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Keine Geschenke für den Tabellenführer

1. Fußball-Kreisklasse Keine Geschenke für den Tabellenführer

Derbyzeit in Bortfeld: Die TB erwartet mit dem TSV Wendeburg nicht nur den Ortsnachbarn, sondern auch den Tabellenführer der 1. Fußball-Kreisklasse. Entsprechend motiviert werden die Gastgeber sein.

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Schwere Aufgabe: Die TB Bortfeld (links) bekommt es am Sonntag auf eigener Anlage mit dem Ortsnachbarn und Tabellenführer aus Wendeburg zu tun, der bislang alle Auswärtsspiele in dieser Serie gewonnen hat.

Quelle: im

Gleiches gilt auch für die Fortunen aus Oberg. Denn für den Tabellenzweiten zählt im Kampf um einen der beiden Aufstiegsplätze am Sonntag im Heimspiel gegen Clauen nur ein Sieg.

TB Bortfeld - TSV Wendeburg (Sonntag, 14 Uhr):

„Das wird für uns kein leichtes Spiel“, prophezeit Wendeburgs Spielertrainer Michael Holst. „Denn wenn es gegen uns geht, sind bei den Bortfeldern immer plötzlich alle Spieler einsatzbereit.“ Zwar gewann der TSV das Hinspiel glatt mit 4:0, „aber davon dürfen wir uns nicht blenden lassen“, mahnt Holst, für den das Titelrennen noch keineswegs gelaufen ist. „Wir sind noch lange nicht durch. Oberg wird immer stärker, und auch Vöhrum sowie Wedtlenstedt habe ich noch auf dem Zettel stehen“, sagt Holst.

Hinzu kommt, „dass wir bei allen Spitzenmannschaften auswärts antreten müssen“, sagt Holst, der aus privaten Gründen in den vergangenen Wochen das Training nicht geleitet hat. Vertreten hat ihn Dominik Meyer.„Bei uns herrscht eine bislang noch nie da gewesene Stimmung. Das muss auch unbedingt so bleiben“, verlangt Holst, für den es am Sonntag nur ein Ziel gibt: Im siebten Auswärtsspiel soll es den siebten Sieg geben.

Das würden die Gastgeber liebend gern verhindern, aber TB-Trainer Andreas Brand ist skeptisch, da er erneut nicht die Bestbesetzung aufbieten kann. „Das macht es noch schwerer für uns. Eigentlich können wir Wendeburg nur dann ärgern, wenn ich die volle Truppe habe“, sagt Brand. Doch das ist nicht der Fall. „Einige Spieler haben sich schon für Sonntag abgemeldet“, bedauert der Coach.

Die regelmäßigen Ausfälle sind auch der Grund dafür, „dass die Mannschaft wie eine Wundertüte ist - man weiß nie, wie sie spielt. Aber wir haben nun einmal Studenten im Team, die nicht immer können. Hinzu kommen noch einige angeschlagene Spieler.“

Sein Wunsch ist es, „mal einige Partien in Folge mit allen Akteuren zu spielen, die ich auf der Liste habe“, erklärt Brand. Doch ungeachtet der Ausfälle am Sonntag: „Schenken werden wir den Wendeburgern nichts.“

Fortuna Oberg - TSV Clauen/Soßmar (Sonntag 14 Uhr):

Obergs Trainer Klaus Reinecke ärgert sich immer noch über das 3:3 in Wedtlenstedt. „Da führen wir 3:1 und lassen uns von Wedtlenstedt noch den Schneid abkaufen. Jetzt ist Wiedergutmachung angesagt“, fordert er. Und das in doppelter Hinsicht: „Denn die Hinspiel-Niederlage in Clauen haben wir alle noch im Kopf“, sagt Reinecke, dem am Sonntag Victor Schmittkal, Cihan Acikgöz und Sascha Pabst fehlen. Dennoch ist er zuversichtlich. „Was uns beflügeln wird, ist die Einladung vom Förderverein der Fortunen zum Weihnachtsessen direkt nach dem Spiel.“

Auch der Gäste-Coach war mit dem Ergebnis vom vergangenen Wochenende nicht zufrieden, verlor doch sein Team zu Hause gegen Münstedt mit 0:1. „Das Spiel war auf beiden Seiten eine einzige Katastrophe und hätte keinen Gewinner verdient gehabt“, sagt Torben Harnagel, für den das Spiel am Sonntag eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte ist. Und obwohl die Clauener das Hinspiel durch ein Eigentor in der Nachspielzeit mit 3:2 gewannen, ist für ihn die morgige Rollenverteilung eindeutig. „Wir sind krasser Außenseiter“, betont Harnagel.

Auch deshalb, weil er Personalprobleme hat. Mit Christian Keller, Johannes Könnecker und dem immer noch gesperrten Timo Erdmann fehlen wichtige Leute. Folglich sehnt sich Harnagel auch nach der Winterpause. „Danach starten wir wieder voll durch. Eigentlich wollten wir ja versuchen, uns für den PAZ-Cup zu qualifizieren. Aber dazu ist unbedingt ein Sieg in Oberg nötig. Doch wenn wir uns so präsentieren wie zuletzt gegen Münstedt, werden wir nicht punkten“, sagt Harnagel.

ma

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