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„Keine finanziellen Abstriche beim Sport“

Arbeitsgemeinschaft Peiner Sportvereine „Keine finanziellen Abstriche beim Sport“

Wiedergewählt wurde der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Peiner Sportvereine - bis auf Geschäftsführer Heinrich Walkling, der nicht mehr kandidierte. Vertreter von 34 Sportvereinen (61 gibt es im Stadtgebiet) waren zur Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft erschienen.

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Zurzeit noch eine Baustelle: Hier entsteht der zweite Fußballplatz in Essinghausen.

Quelle: rb

Dass ein Vorstandsposten nun unbesetzt bleibt, sah der Vorsitzende Wolfgang Zierke nicht als Problem an. „Die Arbeit hat sich ohnehin verringert, so dass sie auch mit vier Vorstandsmitgliedern zu leisten ist“, sagte er und schlug vor, im kommenden Jahr die Satzung entsprechend zu ändern. Neben Zierke wurden Hubertus Hahn (stellvertretender Vorsitzender), Hannelore Elsner und Gebhard Gohla (beide Beisitzer) wiedergewählt.

Stadtrat Friedhelm Seffer wies in seiner Ansprache darauf hin, dass im Haushalt des kommenden Jahres keine finanziellen Abstriche im Sport vorgesehen seien. Die Stadt leiste obendrein viel für Unterhaltungsmaßnahmen, von denen der Sport profitiere. So koste die Sanierung des Daches der Silberkamphalle 830 000 Euro, die Sanierung der Halle der HWK-Schule 1,1 Millionen Euro.

Das herausragende Investitions-Projekt sei der Bau des Sportplatzes in Essinghausen. „Wir hoffen, dass es nächstes Jahr schon möglich ist, erstmal ohne Stollen darauf zu laufen.“

Der Ausbau der Schulen zu Ganztagsschulen bringe Risiken und Chancen für die Sportvereine mit sich, sagte der Stadtrat. „Sie könnten Kooperationen mit den Schulen abschließen. Ich kann nicht versprechen, dass Sie neue Mitglieder gewinnen. Aber die Möglichkeit besteht“, sagte Seffer zu den Vereinsvertretern.

Der stellvertretende Kreissportbund-Vorsitzende Dietmar Domanski wies auf die Möglichkeit hin, über den Bundesfreiwilligendienst (BFD) Unterstützung für den Verein zu bekommen. Wird ein Freiwilliger beschäftigt, zahlt der Verein momentan monatlich 50 Euro - bei Anträgen, die im kommenden Jahr gestellt werden, 180 Euro. Der BFD übernimmt die Sozialversicherung und Krankenversicherung und zahlt - je nach Beschäftigungszeit - bis zu 250 Euro Taschengeld im Monat.

Domanski bat die Vereinsvertreter darum, zu prüfen, ob Arbeitslose im Verein eingebunden werden könnten. Der KSB habe in mehreren Projekten Menschen ohne Job zu Helfern und Übungsleitern ausgebildet, zum Teil mit herausragender Qualifikation.

Zierke stellte fest, dass für dieses Jahr lediglich ein Verein einen Investitionszuschuss (1000 Euro) beantragt hat. Für das nächste lägen nur zwei Anträge vor - beide vom selben Verein. Der Termin für die Sportlerehrung liege im Frühjahr, stehe aber noch nicht exakt fest - im Gegensatz zum letzten Abgabetermin für die Ehrungsanträge. Das ist der 31. Dezember. „Was danach kommt, wird nicht mehr berücksichtigt“, sagte Zierke.

mp

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