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"Kein schlechtes Gewissen bei Süßigkeiten"

PAZ-Aktion: Triathlon-Vorbereitung "Kein schlechtes Gewissen bei Süßigkeiten"

Professionelles Training als Vorbereitung für den Peiner Volkstriathlon am 17. Juni hatten die PAZ und Veranstalter Tri Speedys vergeben. Die vier „Auserwählten“ sind seit neun Wochen dabei - und Trainer Carsten Janecke ist zufrieden.

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Auch das Trinken beim Laufen wird geübt. Trainer Carsten Janecke reicht Yasar Sommerburg einen Becher.

„Alle ziehen gut mit“, lobt er und bekommt Anerkennung zurück: „Carsten ist ein guter Trainer“, sagt Sabrina Nagel (25). Ein wenig Sorgen hatte sich Janecke um Yasar Sommerburg (17) gemacht, weil dessen Belastungspuls ungewöhnlich hoch war. Nach einem Besuch beim Zentrum für Leistungsdiagnostik in Hannover bekamen beide aber grünes Licht. „Bei einigen Menschen ist das einfach so. Yasar wurde durchgecheckt. Er ist gesund.“

Auch bei den hohen Temperaturen der vergangenen Tage kniffen die vier nicht vor den wöchentlich drei Einheiten. Cord Bendorf (37) steigerte sich am Trainingsabend sogar und lief den dritten und letzten 1000-Meter-Lauf des Abends am schnellsten - knapp über vier Minuten. „Das sieht schon sehr gut aus“, lobte Janecke. Ina Bielefeld war ebenfalls sehr schnell und kam knapp hinter Bendorf ins Ziel. „Es macht mir unheimlich Spaß“, sagte die 43-Jährige.

In einem Punkt ist sich das Triathlon-Anfängerquartett einig: Am schwierigsten ist das Schwimmen. „Wir haben das Kraulen von Grund auf geübt. Arme und Beine erstmal separat“, sagt Bielefeld. Sogar Videoanalysen hat Janecke angefertigt, um die Schwimm-leistung des Quartetts zu verbessern. Bendorf hatte dann in der vorigen Woche sein Erfolgserlebnis: „Da bin ich zum ersten Mal die 500 Meter komplett durchgekrault.“ Das will Sabrina Nagel noch schaffen: „Ich gehe diese Woche drei Mal zum Schwimmen.“

Zu Beginn der Vorbereitung hatte Janecke bei jedem die maximale Herzfrequenz ermittelt, anhand dieser Daten wurden die Trainingsbereiche eingeteilt. „Drei Wochen Belastung, eine Woche Entlastung“, nennt der Coach die Faustregel. „Das heißt aber nicht, dass in der Entlastungswoche nicht trainiert wird, sondern es gibt lediglich langsamere Einheiten und zeitlich kürzere, damit sich der Körper eben erholen kann.“

Die Intensität der Belastung richtet sich bei jedem nach dessen Herzfrequenz. Vornehmlich ging und geht es darum, die Ausdauer zu trainieren. Dann kommt der Faktor Tempo hinzu.

Doch auf Zeit wird nicht nur trainiert, die Übungen kosten auch Zeit. „Vier bis sieben Stunden wöchentlich müssen wir aufbringen“, sagt Bendorf. „Das muss man natürlich mit der Familie abstimmen.“ Dafür gebe es Vorteile: „Man kann essen, was man will. Ich habe jetzt auch kein schlechtes Gewissen bei Süßigkeiten. Die Kalorien verbrennt man wieder.“

Wie man beim Triathlon selbst Zeit spart, hat Janecke den vier Einsteigern auch verraten. Es gibt eine Reihe Tricks, mit denen sich die Wechsel in die Radfahr-Kleidung beziehungsweise in die Laufkleidung verkürzen lässt. „Ich habe die Schnürsenkel durch Schlüpfer-Gummis ersetzt“, verrät zum Beispiel Sabrina Nagel. „Dank der elastischen Bänder bekomme ich sehr schnell den Fuß in den Schuh.“ Auch das Annehmen der Getränkeverpflegung auf der Laufstrecke sowie das anschließende Trinken während des Laufens wurde ausprobiert.

„Bis zum Triathlon müssen alle noch viel schwitzen“, prophezeit Janecke. Bis Sonntag, 17. Juni, will er sein Quartett bereit haben, damit es die 500 Meter im Eixer See, 21 Kilometer mit dem Rad und 5 Kilometer Laufen gut schafft.

mp

16. Peiner Härke-Triathlon: Anmeldeschluss ist am 3. Juni

Rund tausend Triathleten werden beim 16. Peiner Härke-Triathlons erwartet. Allein bei der „Sportteam Augath Triathlon Landesliga“ werden 41 Herren- und 14 Damenteams an den Start gehen – so viele, wie noch nie zuvor.

„Triathlon hat sich mittlerweile zum echten Volkssport entwickelt“, sagt Michael Abend, der Tri-Speedys Peine, die den Wettbewerb veranstalten. „Besonders der Zulauf zum Volksbank Peine Staffeltriathlon und zum Stadtwerke Volkstriathlon ist ungebrochen.“

Die Vergabe der Landesmeistertitel wird einer der Höhepunkte am Sonntag, 17. Juni, sein. „Während hier Spitzenleistungen geboten werden, dürfen es die Teilnehmer an der Volkstriathlonserie ‚Öffentliche Tri- Cup Braunschweiger Land‘ etwas ruhiger angehen lassen“, sagt Abend.

Los geht der Wettkampf wie gewohnt am Sonntagmorgen um 9 Uhr am Eixer See (Westseite) mit dem Start der Staffeln. „Deren Fans sorgen immer für eine tolle Stimmung rund um die DLRG-Station am See und am Berufsbildungszentrum in Vöhrum.“

Weitere Infos zum Triathlon am 17. Juni gibt es telefonisch 05177/ 92 27 25, per Mail an „ abend@tri-speedys.de“ oder im Internet unter „ www.tri-speedys.de“ – hier findet man auch die Onlineanmeldung. Meldeschluss ist am Sonntag, 3. Juni.

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