist einer der besten Spieler, die ich je auf Kunstrasen habe spielen sehen. Dass viele Gegner Justin inzwischen eine Sonderbewachung geben, zeigt, welche Qualität er hat. Sein Spitzname Schummel ist auch Indiz dafür, welchen Ehrgeiz er im Training hat: Er hat nie gefoult, und der Ball war immer noch gerade drin. Ich bin froh, dass er den Verlockungen der Oberliga widerstanden hat und bei uns bleibt.“

Onur Bacaksiz (24 Einsätze): „Unser Spieler mit der höchsten Effektivität vorm Tor. Ich staune immer wieder, dass er immer genau da steht, wo der zweite Ball landet. Onur arbeitet inzwischen auch stark nach hinten mit. In der Rückserie hatte er jedoch auch mit Prüfungsstress für seine Techniker-Ausbildung und mit Wadenproblemen zu kämpfen.“

Lukas Müller (23 Einsätze): „Mein Mann für besondere Fälle. Von vielen wird er unterschätzt, für mich war er defensiv der mit Abstand stärkste Spieler der Liga. Weglaufen kann ihm keiner, er ist antrittsstark und körperlich robust. Im Spiel gegen Vahdet sollte er sich um Torjäger Mehmet-Ali Tozlu kümmern, der hatte nach 30 Minuten schon kein Bock mehr.“

André Schnotale (22 Einsätze): „Mit seiner individuellen Klasse hat er Spiele entschieden. Sein Antritt ist faszinierend. Nach seiner Rückkehr aus Amerika ist er auf seine Wunschposition ins defensive Mittelfeld gerückt. Das einzige Problem, das ich dann manchmal hatte: Ich hatte zwei sehr offensiv ausgerichtete Sechser.“

Tobias Buchner: „In der Viererkette hat er überragend gespielt und mit seiner Robustheit alles abgeräumt. Tobi ist auch eine Triebfeder für gute Laune im Team, sein Defizit ist allerdings noch die Spieleröffnung.“

Felix Hahnsch (22 Einsätze): „Felix hat riesige Qualitäten im gegnerischen 16er und sorgt auch abseits des Platzes für viele lustige Momente. Trotz seines dualen Studiums hat er sich im Trainingsbetrieb reingehauen, und was mich sehr gefreut hat: Er hat sich total in den Dienst der Mannschaft gestellt und nicht einmal gemeckert, falls er mal nur eine Halbzeit gespielt hat.“

Felix Seeler (20 Einsätze): „Von der Veranlagung her ist Felix mein Lieblingsspieler, von der Umsetzung her aber noch nicht. Durch seine Dynamik ist er ein genialer Konterstürmer, leider kommt oft der letzte Pass nicht an. Er kann noch mehr.“

Sven Kiontke (18 Einsätze): „Wir haben die beiden besten Torhüter im Landkreis. Sven hat eine starke Präsenz und in Sachen Fitness macht er noch 80 Prozent der Mannschaft etwas vor. Auch als Torwart-Trainer reißt er sich den Hintern auf.“

Sascha Marchefka (16 Einsätze): „Verletzungsbedingt war er längere Zeit raus. Doch wenn er gespielt hat, war er unser Leuchtturm in der Innenverteidigung, hat am Boden und in der Luft die Zweikämpfe gewonnen. Auch in der Spieleröffnung hat er zugelegt.“

Robert Müller (15 Einsätze): „Ihm hat man angemerkt, dass er wegen seines Studiums in Göttingen wenig trainieren konnte. Wenn er gespielt hat, hat er links in der Viererkette robust viel weggeräumt. Die kommende Hinrunde wird er uns fehlen, weil er in Finnland ein Praktikum als Förster machen möchten.“

Eduard Niedens (15 Einsätze): „Menschlich eine Rakete und kameradschaftlich ein Traum für die Mannschaft. Leider hatte er Verletzungsprobleme und ist auch zigmal ein taktisches Opfer bei der Aufstellung der Viererkette geworden, weil die Gegenspieler nicht zu ihm gepasst haben. Er muss körperlich und im Zweikampfverhalten zulegen, aber das weiß er.“

Jens Akkermann (14 Einsätze): „In der Hinserie hat er richtig stark auf der Außenbahn agiert, mit vielen erfolgreichen Dribblings und guten Flanken. Leider stand er uns wegen einer Verletzung in der Rückserie nicht mehr zur Verfügung.“

Matthias Nickel (13 Einsätze): „Matti hat sich aufs Studium konzentriert, jetzt will er als Innenverteidiger aber wieder voll angreifen. Er hat ein super Stellungsspiel, manchmal ist er noch zu lieb im Zweikampfverhalten.“

Dennis Mansfeld (12 Einsätze): „Dafür, dass er 37 ist und gefühlt zwei Trainingseinheiten pro Halbserie mitgemacht hat, ist Dennis ein geiler Kicker. Er weiß, wie Fußball geht. Und wenn ich einen Aggressive-Leader brauche, ist Dennis optimal. Wenn er gespielt hat, war er immer präsent und hat sich reingekniet. Und wir werden unseren Mister-PAZ-Cup weiterbrauchen, da der Torwart in der Halle ja jetzt nicht mehr mitstürmen darf.“

Sascha Scheer (10 Einsätze): „Er hat eine tolle Quote, mit ihm im Tor haben wir nur ein Spiel verloren. Er ist unheimlich stark auf der Linie und körperlich immer besser in Form. Sascha ist bei uns angekommen.“

Marius Giesemann (10 Einsätze): „Obwohl er gerade erst aus der A-Jugend gekommen war, stand er auf dem Sprung in die Stammelf. Doch dann hat er sich den Zeh gebrochen. Er ist unheimlich zweikampfstark und wird sich auf Dauer als Verteidiger durchsetzen.“

Philipp Klein (9 Einsätze): „Philipp hatte sich das Fingergelenk gebrochen. Dass wir seinen Ausfall als Innenverteidiger kompensieren konnten, war für mich überraschend. Denn, wenn Philipp da ist, ist er gesetzt. Er hat einen super Schuss, ist dynamisch und einer der Leistungsträger.“

Cem Kara (7 Einsätze): „Nach seinem Kreuzbandriss haben wir ihn langsam aufgebaut. Er hat ein starkes Passverhalten, muss sich aber noch an das höhere Tempo und das Zweikampfverhalten in der Landesliga gewöhnen. Wenn er das schafft, ist er ein Kandidat für die Zehn.“

Florian Meier (3 Einsätze): „Wenn Flo kann, ist er immer beim Training. Er hat eine Riesen-Veranlagung, ist schnell und hat einen super Schuss. Wenn ich jetzt noch seine Einstellung hinkriege, kann ich als Trainer eigentlich aufhören.“

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